Kultur sehen, hören, fühlen.

42 UNESCO-Welterbestätten, architektonische Meisterwerke von Mittelalter bis Bauhaus, mehr als 6.000 Museen, Hunderte Theater und Orchester von Weltruf und eine agile zeitgenössische Kreativszene. Deutschland ist ein Kulturreiseziel der Superlative. So vielschichtig wie das touristische Angebot ist der Anspruch, diese Schätze allen Menschen zugänglich zu machen.
Rollstuhlfahrerin am Original Modell eines Kleinwagens im August-Horch Museum
August Horch Museum in Zwickau

Im August Horch Museum in Zwickau werden über 100 Jahre Automobilgeschichte anhand luxuriöser Modelle von Horch, Audi, Wanderer und DKW, aber auch der Kultmodelle des Trabant lebendig. Das Museum ist barrierefrei, es werden Führungen und Audio Guides für Blinde sowie Führungen in Gebärdensprache angeboten.

Blick auf das Geburtshaus von Bach mit altem Fachwerkhaus sowie dem nebenan befindlichen Neubau
Bachs Geburtshaus in Eisenach

In Johann Sebastian Bachs Geburtshaus in Eisenach gibt es stündlich Konzerte auf historischen Instrumenten. Im Museumsneubau sorgen „Klangsessel“ und ein „begehbares Musikstück“ für ein großartiges sinnliches Erlebnis. Der Neubau ist barrierefrei, Assistenzhunde sind willkommen. Der Museumsführer ist in Brailleschrift erhältlich.

Innenansicht eines Ausstellungsraumes im Bucerius Kunst Forum mit Besucher im Rollstuhl im Hintergrund
Bucerius Kunst Forum Hamburg

Im Herzen Hamburgs zeigt das Bucerius Kunst Forum jährlich vier Ausstellungen mit Kunstwerken zu Themen von der Antike bis zur Gegenwart. Das Bucerius Kunst Forum ist barrierefrei zugänglich. Führungen in Gebärdensprache können über den Museumsdienst Hamburg gebucht werden.

Museumsführer gestikuliert in Gebärdensprache vor dem Exponat eines Raumanzuges für Weltraumfahrer
Bundeskunsthalle Bonn

Die Kunst- und Austellungshalle der Bundesrepublik in Bonn, kurz Bundeskunsthalle, setzt sich aktiv mit Inklusion, einer sich verändernden Gesellschaft und dem demografischen Wandel auseinander. Zudem werden spezielle, auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen ausgerichtete Vermittlungsangebote entwickelt.

Blick auf den Erweiterungsbau des Deutschen Historischen Museums mit gläserner Überdachung und dem historischen Zughaus im Hintergrund
Deutsches Historisches Museum in Berlin

Im Deutschen Historischen Museum in Berlin gehen die Besucher auf Tuchfühlung mit der Geschichte. Die Exponate werden auch akustisch oder in Gebärdensprache vermittelt. Ausgewählter Exponate, wie z.B. Rüstungsteilen, Marmorbüsten oder ein Teil der Berliner Mauer können tastend erkundet werden.

Skulptur eines Hermaphroditus zum Anfassen im Deutschen Hygienemuseum Dresden
Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Im Deutschen Hygiene-Museum Dresden entdecken die Besucher das „Abenteuer Mensch“. Die spektakulären Ausstellungen werden durch tastbare Übersichtspläne, Tonfilme mit Untertiteln, Führungen in Gebärdensprache, taktil zugänglichen Objekten und Audioführungen in leichter Sprache für jeden erlebbar.

Blinde und sehbehinderte Kinder mit Bauklötzen zum Anfassen im Deutschen Technikmuseum
Deutsches Technikmuseum Berlin

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin mit dem Science Center Spectrum ist ein interaktiver Lern- und Erlebnisort. In der barrierefrei zu erreichenden Infothek wird ein Modell der gesamten Anlage als Tastobjekt gezeigt. Eine Vielzahl der Ausstellungsobjekte ist mit einer Beschriftung in Braille-Schrift versehen.

Besuchergruppe mit Blindenstöcken und Museumsführer im DialogMuseum Frankfurt
DialogMuseum Frankfurt

Nichts ist zu sehen im DialogMuseum in Frankfurt. Beim „Dialog im Dunkeln“ entdecken die Besucher in sechs Erlebnisräumen das Unsichtbare, geleitet von den blinden Mitarbeitern des Dunkelteams. Die Umgebung bekommt eine neue Qualität – verwirrt, beeindruckt und nachdenklich lernen die Sehenden neu sehen.

Barrierefreie Steuerung

Zwei nützliche Tastenkombinationen zum Zoomen im Browser:

Vergrößern: +

Verkleinern: +

Weitere Hilfe erhalten Sie beim Browser-Anbieter durch Klick auf das Icon: