Federal Art Gallery, Bonn
Federal Art Gallery, Bonn © © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn -

The Art and Exhibition Hall of the Federal Republic of Germany in Bonn

There is probably no other building that better reflects how Germany perceives itself than the Federal Art Gallery in Bonn – known in German as the Bundeskunsthalle. A gallery devoted to art that is cosmopolitan, transparent, multifaceted and historically aware but that also has an eye to the future.

With its dark patinated steel columns, 16 in number, symbolising Germany's federal states and its three eye-catching towers representing the artistic triumvirate of architecture, painting and sculpture, the building designed by Austrian architect Gustav Peichl on Friedrich-Ebert-Allee in the North Rhine-Westphalian city of Bonn – former capital of West Germany and present-day UN city – is as symbolic as it is distinctive.
Since 1992 the gallery has hosted important exhibitions in the fields of art, cultural history, archaeology, science and technology. From 'Napoleon and Europe', 'Masterpieces of Classical Modernism' and 'Byzantium' to 'The surviving treasures of Afghanistan', 'Global Change' and 'Arctic – Antarctic', the programme is as multifaceted as the interests of its visitors. The gallery's forum hosts conferences, symposiums, readings, performances, film screenings, plays and dance performances, and Museumsplatz square serves as a venue for summer concerts. As well as an ever-changing display of sculptures, the rooftop garden has a beer garden and affords wonderful views of the city and surrounding area. At the Federal Art Gallery in Bonn, there is plenty to see – wherever you look.

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15.01.2016 - 17.04.2016

Isa Genzken. Modelle für Außenprojekte: Isa Genzken, geboren 1948, zählt zu den bedeutendsten und vielschichtigsten Künstlerinnen Deutschlands. Kunsthistorisch lassen sich ihre Arbeiten mit dem Minimalismus, der Konzeptkunst, der Pop Art und dem Readymade bzw. dem objet trouvé in Verbindung bringen – neu justiert in der Gegenwart. Die dreifache Documenta-Teilnehmerin wurde mit zahlreichen internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Die kleine, exquisite Ausstellung in der Bundeskunsthalle zeigt 35 Modelle der realisierten und nicht realisierten Außenprojekte, von denen einige in diesem Sommer in der zentralen Ausstellung All the World’s Futures auf der Biennale in Venedig zu sehen sind. Die Bonner Präsentation vervollständigt dieses ungewöhnliche Konvolut im Gesamtwerk, das wie eine kleine Retrospektive der Außenskulpturen anmutet, um Hintergrundinformationen zu den einzelnen Projekten.

29.01.2016 - 06.03.2016

Attitudes - Eine Ausstellung von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung: Kuratiert von Marcel Odenbach und Beate Eckstein, zeigt die Ausstellung, wie sich gesellschaftspolitisches Engagement - eine wesentliche Voraussetzung der Förderung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung - in der künstlerischen Arbeit niederschlagen kann. Fotografie und Videokunst sind die Medien, mit denen Künstlerinnen und Künstler unmittelbar auf gesellschaftspolitische Umbrüche auf nationaler oder internationaler Ebene reagieren können, mit denen sie aber auch Fragen nach der eigenen Identität in einer sich schnell verändernden Welt stellen. Plastische Arbeiten und Installationen ergänzen die Ausstellung. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind mit ihren Arbeiten vertreten: Yevgenia Belorusets, Elena Dormeier, Soso Dumbadze, Sarah Held, Franziska Kabisch, Marie Kirchner, Thanh Long, Mariam Mekiwi, René Patzwaldt, Laura Popplow, Neda Saeedi, Jana Kerima Stolzer.

04.03.2016 - 24.07.2016

Pina Bausch und das Tanztheater. Pina Bausch (1940-2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. In der Bundes-kunsthalle wird ihr Schaffen nun erstmals in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Gemeinsam mit ihrer Kompanie entwickelte Pina Bausch die künstlerische Form des Tanztheaters, das den Tanz auf einzigartige Weise mit Schauspiel und künstlerischer Performance verbindet. Mit diesem Ansatz sprengte sie nicht nur die Konventionen des klassischen Balletts, sondern ließ auch den eher an formalen Prinzipien orientierten modernen Tanz hinter sich. Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ - jenes legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänze-rinnen und Tänzern entwickelt hat. Fremden wird nur selten Zutritt zu diesem intimen Raum gewährt. In der Bundeskunsthalle aber wird er zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum werden.

01.04.2016 - 14.08.2016

Das Bauhaus - Alles ist Design. Das Bauhaus war eine der einflussreichsten Kulturinstitutionen des 20. Jahrhunderts. Hier flossen die prägenden Strömungen der europäischen Avantgarde wie in einem Schmelztiegel zusammen. Zu einem Mythos stilisiert, wurde das Bauhaus aber auch zum Inbegriff des modernen Design-Klischees. Die Ausstellung gibt eine umfassende Übersicht über den Design-Begriff des Bauhauses. Sie präsentiert eine Vielzahl seltener, teilweise nie gezeigter Exponate, dokumentiert aber auch die dahinter stehenden Entwicklungsprozesse und Gesellschafts-entwürfe. Zugleich konfrontiert sie die Bauhaus-Idee mit den aktuellen Entwicklungen im Design und mit den Werken zahlreicher Künstler der Gegenwart – aus dieser zeitgenössischen Perspektive betrachtet, offenbart das Bauhaus neue Facetten und eine überragende Aktualität. Mit ihren Werken in der Ausstellung vertreten sind Künstler und Designer wie Marianne Brandt, Marcel Breuer, Ronan & Erwan Bouroullec, Lyonel Feininger, Joseph Grima, Walter Gropius, Olaf Nicolai, Oskar Schlemmer und viele mehr.

