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Barrierefreies Reisen von A bis Z

8. Tag des barrierefreien Tourismus auf der ITB,
am 8. März 2019 im CityCube Berlin

Am Freitag, dem 8. März 2019, fand zusätzlich zum ITB Kongress der „8. Tag des barrierefreien Tourismus“ von 10.30 bis 15.00 Uhr statt. Das Schwerpunktthema lautete „Zielgruppenspezifische Angebote und darüber hinaus“.

Oberthema der Veranstaltung
„Barrierefreier Aktivurlaub / Barrierefreiheit im ländlichen Raum“

Wie kann in touristischen Angeboten auf die verschiedenen Bedürfnisse von Urlaubern mit Beeinträchtigung eingegangen werden? Welche attraktiven Möglichkeiten bestehen bereits für die verschiedenen Zielgruppen barrierefreier Angebote? Und wie sehen die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für touristische Anbieter und DMOs aus?

Umfassend und praxisnah setzten sich die Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln in einer Podiumsdiskussion und Fachvorträgen mit diesen Fragestellungen auseinander.

Beim „8. Tag des barrierefreien Tourismus“ begrüßten die Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. (DZT) und ihr Kooperationspartner „Tourismus für Alle Deutschland e. V. (NatKo)“ erneut rund 200 Besucher, darunter Vertreter aus Politik, der internationalen Reiseindustrie, DMOs, Verbände und Hochschulen sowie Experten und Journalisten.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Umsetzung erfolgte mit Unterstützung durch den Länderarbeitskreis „Tourismus für Alle“, die Arbeitsgemeinschaft „Leichter Reisen - Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland“ und die Messe Berlin.

Das Programm “Tag des barrierefreien Tourismus”, 08.03.2019 im CityCube Berlin

Moderation

Andreas Stopp, Deutschlandfunk, Wissenschaft und Bildung, stellvertr. Abteilungsleitung

10:30-10:35 Uhr
Eröffnung

Olaf Schlieper, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Innovationsmanager
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10:35-10:45 Uhr
Grußwort

Alexander Stedtfeld, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Regierungsdirektor, Referat VIIA4, Tourismuspolitik
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10:45-10:55 Uhr
Grußwort

Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
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10:55-11:10 Uhr
Keynote

Victor Calise, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt New York, USA
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11:10-12:10 Uhr
Podiumsdiskussion

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Carola Heimann, „Netzwerk Hören“ Saarland, Projektleiterin

Dr. Heidrun Mollenkopf, BAGSO e.V., Vorstandsmitglied

Axel Biermann, Römer-Lippe-Route, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH

Stephan de Haar, Autostadt Wolfsburg, Leiter Besucher Service

Victor Calise, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt New York, USA

Damiano La Rocca, Seable Ltd., Gründer und Geschäftsführer

Hanna Ursin, BSK-Reisen GmbH, Geschäftsführung

12:10-12:45 Uhr
PAUSE mit Networking

Gelegenheit zu Expertengesprächen

12:45-13:00 Uhr
Vortrag

Freiraum für Alle: Barrierefreie Gesundheitsangebote für Gäste und Bürger/innen

Thomas Görtz, Freizeitzentrum Xanten, Bürgermeister der Stadt Xanten und Geschäftsführer der Freizeitzentrum Xanten GmbH
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13:00-13:15 Uhr
Vortrag

Park der Gärten: Die Gartenschau in Bad Zwischenahn - Ein Ausflugsziel für alle stellt sich vor

Christian Wandscher, Park der Gärten Ostfriesland, Geschäftsführer
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13:15-13:30 Uhr
Vortrag

Hambacher Schloss - Demokratiegeschichte und Kultur für Alle

Ulrike Dittrich, Stiftung Hambacher Schloss, Geschäftsführende Schlossmanagerin
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13:30-13:45 Uhr
Vortrag

Möglichkeiten und Nutzen der neuen „Reisen für Alle-Datenbank“ für Gäste und Anbieter

Rolf Schrader, Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT), Geschäftsführer
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13:45-14:00 Uhr
Schlusswort

Andreas Kammerbauer, Vertreter der Deutschen Gesellschaft der Hörbehinderten und Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo)
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Networking

Gelegenheit zu Expertengesprächen

14:30-15:00 Uhr
Preisverleihung

Verleihung des Columbus-Ehrenpreises 2019 der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) an Karl Bock, Geschäftsführer von Runa Reisen
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Die Referenten des „Tag des barrierefreien Tourismus“ 2019

Die Veranstaltung bot hochkarätige Experten aus den Bereichen Politik, Tourismus, Verbänden und Fachorganisationen. In Präsentationen und Diskussionen gaben Sie wertvolle Impulse zum barrierefreien Tourismus und standen in den Pausen auch für den direkten Austausch zur Verfügung.

