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Spirituelles Reisen von A bis Z
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Elisabethpfad

Auf den Pfaden der heiligen Elisabeth – drei ökumenische Wege zum Glauben

Drei Wege in Hessen sind ihr gewidmet, der heiligen Elisabeth, die in beispielhafter Selbstlosigkeit sich um die kümmerte, denen das Leben nicht wohlgesinnt war: um die Armen, Kranken, Notleidenden. Einer Sternenwanderung gleich führen die Elisabethpfade von Frankfurt, Eisenach und Köln zur Elisabethkirche nach Marburg.

Ihre Wohltaten sind Geschichte. Beispielsweise die, als sie mit Brot in der Schürze von der Wartburg kam, um es an die Armen zu verteilen. Und auf die Frage ihres Mannes, was sie denn da bei sich trage, ihre Schürze öffnete und darin Rosen statt Brot lagen ...

Obwohl Elisabeth von Thüringen aus einem der mächtigsten Fürstenhäuser ihrer Zeit stammte, waren es die Benachteiligten, denen sie sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln widmete. Elisabeths Leben als Impulsgeberin zur Reflexion über das eigene Leben: Auf den Elisabethpfaden bietet sich eine solche Meditation an. Während der Elisabethpfad von Frankfurt nach Marburg der erste kirchliche Pilgerweg in Deutschland ist, verlaufen die beiden anderen Routen in Teilen auf dem Streckennetz der Jakobspilgerwege. Ziel der in Frankfurt, Eisenach und Köln beginnenden Routen ist Marburg, wobei insbesondere der Elisabethpfad aus Köln zwei große historische Pilgerstätten Europas verbindet: den Kölner Dom mit dem Schrein der Heiligen Drei Könige und die Elisabeth gewidmete, nach der Reformation zum evangelischen Gotteshaus gewordene Elisabethkirche mit dem Grab der Heiligen. Auf die Verehrung für ihre Person hatte der Wechsel der über das Gotteshaus bestimmenden Konfession keinen Einfluss, wurde sie doch – ungeachtet der religiösen Zugehörigkeit – wegen ihrer Nächstenliebe hochgeschätzt. Unter dem Aspekt verstehen sich auch die drei Elisabethpfade: als ökumenische Wege zum Glauben, zu den Menschen, zum Ich.

Elisabethpfade

Elisabethpfad 1

Weglänge insgesamt: ca. 130 km

Start: Frankfurt-Sachsenhausen, Deutschordenskirche

Ziel: Marburg, Elisabethkirche

Anreise: ICE-Bahnhof Frankfurt am Main

Abreise: Marburg

Streckeninfo: Wegbeschilderung ist ein rotes Logo mit einem „E“

Elisabethpfad 2

Weglänge insgesamt: ca. 190 km

Start: Eisenach, Wartburg

Ziel: Marburg, Elisabethkirche

Anreise: ICE-Bahnhof Eisenach

Abreise: Marburg

Streckeninfo: auch Weg der Jakobspilger (Wegbeschilderung: Jakobsmuschel); Achtung: teilweise weichen die Strecken voneinander ab; Wegbeschilderung Elisabethpfad ist ein rotes Logo mit einem „E“

Elisabethpfad 3

Weglänge insgesamt: ca. 165 km

Start: Köln, Kölner Dom

Ziel: Marburg, Elisabethkirche

Anreise: ICE-Bahnhof Köln

Abreise: Marburg

Streckeninfo: auch Weg der Jakobspilger (Wegbeschilderung: Jakobsmuschel); Achtung: teilweise weichen die Strecken voneinander ab; Wegbeschilderung Elisabethpfad ist ein rotes Logo mit einem „E“

Pilgerherbergen an den Wegen: ja

Geführte Pilgerwanderungen, Unterkünfte/Pilgerausweise unter www.elisabethpfad.de

Events

Das Städel Museum in Frankfurt am Main, auch Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie am Museumsufer genannt, ist eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen. 1816 wurde das Institut, das auf eine Stiftung des Frankfurter Mäzens Johann Friedrich Städel zurückgeht, gegründet. Seit 1878 befindet sich die Sammlung an ihrem heutigen Museumsstandort. Damit ist das Städel einer der Hauptanziehungspunkte am Frankfurter Museumsufer, einem in seiner Varietät in Deutschland einzigartigen Ensemble unterschiedlichster Museen und Galerien, die sich am Mainufer aufreihen.

Mit über 2.900 Gemälden und rund 100.000 Zeichnungen und Druckgraphiken gibt die Sammlung einen reichen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom Mittelalter über die Renaissance, Barock und Klassische Moderne bis in die Gegenwart. Höhepunkte der Sammlung sind Werke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann. Ebenso gehören Werke prominenter Künstler der Zeit nach 1945 zur Sammlung, so von Francis Bacon, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Martin Kippenberger, Anselm Kiefer, Gerhard Richter und Sigmar Polke. Ganz besondere Werke sind die Siebdruck-Serie „Goethe“ von Andy Warhol, ein Geschenk des Künstlers an das Städel, und „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein. Im sehenswerten Skulpturengarten werden seit 1976 vorwiegend zeitgenössische Arbeiten gezeigt, beispielsweise von Joseph Beuys, Ulrich Rückriem, Richard Serra, Anthony Caro, George Rickey und David Smith.

