Schlösser und Parks von Potsdam-Sanssouci
Schlösser und Parks von Potsdam-Sanssouci ©DZT/Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Michael Pasdzior)

Die Schlösser und Parks von Potsdam Sanssouci

Sanssouci – das preußische Arkadien: ein herausragendes Beispiel von Architektur und Landschaftsgestaltung

Fast über vier Jahrhunderte hinweg schufen die besten Künstler ihrer Zeit im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher ein faszinierendes Ensemble von Schloss- und Gartenanlagen in der Residenzstadt Potsdam. Die Schlösser und Gärten aus der Zeit Friedrichs des Großen vereinigte Gartengestalter Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert zu einer von Sanssouci bis zur Pfaueninsel in Berlin reichenden Gartenlandschaft. Das auf den Weinbergterrassen 1745 bis 1747 erbaute Schloss Sanssouci und die 290 Hektar große Parkanlage sind der älteste Teil der Potsdamer Kulturlandschaft. Mit den insgesamt 500 Hektar großen Parks und seinen circa 150 Bauwerken, deren Entstehung sich über die Zeitspanne von 1730 bis 1916 erstreckt, bildet die Gesamtanlage von Potsdam ein Kulturgut von außergewöhnlicher Qualität. Zum Welterbe gehören: der Park und das Schloss Sanssouci, Park und Schloss Babelsberg, das Jagdschloss Glienicke, Park und Schloss Sacrow, der Neue Garten im Norden Potsdams mit dem am Heiligen See gelegenen Marmorpalais und dem Schloss Cecilienhof, die russische Kolonie Alexandrowka und das Krongut Bornstedt.