Übersicht der Referenten.

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Innovationsmanager

Der diplomierte Wirtschaftsgeograph und Werbeberater ist seit 1999 bei der DZT tätig. Er war zunächst im DZT-Inlandsmarketing mit dem Ausbau der Onlinekommunikation betraut. Später wurde Olaf Schlieper Leiter des Medienmanagements und war dort verantwortlich für Printkommunikation, Onlinemarketing, Video-Kommunikation und innovative Marketinglösungen.

Seit 2013 ist er Innovationsmanager der DZT. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Themenfelder Nachhaltiger Tourismus, Barrierefreies Reisen und Innovation.

Dazu gehören die Kommunikationsstrategie zur Verankerung der Facette Nachhaltigkeit im Markenkern des Reiselands Deutschland, die Unterstützung der Produktentwicklung in Kooperation mit den Partnern im Deutschlandtourismus sowie eine DZT-interne Nachhaltigkeitsinitiative.

Olaf Schlieper präsentiert das Reiseland Deutschland als Redner auf nationalen und internationalen Veranstaltungen und ist zudem Jurymitglied beim „Deutschen Tourismuspreis“ sowie bei weiteren Wettbewerben auf Bundes- und Landesebene.

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus

Seit 2005 ist Thomas Bareiß (CDU) direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Zollernalb-Sigmaringen. Seit dem 14. März 2018 ist Thomas Bareiß Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und seit dem 11. April 2018 Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus. Von 2010 bis 2013 war Thomas Bareiß zunächst Koordinator für Energiepolitik und dann von 2014 bis 2018 Energiebeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zudem ist Bareiß stellvertretender Vorsitzender der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe. Thomas Bareiß ist studierter Diplom-Betriebswirt und war bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag in einem mittelständischen Textilunternehmen tätig.

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

geboren am 14.2.1965 in Würzburg, verheiratet, zwei erwachsene Kinder

Schwerbehindert mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 100 (von Geburt an stark sehbehindert)

Ausbildung und beruflicher Werdegang

1985 Abitur

1992 Erstes juristisches Staatsexamen an der Universität Heidelberg

1995 Zweites juristisches Staatsexamen beim Oberlandesgericht Stuttgart

1996 Jurist bei der Hauptfürsorgestelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern

1998 Dezernatsleiter Heimaufsicht/überörtliche Betreuungsbehörde beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg (LASV)

2002 Leiter des Integrationsamtes im Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg

2007 Stellvertretender Leiter der Abteilung 3 (Aufsicht, Soziales und Forensische Psychiatrie, Integrationsamt) im Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg, weiterhin Leiter des Integrationsamtes des Landes Brandenburg

2009 Leiter des Dezernates Aufsicht und Unterbringung nach dem Brandenburgischen Psychisch-Kranken-Gesetz (BbgPsychKG)

2010 Beauftragter der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen in Brandenburg

2015 Erneute Berufung zum Beauftragten der Landesregierung Brandenburg für die Belange der Menschen mit Behinderungen

seit Mai 2018: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt New York, USA

Als Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt New York setzt sich Victor Calise unermüdlich für die Berücksichtigung der Barrierefreiheit in allen auf die Stadt bezogenen Entscheidungsprozessen ein.

Calise ist Vorsitzender des Komitees für Barrierefreiheit des City Building Codes und bemüht sich im Rahmen der NYC: ATWORK Beschäftigungsinitiative Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt zu integrieren. Außerdem stellt er sicher, dass Barrierefreiheit bei der Entwicklung neuer Technologien, beispielsweise im Bereich Smart Cities, autonome Fahrzeuge und digitale Barrierefreiheit, hohe Beachtung findet.