14.05.2016 - 18.09.2016

Parkomanie - Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler. AUSSTELLUNG UND GARTEN. Die Gärten Europas waren schon immer Orte ausgedehnten Müßiggangs und purer Freude am Leben im Freien. Als komplexe Gesamtkunstwerke definieren sie die Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Diesem Ansatz folgte auch Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871): Der exzentrische Lebemann, passionierte Weltreisende und Literat wird heute vor allem als genialer Gartenkünstler wiederentdeckt. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau/Łęknica, Babelsberg und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Diese drei Parks stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Leben und Werk des Fürsten Pückler nachzeichnet. Parallel dazu wird auf dem Dach der Bundeskunsthalle ein Gartenreich entstehen, dessen Gestaltungsprinzipien die Ideen Pücklers aufgreifen.

10.06.2016 - 25.09.2016

Juergen Teller - Enjoy Your Life! Juergen Teller zählt weltweit zu den gefragtesten Fotografen der Gegenwart und seine Arbeiten bewegen sich permanent an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie. Seine Stilmittel ist das Porträt: In den Bereichen Musik, Fashion, VIPs, Alltag und Landschaft gelingt es ihm, mit einem sehr eigenen Gespür für Personen, Situationen, Milieus und Klischees unmittelbare, manchmal scheinbar einfache Bildkompositionen zu schaffen, die die Idee einer nicht perfekten Schönheit in den Vordergrund stellen. In bewusster Distanz zum Glamour in der Mode- und People-Fotografie setzt Teller in Modekampagnen für namhafte Label Schauspieler, Supermodels, Popstars oder andere Prominente in neue, teils irritierende visuelle Zusammenhänge und enthebt die Darstellung damit dem gängigen Abbildungskodex. Seit über 30 Jahren ist Tellers ehrlicher, manchmal unschuldiger, aber immer neugieriger, offener, toleranter und unverstellter Blick auf das Motiv ein Garant für seine substanzielle Fotografie.

09.09.2016 - 22.01.2017

Der Rhein - Eine europäische Flussbiografie. Der Rhein ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Seit Jahrtausenden befördert er Kohle, Baumaterial und Menschen, aber auch Luxusgüter und Kunstschätze, Waffen, Ideen, Märchen und Mythen durch halb Europa. Beeindruckende Städte, Klöster und Kathedralen, aber auch Ballungsräume und Industrieansiedlungen säumen den Strom. Er ist und war Grenze und verbindendes Element gleichermaßen und prägt bis heute die Menschen, die sich an seinen Ufern niedergelassen haben. Seit römischer Zeit war der Rhein mit wechselnden Fronten zwischen feindlichen Parteien Pforte, Festung und Grenze, Brücke und Furt. Er wurde reguliert, begradigt, verschmutzt, umkämpft, erobert und besetzt. Die Ausstellung folgt der kulturpolitischen Botschaft der am Rhein entstandenen EU zu grenzüberschreitender Kooperation seiner anliegenden Staaten. Sie begleitet den Rhein von seinen Quellen bis zum Rhein-Maas-Schelde-Delta und erzählt von folgenreichen und teils dramatischen Ereignissen aus über 2000 Jahren Kulturgeschichte.

29.10.2016 - 12.02.2017

Touchdown Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom. Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählt eine komplexe Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom. Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet, umfasst die Ausstellung wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Genetik, Medizin, Soziologie, Literatur, Film, Theater und bildender Kunst. In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit will die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe liefern.

02.12.2016 - 19.02.2017

Gregor Schneider - Parcours. Gregor Schneider, geboren 1969, arbeitet seit den 1990er Jahren mit räumlichen Interventionen, subtilen Eingriffen in vorhandene Architekturen und labyrinthartigen Installationen. Seine raumgreifenden Installationen sind oft Orte der Beklemmung und der menschlichen Abgründe; sie machen das Erleben von Raum inklusive dessen Geschichte zum körperlich und intellektuell erfahrbaren Ereignis. Im Jahr 2001 erhält der Künstler den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für den Einbau von Haus u r in den Deutschen Pavillon. Die Arbeit umfasst insgesamt 24 Räume seines Elternhauses in Rheydt, welches er seit 1985 als zentrales Werk konstant bearbeitet und in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt. Gregor Schneider ist ein konsequenter, radikaler Künstler, dessen Arbeiten regelmäßig zu intensiven und auch kontroversen Auseinandersetzungen führen. Seine Arbeiten in unterschiedlichen Medien bilden ein komplexes Œuvre, das die Qualität eines groß angelegten Mythos hat, der die neuere Geschichte Deutschlands mit den Un-Orten der persönlichen Existenz überkreuzt.

Sted for arrangement

Bundeskunsthalle
Emil-Nolde-Straße
53113 Bonn

Alle informationer om priser, tidspunkter og åbningstider gives uden ansvar.

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