Museumsinsel Berlin
Museumsinsel Berlin ©Staatliche Museen zu Berlin, Bernd Weingart
UNESCO 2013

auf das Reiseland Deutschland

Museumsinsel Berlin

Das weltweit einzigartige Ensemble der Berliner Museumsinsel mit seinen fünf tempelartigen Bauten birgt Schätze aus 6.000 Jahren Menschheitsgeschichte. 1999 zum UNESCO-Welterbe erklärt, ist die mitten im historischen Zentrum der Stadt gelegene Berliner Museumsinsel das Herzstück der Berliner Museumslandschaft und Europas größtes kulturelles Investitionsprojekt.

Ein schottischer Historiker namens John Strang schrieb einmal, dass es Tage bräuchte, auch nur einen flüchtigen Blick auf die Kunstschätze des Berliner Museums zu werfen. Das war zu einer Zeit, als auf der Spreeinsel erst ein einziges Museum stand: Das im Jahr 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute Alte Museum, das erste öffentliche Museum Preußens. Ihm folgten 1859 das Neue Museum, 1876 die Alte Nationalgalerie, 1904 das Bode-Museum und 1930 das Pergamonmuseum. Die Gebäude der Museumsinsel beherbergen vorwiegend Kunst des 19. Jahrhunderts und die archäologischen Sammlungen, in denen sich solche Wunderwerke wie das Tor von Ishtar, der Pergamonaltar, das Markttor von Milet, die Büste der Nofretete oder der bronzezeitliche „Berliner Goldhut“ bewundern lassen. Nach der Wiedervereinigung begann man mit der Zusammenführung der teilweise in Ost und West getrennten Sammlungen. Auch die infolge von Kriegszerstörungen teilweise in Außendepots untergebrachten Bestände wurden wieder in ihre ursprünglichen Ausstellungsräume zurückgebracht. So war das Neue Museum rund 60 Jahre als Kriegsruine im Stadtbild verblieben, bis es ab 2003 unter Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwendig restauriert und wiederhergestellt wurde. Als zentraler Eingang für die gesamte Museumsinsel wird ein neues Gebäude, die James-Simon-Galerie, dienen und eine archäologische Promenade wird die einzelnen Häuser räumlich und thematisch miteinander verbinden – und Ihnen den Zugang zu einem einzigartigen Panorama der Weltkulturen eröffnen.

Reiseinfo & Service

Öffnungszeiten

Pergamonmuseum (Antikensammlung, Museum für Islamische Kunst, Vorderasiatisches Museum), Neues Museum (Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Museum für Vor- und Frühgeschichte):

Montags bis sonntags 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr

Der Pergamonaltar im Pergamonmuseum schließt ab Herbst 2014 für voraussichtlich fünf Jahre.

Altes Museum (Antikensammlung), Bode-Museum (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Münzkabinett), Alte Nationalgalerie:

Dienstags bis sonntags 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr

Ausstellungen

4. April bis 13. Juli 2014: Das barocke Berlin. Der Bildhauer Andreas Schlüter und seine Zeit, hauptsächlich im Bode-Museum

28. März bis 27. Juli 2014: Rembrandt Bugatti, Alte Nationalgalerie

Kontakt: www.smb.museum

Museumsinsel Berlin ist Bestandteil der UNESCO-Route „Naturwunder und stolze Städte“, weitere Stationen sind:

Weitere sehenswerte Städte:

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Was Reisende aus der ganzen Welt sagen

Konnopke`s Currywurst

Berlins legendäre Currywurst

„Von himmlisch bis höllisch“ – so werden bei Konnopke’s Imbiss die fünf Schärfegrade der Currysaucen unterschieden. Anfänger sollten lieber im unteren Segment anfangen wie die hochroten Gesichter der Profis verraten, die sich (fast) tagtäglich zum kleinen, privaten Schärfe-Battle treffen. Konnopke’s ist eine absolute Institution in Berlin. Seit 1930 werden hier in Prenzlauer Berg die würzigen Würste (mit oder ohne Pelle) durch die Glasscheibe des curryfarbenen Kabuffs an der Schönhauser Allee gereicht. Es befindet sich auf dem Mittelteil der Straße, direkt unter der U-Bahn-Trasse – eigentlich nicht zu übersehen, denn es existiert zu jeder Zeit eine enorme Schlange vor der Bude. Und die Wartezeit kann man bestens nutzen, um sich noch mal genau zu überlegen, welchen Schärfegrad die Currywurst denn nun haben soll. Konnopke’s Imbiss Schönhauser Allee 44a 10435 Berlin www.konnopke-imbiss.de Als ideale Ergänzung zum Thema lohnt sich übrigens ein Besuch im Deutschen Currywurst Museum, das nicht nur die Karriere dieser Berliner Erfindung beleuchtet, sondern auch gleich noch die Geschichte von Fast Food generell erzählt. Hier geht's wirklich um die Wurst. Deutsches Currywurst Museum Schützenstraße 70 10117 Berlin www.currywurstmuseum.de

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MyFest

Appletree Garden, Wacken Open Air und MyFest, drei ganz unterschiedliche Festivals

Appletree Garden Festival, Diepholz Das beschauliche Festival in der Nähe von Bremen überzeugt jedes Jahr durch ein gutes Indie-Pop Line-Up auf zwei Bühnen in einer netten Lichtung im Apfelbaumgarten. Zwischen Handbrotbude und Apfelweinstand kann man tagsüber gemütlich in der Sonne sitzen und Singer-Songwriter Musik lauschen oder Abends zu den Beats von Bands wie Crystal Fighters, Kakkmaddafakka oder den Shout Out Louds wild tanzen. Es gibt ein Shuttle zum benachbarten Freibad, einen Fahrradverleih und der Campingplatz ist nur 2 Gehminuten entfernt. Alles in allem eine sehr gemütliche Atmosphäre mit dem typischen, magischen Flair eines kleinen Festivals ohne Massenabfertigung. Für Fans von: Bodi Bill, Two Gallants, Efterklang, Sóley, Apparat, Shout Out Louds http://www.appletreegarden.de/ Wacken Open Air, Wacken Wenn es einen Ort gibt, an dem Gummistiefel ein absolutes Muss sind, ist das wohl das Wacken Open Air nördlich von Hamburg. Es ist neben Rock Am Ring und Rock im Park das größte Festival Deutschlands, das größte Heavy Metal Festival der Welt und wohl auch das Schlammigste. Hier treffen sich Metalheads, Wikinger, Burgfräulein und der Junge von Nebenan zu über einer Woche harter Gitarrenmusik, Head-Bangen, Schlammcatchen, Met aus Trinkhörnern und Highland Games. Bands wie Rammstein, Subway to Sally, Dimmu Borgir und Hammerfall locken jährlich 80.000 Besucher an und machen das kleine Dorf Wacken einmal im Jahr im August zum Mekka des Heavy Metals. Für Fans von: Motörhead, In Flames, Machine Head, Napalm Death, Alice Cooper http://www.wacken.com/ MyFest, Berlin Der 1. Mai in Berlin besteht nicht mehr aus Rebellion und Straßenkämpfen, im Gegenteil: Die traditionellen Demos im Stadtteil Kreuzberg sind inzwischen einem friedlichen Straßenfest gewichen. Vom Oranienplatz bis hin zum Görlitzer Park feiern die Berliner an vielen Bühnen zu Elektro, Dancehall, Hip Hop und Punk. Fürs leibliche Wohl sorgt die Berliner Straßengourmetküche mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Das Fest beginnt am frühen Morgen rund um das Kottbusser Tor und reicht bis tief in die Nacht in den Kreuzberger Bars und Clubs. http://www.myfest36.de/

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Hot-Spots of Miss Platnum

Youpodia Popguides - Mit Miss Platnum durch Berlin

Wer kennt das nicht? In den Stadtführern stehen nur Bars, in denen Touristen sitzen - und die angeblichen Geheimtipps sind längst keine mehr. Das gibt es beim neuen Youpodia Popguide garantiert nicht. Denn hier kommen die Tipps von echten Insidern der Szene ihrer Stadt: von jungen Bands und Künstlern. ----------------------------------- MIT ZWPLS DURCH TÜBINGEN ----------------------------------- Was vor zwei Jahren mit dem Versuch begonnen hat, die eigene Geschichte und das eigene Talent miteinander auszusöhnen, ist in der Zwischenzeit zu einem sehr erfolgreichen Live Event herangewachsen. Miss Platnum, die einst auszog, ihre R’n’B und Soulfähigkeiten mit ihrer rumänischen Herkunft zu verknüpfen, hat mit dem 2007 erschienenen Album „Chefa“ nicht nur eine beachtliche und viel beachtete Debut CD vorgelegt, sondern danach auch als Bandleaderin eine 9-köpfige Truppe durch die deutschen Lande dirigiert und als Vorgruppe von Peter Fox und den Fantastischen Vier geglänzt. Zuletzt feierte sie mit dem Chart-Hit "Lila Wolken" zusammen mit Marteria und Yasha einen riesen Erfolg. ----------------------------------- DIE LIEBESERKLÄRUNG ----------------------------------- Was macht die Stadt für dich so besonders? Es gibt für alle den richtigen Ort. Berlin ist so vielseitig und groß und wirkt in den einzelnen Kiezen trotzdem immer wie ein kleines Dorf. Welche Songs beschreiben deine Lieblingsstadt am besten? „Ich steh auf Berlin“ von Ideal. ----------------------------------- MUST SEES ----------------------------------- Welche drei Sehenswürdigkeiten sollte ich als Tourist auf jeden Fall gesehen haben? Das „Neue Palais“ in Potsdam, den Botanischen Garten, das Kaufhaus des Westens. Welche Orte sind völlig überschätzt? Kollwitzkiez Was zeigt ihr euren Gästen als erstes von der Stadt? Unsere Wohnung! Da gibt’s auch immer was Gutes zu trinken.. In welches Museum sollte man gehen? Gemäldegalerie! Dafür unbedingt viel Zeit einplanen. Wo kann ich die jungen Bands der Stadt entdecken? Im Lido und im Magnet-Club ----------------------------------- KULINARISCHES UND SHOPPING ----------------------------------- Welche Spezialität muss ich unbedingt probieren? Bollenfleisch mit Kartoffelbrei und Senfgurken!! Das gibt es im Gasthaus Moorlake am Nikolassee. Wo kann ich gut und günstig essen? Mercan, türkische Hausmannskost, in der Wiener Straße in Kreuzberg. Wo kriege ich die coolsten Klamotten der Stadt? In Second-Hand-Läden und auf Flohmärkten. Wo kann ich meine Musiksammlung erweitern? Dussmann hat eine sehr große und ganz gut sortierte Musikabteilung. ----------------------------------- PARTY UND NACHTLEBEN ----------------------------------- Wo beginnt ihr eure Streifzüge durch die Nacht? Im Zwanglos 3...oder wir treffen uns in unserem Studio und gehen dann von da los. Wo kann ich am besten feiern gehen? Gretchen oder Horst-Krzbrg. ----------------------------------- ÜBERNACHTEN ----------------------------------- Wer Lust auf einen Berlin-Besuch hat, findet in der Stadt natürlich auch eine Jugendherberge, in der ihr günstig und gemütlich unterkommen könnt: http://www.youpodia.de/jugendherberge/berlin-international ----------------------------------- MEHR INFOS ----------------------------------- Noch mehr zu Miss Platnum findet ihr hier: http://www.youpodia.de/blog/birk-grueling/popguides-berlin-mit-miss-platnum Interview: Birk Grüling, www.youpodia.de Foto: Miss Platnum

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