Als anerkannter Experte für Barrierefreiheit nimmt er regelmäßig an nationalen sowie internationalen Konferenzen teil. Zudem engagierte sich der Staatsbeamte in der New Yorker Behörde für Parks und Erholung darum das Parksystem der Stadt – eines der weltweit komplexesten Parksystemen der Welt – vollständig barrierefrei zu gestalten.

Calise ist begeisterter Sportler und nahm 1998 als Spieler des US-Schlittenhockeyteam an den Paralympischen Spielen teil. Er wurde in New York geboren, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

„Netzwerk Hören“ Saarland, Projektleiterin

Als Fremdenverkehrsgeografin stieg Carola Heimann vor fast 20 Jahren in den Deutschlandtourismus ein. Von der Pressearbeit an der Mosel über den Wandertourismus im Saarland und als Geschäftsstellenleiterin des Naturparks Lahn-Dill-Bergland kehrte sie 2015 zur Tourismus Zentrale Saarland zurück, um das Netzwerk Hören aufzubauen.

Das Netzwerk Hören wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr initiiert, um Tourismus- und Gesundheitswirtschaft miteinander zu verbinden.

Carola Heimann arbeitet eng mit den Netzwerkpartnern aus Medizin und Hörgeräteakustik zusammen. 2016 baute sie das Praxisseminar „Hören mit Herz“ auf, um touristische Dienstleister für die Bedürfnisse und Notwendigkeiten von hörgeschädigten Menschen zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Um Qualität bei der Angebotsentwicklung zu gewährleisten und sowohl touristischen Akteuren als auch der Zielgruppe Orientierung zu geben, wurde von ihr das Qualitätssiegel „Hören mit Herz“ entwickelt. Nach drei Jahren Aufbauarbeit hat das Netzwerk Hören sich im Saarland etabliert und deutschlandweit Bekanntheit erreicht. Unterschiedliche touristische Angebote laden Menschen mit Hörbehinderung ein, das Saarland näher kennen zu lernen.

Seit Oktober 2018 hat Carola Heimann neben dem Netzwerk Hören die Leitung des barrierefreien Tourismus im Saarland übernommen.

BAGSO e.V., Vorstandsmitglied

Dr. Heidrun Mollenkopf arbeitete bis Dezember 2004 als Soziologin und Gerontologin am Deutschen Zentrum für Alternsforschung (DZFA) an der Universität Heidelberg. Der Schwerpunkt ihrer Forschung lag auf dem Zusammenspiel persönlicher, gesellschaftlicher und technischer Voraus¬setzungen und weiterer Umweltbedingungen und der Frage, inwieweit diese zum Erhalt von Selbstän¬digkeit und sozialer Integration im Alter – und damit zur Lebensqualität älterer Menschen – beitragen. Dazu hat sie an der Universität Mannheim, am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Freien Universität Berlin und schließlich am DZFA eine Reihe natio¬naler und international vergleichender Forschungsprojekte durchgeführt und insbesondere zu den Themen Mobilität im Alter, Alter und Technik sowie alternsgerechte Wohnumwelten publiziert.

Neben ihrer Forschungstätigkeit arbeitete Heidrun Mollenkopf beratend bei der Demenz Support Stuttgart sowie in zahlreichen Gremien der Europäischen Kommission mit. Daneben war sie Ko-Leiterin der Arbeitsgruppe "Nutzerakzeptanz und Innovationstransfer" der BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL. 2007 bis 2014 war sie Mitglied des Expertenrats der BAGSO e.V. (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren¬organisationen). 2011 bis 2013 vertrat sie die BAGSO im Fachausschuss "Mobilität, Bauen, Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe, Information und Kommunikation" des Inklusionsbeirats beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen sowie in dem Arbeitskreis "Anforderungen an AAL Dienstleistungen" im DIN Normenausschuss Dienstleistungen. Ebenfalls von 2007 bis 2014 war Heidrun Mollenkopf Sprecherin der “Universal Accessibility and Independent Living“ Expertengruppe von AGE – der Europäischen Plattform der älteren Menschen. 2011 wurde ihr für ihr ehrenamtliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit 2014 gehört sie dem erweiterten Vorstand der BAGSO an und vertritt diese als Vice President im Executive Committee und Council von AGE.

Römer-Lippe-Route, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH

Der Diplom- Geograph Axel Biermann war nach seinem Studium Geschäftsführer des Verkehrsvereins Saarburger Land e.V., danach über 10 Jahre Geschäftsführer bei der Tourismus & Marketing Oberhausen GmbH und hat nun seit 2008 die hauptamtliche Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH inne. Der gebürtige Stuttgarter ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Oberhausen.

