„Farben waren mir ein Glück“ schrieb Emil Nolde einmal, und wer sein farbensprühendes Werk in der Nolde Stiftung in Seebüll betrachtet, der mag verstehen, welches Lebensglück er in seinen Gemälden auszudrücken vermochte. Wilde Wogen, flammende Sonnenuntergänge und üppige Blumenbilder, bei denen man meint, den Duft riechen zu können, sind in seinem Wohn- und Atelierhaus auf der Warft im Gotteskoog in Seebüll zu sehen. Seit dem Tod des Malers ist hier die Nolde Stiftung untergebracht mit der weltweit größten Sammlung von Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Grafiken von Emil Nolde.