Auf Goethes Spuren - Sightseeing in Deutschland

Willkommen auf der Goethestraße! Auf einer Länge von 600 Kilometern verbindet die Goetheroute große moderne Metropolen mit historischen Städten, einem grandiosen Landschaftserlebnis und gleich drei UNESCO-Welterbstätten.

Folgen Sie den Spuren des berühmten Dichters Johann Wolfgang von Goethe von seinem Geburtsort in Frankfurt über Wetzlar, Fulda, die Wartburg in Eisenach und Erfurt nach Weimar, dem Juwel der europäischen Geistesgeschichte. Weiter führt die Route über Jena und Leipzig bis nach Dresden, der Barockstadt an der Elbe.

Entdecken Sie Originalschauplätze berühmter Werke wie Goethes Faust und die Leiden des jungen Werthers, begegnen Sie berühmten Zeitgenossen wie Friedrich Schiller und Johann Gottfried von Herder.

Reisen Sie auf der Goethestraße in das kulturelle Herz des Reiselandes Deutschland!

(Karte)

ゲーテ街道の町への行き方は、ドイツ最大の空港フランクフルト国際空港からがもっとも簡単である。そこからアウトバーンA4号線を車で、あるいは鉄道でほとんどの街道の町に行ける。

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“

Frankfurt am Main - Skyline bei Nacht

Frankfurt

Goethes Geburtsstadt

Von Goethes Geburtshaus bis zur Inspirationsquelle zu Goethes „Gretchen“: Folgen Sie den Spuren des Dichters in seiner Heimatstadt.

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Das Goethedenkmal auf dem Goetheplatz lockt Besucher an

Wetzlar

Der junge Goethe im Liebesrausch

Entdecken Sie die Fachwerkbauten der historischen Altstadt von Wetzlar und besuchen Sie Originalschauplätze aus Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“.

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Dom, Schlossgarten, Orangerie

Fulda

Zeitreise in Goethes Welt des Barock

Sehen Sie selbst, was Goethe an Fulda liebte. Das in Deutschland einzigartige geschlossene Barockviertel lässt Sie eintauchen in die Welt des 18. Jahrhunderts.

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Im Alter von nur 25 Jahren konnte Goethe mit seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ bereits internationale Erfolge feiern. Besonders jugendliche Leser begeisterten sich für den Roman und ließen sich von einem wahren „Wertherfieber“ anstecken.

Die Inspiration zu der Geschichte hatte Goethe während eines Aufenthaltes in Wetzlar, wo heute noch mehrere Originalschauplätze des Werkes zu sehen sind.

Lebensstationen des Dichters

Johann Wolfgang von Goethe wird am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und wächst behütet auf.

Mit 16 Jahren beginnt Goethe auf Rat des Vaters ein Jura-Studium in Leipzig. Die weltoffene Stadt mit ihren Zerstreuungen gefällt Goethe sehr, mehr als das Studium, das er nur habherzig betreibt.

Nach seinem Studium arbeitet Goethe zunächst als Rechtsanwalt in Frankfurt. Doch sein Herz hängt an der Literatur. 1771 bringt er mit „Götz von Berlichingen“ seinen ersten Roman heraus.

Als ihn der Vater ihn kurz darauf nach Wetzlar schickt, verliebt er sich dort in die junge Charlotte Buff. Diese unglückliche Liebe verarbeitet Goethe 1774 in dem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“, sein größter internationaler Erfolg.

1775 siedelt Goethe nach Weimar um. Der dortige Herzog stellt ihn in den Staatsdienst ein und bewilligt ihm ein hohes Gehalt. Goethe lebt in Weimar zunächst im berühmten Gartenhaus und zieht später in das repräsentativere Haus am Frauenplan um.

1786 bricht Goethes aus dem für ihn unbefriedigenden Alltag aus und „flieht“ nach Italien. Zwei Jahre verbringt er im Süden, reist, studiert, schreibt und malt.

Goethe hat Glück mit seinem Gönner: Nach Weimar zurückgekehrt, entbindet ihn der Herzog von den Regierungsgeschäften – bei vollen Bezügen. Goethe beginnt ein Verhältnis mit der Hutmacherin Christiane Vulpius, die ein Jahr später Goethes Sohn zur Welt bringt. 1806 heiraten die beiden.

Am 22. März 1832 stirbt der große deutsche Dichter und wird in der Fürstengruft zu Weimar beigesetzt.

(Quelle: www.goethezeitportal.de)

„Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.“

Wartburg bei Eisenach

Eisenach

Die Wartburgstadt

„Die Gegend ist überherrlich“ – so schrieb Goethe an Charlotte von Stein von der Wartburg. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Lassen auch Sie sich überwältigen von der Mischung aus Weltkultur, Weltgeschichte und bezaubernder Landschaft.