Mitgliedschaften:

Vorstandsmitglied TV NRW

Beirat Sparkassen Tourismusbarometer Westfalen-Lippe

Autostadt Wolfsburg, Leiter Besucher Service

Stephan de Haar ist Leiter Erlebniswelt in der Autostadt in Wolfsburg, die als Kommunikationsplattform des Volkswagenkonzerns über 2 Mio. Besucher jährlich verzeichnet. In den Aufgabenbereich von Herrn de Haar fällt der Betrieb von Attraktionen, wie Fahrertrainings und andere buchbare Leistungen. Darüber hinaus entwickelt der Fachbereich neue Angebote, die zukunftsgerichtet Mobilität und Gesellschaft nachhaltig erlebbar macht.

Als diplomierter Volkswirt ist er für die Autostadt seit 2005 tätig. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten war das Kundenmanagement, insbesondere das Feedback- und Kontaktcenter Management, Retail, sowie die Besuchersteuerung des Erlebnisparks. Im Vordergrund standen die Weiterentwicklung von Serviceorganisationen und die Ausgestaltung eines Beziehungsmanagement/CRM, die die Chancen der Digitalisierung mit exzellentem Service und innovativen Attraktionen für Besucher verbindet.

Zuvor war er im Handel sowie bei digitalen Kommunikationsagenturen tätig.

Seable Ltd., Gründer und Geschäftsführer

Geburtstdatum: 17/08/1986

Mein Leben dreht sich derzeit um meine Arbeit als Geschäftsführer von Seable Holidays, Reiseveranstalter und Beratungsagentur für Reisen für Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer.

2012 gegründet, gibt das Unternehmen die Möglichkeit, dass Wohlbefinden von Menschen mit Behinderungen während ihres Urlaubs mit maßgeschneiderten, aktiven und barrierefreien Reiseangeboten zu steigern.

Ich habe mein Studium an der London Metropolitan Universität im Internationalen Tourismusmanagement absolviert.

Die Idee für Seable Holidays entstand im „the Accelerator“, dem Gründungszentrum der Universität. Es folgte eine intensive Recherche, die ich im Rahmen meiner Dissertation zu dem Thema „Barrierefreies Reisen, ein nachhaltiges Werkzeug um die Wirtschaft eines Landes zu fördern“ präsentierte.

Seable hat seit seiner Gründung eine Vielzahl an Auszeichnungen erhalten, unter anderem für seine großen sozialen Auswirkungen die „Unltd social enterprise awards“ in 2013, 2014 und 2015. Außerdem wurde das Unternehmen mit dem “Rotary International” für sein Engagement, neue Möglichkeiten im Leben von Menschen mit Behinderungen zu schaffen, ausgezeichnet sowie mit dem “Design for all Foundation awards” im Jahr 2016.

Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Fokus meiner Arbeit immer mehr auf die Entwicklung von Angeboten, Best Practice Beispielen, Schulungen und Partnerschaften gelegt, mit dem Ziel, blinden und sehbehinderten Menschen ein solides Tourismusangebot anbieten zu können.

Ich arbeite derzeit mit mehreren Tourismusbehörden und lokalen Agenturen zusammen, um Destinationen auf das neue Marktsegment vorzubereiten, das die blinden und sehbehinderten Menschen bilden.

Die Destinationen, die Interesse gezeigt haben und derzeit mit uns arbeiten sind: Thailand, Zypern, Italien, Niederlande und Slowenien.

Seit November 2018 sind wir zudem Mitglied des „Lloyds Awards Programm“ der School for Social Entrepreneurs.

Online finden Sie Seable unter:

www.seable.co.uk
www.facebook.com/seableholiday
twitter.com/SeableHolidays

BSK-Reisen GmbH, Geschäftsführung

Hanna Ursin, geboren in Helsinki/ Finnland, studierte Touristikbetriebswirtschaft in der Fachhochschule Heilbronn mit Schwerpunkten Fremdenverkehr und Marketing. Ihre Praxissemester absolvierte sie in der Bäder- und Kurverwaltung in Baden-Baden und in der Flugbörse-Flugvermittlungs GmbH in Heilbronn. Nach dem abgeschlossenen Studium trat sie ihre Stelle beim BSK-Service GmbH als Abteilungsleiterin Reiseservice ein. In dem Umfeld, zwischen den Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderung und dem Eduard-Knoll-Wohnzentrums lernte sie praxisorientiert, welche Anforderungen und Voraussetzungen Menschen mit Körperbehinderungen beim Reisen haben, damit sie ihren Urlaub genießen können.