Nächste Termine:

13.02.2019 - 26.05.2019

03.04.2019 - 30.05.2019

26.06.2019 - 13.10.2019

23.10.2019 - 16.02.2020

13.11.2019 - 06.02.2020

Ort der Veranstaltung

Städel Museum
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt am Main

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Ein bisschen wirkt sie selbst wie in modernes Kunstwerk inmitten der Frankfurter Altstadt: Hell und kantig erstreckt sich die Schirn zwischen dem ehrwürdigen Dom aus rotem Sandstein und dem alten Rathaus der Stadt, dem Römer. Die Ausstellungshalle steht im Zentrum der Stadt – und ist ein wichtiges Zentrum der Frankfurter Kulturlandschaft. Sie ist eine der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands und Europas.

Der Name der Halle, Schirn, heißt auf hessisch etwa „Hütte“ oder „Schuppen“, was nicht über die Bedeutung des Hauses hinwegtäuschen kann und darf. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1986 hat die Schirn an die 200 Ausstellungen realisiert. Sie verfügt über keine eigene Sammlung, sondern organisiert befristete Ausstellungen und Projekte zu ausgewählten Themen oder zum Werk einzelner Künstler. Besonders die Übersichtsausstellungen haben zum internationalen Ruf des Hauses beigetragen, etwa zum Wiener Jugendstil, zu Expressionismus, Dada und Surrealismus, zur Geschichte der Fotografie oder zu Themen wie Shopping – Kunst und Konsum oder der visuellen Kunst der Stalinzeit. In großen Einzelausstellungen dagegen wurden Künstler wie Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Alberto Giacometti, Frida Kahlo, Bill Viola, Arnold Schönberg, Henri Matisse und Julian Schnabel gewürdigt.

Die Stellungnahme zu aktuellen Themen und Aspekten künstlerischen Schaffens ist so etwas wie das Markenzeichen der Schirn. Sie will dem Besucher nicht nur ein intensives Ausstellungserlebnis vermitteln, sondern ebenso die aktive Teilnahme an der kulturellen Diskussion ermöglichen.

Nächste Termine:

28.02.2019 - 26.05.2019

28.02.2019 - 26.05.2019

07.06.2019 - 01.09.2019

07.06.2019 - 01.09.2019

19.06.2019 - 08.09.2019

19.06.2019 - 08.09.2019

26.09.2019 - 12.01.2020

26.09.2019 - 12.01.2020

11.10.2019 - 12.01.2020

11.10.2019 - 12.01.2020

13.02.2020 - 24.05.2020

Ort der Veranstaltung

Schirn Kunsthalle
Bendergasse
60311 Frankfurt am Main

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Über 2.000 Athletinnen und Athleten aus über 50 Nationen, 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und ein abschließender Marathonlauf: Das ist, kurz gefasst, das Programm des Ironman Frankfurt. Ein ziemlich hartes Programm, und es ist zu vermuten, dass die Sportler bei ihrem Kampf gegen die Zeit nicht allzuviel von den interessanten Stadtansichten und reizvollen Landschaften mitbekommen, die sie in der hessischen Finanzmetropole und der schönen Umgebung erwarten. Die Zuschauer können diese umso mehr genießen.

Ankommen ist das eine Ziel, das andere ist die Qualifikation für die alljährlichen Triathlon- Weltmeisterschaft auf Hawaii. 500.000 Zuschauer entlang der Strecke begleiten die Athletinnen und Athleten, um sie dabei anzufeuern und ihnen moralische Unterstützung zu geben. Der Schwimmstart befindet sich 12 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, am Langener Waldsee. Dort beginnt dann auch die Radstrecke, die anschließend durch Downtown Frankfurt, durch den Main-Kinzig-Kreis und die Wetterau führt. Maintal-Hochstadt mit seinem historischen Stadtkern und der 500 Meter langen Steigung durch den alten Ortskern – auch „The Hell“ genannt – sowie die Burgmeile in Friedberg und Bad Nauheim, der nördlichste Wendepunkt der Radstrecke, sind nur einige der für die Zuschauer besonders attraktiven Punkte entlang der Radroute. Der brettflache Marathonkurs schließlich führt über einen viermal zu durchlaufenden Rundkurs am Mainufer, Zieleinlauf ist dann auf dem Römerberg vor der großen Haupttribüne. Jubelnde Menschenmengen tragen die Läufer gleichsam über die letzten Meter, und die Begeisterung kennt dann keine Grenzen mehr.

Nächste Termine:

30.06.2019

Ort der Veranstaltung

Frankfurt und Umgebung
Braubachstraße 41
60311 Frankfurt am Main

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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