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Rückseite der Krämerbrücke mit dem Flußarm der Gera, welcher von Erfurtern und Touristen gerne zur Abkühlung genutzt wird.

Erfurt

Goethes "thüringisches Rom"

Wandeln Sie durch einen der größten mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands und besuchen Sie den Ort, an dem Goethe auf Napoleon traf.

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Deutschland-Souvenirs à la Goethe

Deutschland ist ein Shoppingparadies – moderne Shoppingmalls und große Einkaufsstraßen bieten hochwertige Markenprodukte, die durch tax free Shopping mit einem Discount von bis zu 19 Prozent erworben werden können.

Zudem haben die meisten Goethestätten spezielle Goethesouvenirs im Programm, die auch nach der Reise die Erinnerung an Deutschland lebendig erhält. Beliebt sind Portraitdarstellungen des Dichters in unterschiedlichen Formen vom Salzstreuer bis zur Schneekugel sowie Produkte aus dem Gingko-Baum.

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Goethe war ein Genussmensch. Wein und Bier trank er gerne, beim Essen bevorzugte er deftige Speisen wie warmen Krautsalat mit Speck, Schwartenmagen oder Teltower Rübchen. Zudem soll er für die Erfurter Brunnenkresse geschwärmt haben. Heute stehen in einigen deutschen Restaurants der Goethestädte spezielle Goethemenüs auf der Karte, die Besuchern eine unmittelbare Begegnung mit dem Geschmack des Dichters ermöglichen.

Dass die Frankfurter Grüne Soße seine Leibspeise war, wie die Frankfurter gerne behaupten, ist allerdings eine Legende, was dem Geschmack der Soße aber keinen Abbruch tut.

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Das kleine und gemütliche Gartenhaus im Park an der Ilm war Goethes erstes Wohnhaus in Weimar.

Weimar

Goethestadt mit Klassischem Welterbe

Dichter und Komponisten, Architekten und Designer, UNESCO-Welterbe Klassik und Bauhaus: Weimar vereint große Vergangenheit und reiches Kulturerbe mit vielen berühmten Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten.

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Goethe-Gedenkstätte Jena

Jena

Goethe-Gedenkstätte und Schillers Gartenhaus

Genießen Sie den Mix aus Wissenschaft, Kultur, traumhafter Natur und frischer Lebensart in Jena. Er veranlasste bereits Goethe, sich vom Alltag hierher zurückzuziehen.

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Neben Goethe residierten mit Schiller und Herder gleich zwei weitere der bekanntesten Geistesgrößen Europas in Weimar. Das von der UNESCO geschützte Ensemble „Klassisches Weimar“ zeugt heute von der aufgeklärten, höfischen und zugleich bürgerlichen Kultur um 1800.

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"Schiller war mir verhasst", so urteilte Goethe nach seinem ersten Treffen mit dem zehn Jahre jüngeren Dichterkollegen Friedrich Schiller. Dem ging es nicht anders: "Öfters um Goethe zu sein, würde mich unglücklich machen", ließ Schiller wissen.

Fünf Jahre später kamen die beiden sich näher. Es entstand rasch ein enger Briefwechsel zwischen den beiden wohl bekanntesten deutschen Dichtern. In rund zehn Jahren schrieben die Männer sich gegenseitig etwa 1.000 Briefe – die seitdem als wichtige Zeugnisse der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte immer wieder gedruckt und verlegt worden sind.

Goethe betätigte sich auch als Botaniker und Gartenkundler. Besonders begeisterte er sich für den asiatischen Gingkobaum, dessen Blattform ihn künstlerisch inspirierte. In Jena erinnert ein mehr als 200 Jahre alter „Goethebaum“ an Goethes Leidenschaft, in Weimar informiert ein kleines Gingkomuseum zur Geschichte des Baumes in Deutschland.

Leipzig, Goethe-Statue vor der Alten Börse auf dem Naschmarkt

Leipzig

Goethes Studienstadt

Leipzig pflegt eine über 1000-jährige Tradition und ist lebendiger denn je! Erleben Sie Kulturhighlights, Kaffeehauskultur und eine bunte Kreativszene in Goethes Studienstadt, die ihn zu seiner Faust-Dichtung inspirierte.

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Sächsische Staatsoper Dresden

Dresden

Goethes unglaublicher Schatz

Johann Wolfgang von Goethe war hingerissen von Dresden: „Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte“. Lassen Sie sich mitreißen von Goethes Kulturschatz an der Elbe.

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Goethe und die Musik

Goethe hat sich von der Musik inspirieren lassen – und selbst zu Kompositionen inspiriert: Berühmte Köpfe wie Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Richard Wagner haben seine Gedichte musikalisch interpretiert.

Besonders Mozarts Werk hat Goethe bewundert und sogar eine Fortsetzung für die Mozartoper „Die Zauberflöte“ geschrieben.

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