Nach ihrem ersten Erziehungsurlaub war sie ein Jahr beim AtourO Gruppen- und Sonderreisen in Untergruppenach im Bereich Operation tätig, bevor sie wieder zurück zum BSK nach Krautheim wechselte. Kurz danach übernahm sie die Geschäftsführung der BSK-Reisen GmbH (davon BSK-Service GmbH). Um Ihre erweiterten Aufgaben besser wahrnehmen zu können, absolvierte sie das Studium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ an der Universität Kaiserslautern. Nach und nach baute sie mit ihren Kollegen das Angebot der BSK-Reisen weiter aus ; von betreuten Gruppenreisen über diverse Individualreiseziele bin hin zur Schulung und Vermittlung von Reiseassistenz für Menschen mit Körperbehinderung. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit ist sie Mitglied beim BSK-Fachteam Tourismus und immer wieder eine gefragte Fachexpertin im Bereich Reisen für Menschen mit Behinderung.

Seit gut zwei Jahren ist sie ehrenamtlich im Vorstand von Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo) tätig, seit etwas über einem Jahr als stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Frau Ursin ist zudem nebenberufliche Honorarkraft in der Musikschule Bad Mergentheim im Landesförderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ und leitet den Kirchenchor in Neunkirchen und eine Gesangsgruppe im Eduard-Knoll-Wohnzentrum.

Freizeitzentrum Xanten, Bürgermeister der Stadt Xanten und Geschäftsführer der Freizeitzentrum Xanten GmbH seitens des Gesellschafters Stadt Xanten

Vortragstitel:
„Freiraum für Alle: Barrierefreie Gesundheitsangebote für Gäste und Bürger/innen“

Der 48 jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist seit Juni 2014 hauptamtlicher Bürgermeister der Römerstadt Xanten am schönen Niederrhein.

Zuvor war er Xantens Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer.

Neben seiner Funktion als Verwaltungschef ist er seit 2014 gleichzeitig Geschäftsführer der Touristinformation Xanten GmbH (TIX) und der Freizeitzentrum Xanten GmbH (FZX).

Görtz verfügt über eine jahrzehntelange Berufserfahrung zum einen aus der kommunalen Praxis in verschiedenen Kommunalverwaltungen, zum anderen aus seiner langjährigen Tätigkeit als Teamleiter bei der Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Prüfung und Beratung von Kommunen auf Kennzahlen- und Benchmarkingbasis in ganz NRW zu den Themen Wirtschaftlichkeit und Organisationsmanagement.

In den letzten 30 Jahren konnte Thomas Görtz auf allen politischen Ebenen von der Kommunal- über die Landes- und Bundespolitik umfangreiche politische Erfahrungen sammeln und ein breit aufgestelltes Netzwerk in der Landes- und Bundespolitik aufbauen. Über seine Mitgliedschaft im Präsidium und Hauptausschuss des Städte- und Gemeindebundes NRW sowie im Europaausschuss und Finanzausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes vertritt er in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene die Anliegen und Interessen der kommunalen Familie.

Park der Gärten Ostfriesland, Geschäftsführer

Vortragstitel:
„Park der Gärten: Die Gartenschau in Bad Zwischenahn - Ein Ausflugsziel für alle stellt sich vor“

Im Jahre 2001 wurde der Verwaltungsfachangestellte Geschäftsführer der ersten Niedersächsischen Landesgartenschau Bad Zwischenahn 2002 und war insbesondere für die Bereiche Planung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Nach dem besonderen Erfolg des LGS hat er die Chance bekommen, die temporäre LGS als PARK DER GÄRTEN dauerhaft weiter zu führen und zu entwickeln. Heute ist der Park der Gärten eine einmalige Dauergartenschau, die ihres gleichen sucht und immer wieder, auch als Schaufenster des (Niedersächsischen) Gartenbaus von sich reden macht. Als Mehrgenerationenpark, Informations- und Inspirationseinrichtung genießt der Park mittlerweile bundesweites Ansehen.

2013 wurde Herr Wandscher zum Pflanzenbotschafter der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG) ernannt.

Stiftung Hambacher Schloss, Geschäftsführende Schlossmanagerin

Vortragstitel:
„Das Hambacher Schloss - Demokratiegeschichte und Kultur für Alle“

vom Bauen an historischer Stätte und barrierefreien Angeboten der Museumspädagogik

Als geschäftsführende Schlossmanagerin leitet Ulrike Dittrich seit 2009 die Geschäftsstelle der Stiftung Hambacher Schloss im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstrasse.

Bereits seit 1998 ist die gelernte Keramikerin und diplomierte Ingenieurin für Verfahrenstechnik der nichtmetallisch, anorganischen Werkstoffe, die zunächst technische Keramik entwickelte, im Bereich der Kultur- und Tourismuswirtschaft tätig. Ab 2000 war sie bei der Landesstiftung Villa Musica in Schloss Engers u.a. für die Bereiche Museumsbetrieb, Veranstaltungsmanagment für Messen und Märkte und von Kultur- und Wochenendarrangements tätig. Die Organisation von Barockfesten und historischen Bällen brachte bundesweite Beachtung im Bereich Re-enactment des 18. Jahrhunderts.

Auf dem Hambacher Schloss ist das Thema Barrierefreiheit von Anfang an ein Schwerpunk Ihrer Tätigkeit. Das 2008 wieder eröffnete Hambacher Schloss und die Dauerausstellung “Hinauf, hinauf zum Schloss!” wurden in Rheinland-Pfalz zum Vorzeigeobjekt in Sachen Barrierefreiheit.

Der Auszeichnung 2013 mit dem Siegel “Barrierefrei Stufe 1” folgte ein Jahr später das deutschlandweit gültige Zertifikat “Reisen für Alle-Barrierefreiheit geprüft”. In diesem Zuge wurden die barrierefreien Führungsangebote “Geschichte begreifen” für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde und “Das Hambacher Schloss in leichter Sprache für Menschen mit kognitiven Einschränkungen entwickelt und werden seither angeboten.

Seit 2009 begleitet Ulrike Dittrich die fortlaufenden Baumaßnahmen auf dem Hambacher Schloss. Sowohl die Neubauten Restaurant 1832, als auch das Besucherhaus und die Neuinszenierung des Schlossparks wurden so gestaltet, dass sie für alle gleich gut, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen, erlebbar sind. Alle bereits vollendeten wie auch noch aktuell laufenden Infrastrukturmaßnahmen wurden und werden in enger Abstimmung mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch geplant und umgesetzt. Mit dem derzeitigen Bau einer barrierefreie Bushaltestelle und eines Fußgängerstegs werden die Baumaßnahmen am Hambacher Schloss 2020 abgeschlossen

Deutsches Seminar für Tourismus, Geschäftsführer

Vortragstitel:
„Möglichkeiten und Nutzen der neuen „Reisen für Alle-Datenbank“ für Gäste und Anbieter“

Nach dem Studium in Freiburg war Rolf Schrader von 1993 bis 2003 bei der heutigen Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) angestellt und dort zuletzt als Marketingleiter und stellvertretender Geschäftsführer mit Prokura tätig.

Seit April 2004 ist Herr Schrader Vorstand und Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT) Berlin e.V., der zentralen Weiterbildungseinrichtung der deutschen Tourismuswirtschaft. Seit Juli 2010 ist Rolf Schrader neben seiner Tätigkeit beim DSFT auch Geschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) e.V., die die jährliche Reiseanalyse herausgibt.

Gemeinsam mit der NatKo entwickelte das DSFT und Rolf Schrader in einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt ein neues bundesweit einheitliches Kennzeichnungssystem mit Schulungen, Qualitätsstandards und Begrifflichkeiten zum Barrierefreien Tourismus. Im aktuell laufenden Nachfolge-Projekt „Reisen für Alle“ wird das System weiterentwickelt und eingeführt.

Vertreter der Deutschen Gesellschaft der Hörbehinderten und Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo)

Geboren: 12.9.1961 in Hochheim; Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder (23 und 21 )

Ausbildungsdaten

1972 - 1978 : „Freiherr – von – Schütz – Schule“ - Schule für Hörbehinderte in Bad Camberg

1978 - 1982 : Staatl. Schule f. Gehörlose und Schwerhörige in Stegen / Freiburg

(Allgemeine Hochschulreife)

1982 - 1992 : Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an der JWG-Universität in Frankfurt a.M. ( Abschluss = Diplom)

Berufliche Tätigkeiten

Oktober 1989 - Oktober 1997 : Geschäftsführer der Kreistagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Main-Taunus-Kreis

10. Oktober 1997 bis 7. April 1999 : Mitglied des Hessischen Landtags

1. Juli 1999 bis 31.3.2016 : Geschäftsführer der Kreistagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Main – Taunus – Kreis

seit 1. April 2016 : Sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher des DSB

Ehrenamtliches Engagement

1979 - 1982 : Schülersprecher der Staatl. Schwerhörigen- und Gehörlosenschule Stegen

1987 – 2011 und ab 2017 : geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V. (BHSA)

seit November 1992 : Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverbände e.V. (DG)

1996 - 2003 und 2007 - 2016 : Vorstandsmitglied der Hessischen Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V.

3. Oktober 1997 bis 2016 : Mitglied des Landesbehindertenrates Hessen, u.a. Vorsitzender

seit 2006 bis 2016: Patientenvertreter im Landesausschuss für Ärzte und Krankenkassen Hessen

2010 bis 2015: Vize-Präsident des Deutschen Schwerhörigenbund

Anreise & Service

Zugang zum Veranstaltungsort

Der 8. Tag des barrierefreien Tourismus findet im CityCube im Raum A7 statt. Der CityCube wurde im Mai 2014 als neue, multifunktionale Messe, Kongress- und Eventarena eingeweiht.

Die Halle A (Level 1 des CityCubes) ist stufenlos (teilweise über Aufzüge) über die Eingänge „Messedamm“, „Jafféstraße“, den Innenbereich des Messegeländes und einen Übergang von Halle 7 erreichbar. Der Veranstaltungsraum A7 befindet sich in der Mitte der CityCube.

Für die Anreise stehen auf dem Parkplatz vor dem CityCube (Messedamm) 20 Behinderten-PKW-Stellplätze zur Verfügung. Weiterhin ist die S-Bahnhaltestelle „Messe-Süd“ in unmittelbarer Nähe.

Der Zugang zum CityCube Berlin und zum Tag des barrierefreien Tourismus ist kostenfrei.

Falls Sie zusätzlich die ITB Messe besuchen möchten, benötigen Sie einen Fachbesucherausweis (kostenpflichtig).

Menschen mit einer Behinderung müssen für den Besuch der ITB Messe ebenfalls ein Ticket erwerben. Eine Begleitperson erhält freien Eintritt.


Barrierefreie Veranstaltung

Da es sich um eine barrierefreie Veranstaltung handelt, werden Gebärdensprach-, Simultan- und Schriftdolmetscher eingesetzt. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (mit Simultanübersetzung). Die Simultanübersetzungen können über Kopfhörer abgehört werden, die kostenfrei am Eingang ausliegen.

Es sind ausreichend Stellplätze für Rollstuhlfahrer vorhanden. In direkter Nähe zum Raum A7 befinden sich zwei barrierefreie WC-Anlagen.

Assistenzhunde sind erlaubt, solange der Hundehalter eine Bescheinigung des Hundes mitführt.


Catering

Im Eingangsbereich „Messedamm“ wird ein mobiler Imbiss mit herzhaften Snacks, Gebäck und Getränken angeboten. Dieser Bereich ist über Aufzüge und Rolltreppen in wenigen Minuten erreichbar (siehe Orientungsplan).


Downloads

Alle Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier als PDF oder Audio-Datei (MP3) zum Download.

Christian Wandscher, Park der Gärten Ostfriesland, Geschäftsführer
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Victor Calise, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt New York, USA
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Rolf Schrader, Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT), Geschäftsführer
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Thomas Görtz, Freizeitzentrum Xanten, Bürgermeister der Stadt Xanten und Geschäftsführer der Freizeitzentrum Xanten GmbH
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Ulrike Dittrich, Stiftung Hambacher Schloss, Geschäftsführende Schlossmanagerin
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Rückblick: 09. März 2018 Tag des barrierefreien Tourismus, ITB Berlinmehr »


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