Schlösser, Parks und Gärten: einfach märchenhaft.

Trutzige mittelalterliche Burgen, barocke Schlösser mit weitläufigen Gartenanlagen, streng klassizistische Ensembles oder romantisch verspielte Zitate aus verschiedenen Epochen – die Symbiose aus Natur, Architektur und Landschaft prägt das kulturelle Erbe Deutschlands. Die Öffnung und Erschließung möglichst für alle Reisenden ist diesem Erbe verpflichtet.
Tastplan für Blinde und Sehbehinderte im Schlosspark Ludwigslust
Ludwigslust

Im mecklenburgischen Ludwigslust begeistern das unter Denkmalschutz stehende barocke Bauensemble aus Fürstenschloss, Schlosspark, Schlosskirche, Orangerie und Fontänenhaus und der gesamte historische Ortskern. Entlang der oft mit Katzenkopfpflaster versehenen historischen Straßen sind sind berollbare Wege angelegt

Blick auf ein offenes Gartenhaus mit Tischgruppe davor, lila Tulpen im Vordergrund, blühende Kirschbäume im Hintergrund
Park der Gärten in Bad Zwischenahn

Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn ist Deutschlands größte Mustergartenanlage und eine weltoffene Begegnungsstätte für Garten und Naturliebhaber aller Generationen. Eine kleine Duftarena, Duftorgel, Duftpflanzen, Tastgarten mit Infos in Brailleschrift, Barfußpfad und Klanginsel bieten Erlebnisse für alle Sinne.

Blick auf das Haupttor des Kastells mit Toren in zwei Rundbögen und davor liegender Brücke
Römerkastell Saalburg

Auf speziellen Touren für blinde Gäste und Rollstuhlfahrer durch das Römerkastell Saalburg im Taunus lernen Besucher, abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse, die Geschichte der Grenzbefestigungsanlage und den Alltag im Römischen Reich kennen. Im Museum können Originalfunde und Repliken sowie maßstabsgetreue Pläne ertastet werden.

Außenansicht des Schloss Bruchsal mit der davor liegenden weitläufigen Gartenanlage
Schloss Bruchsal

Schloss Bruchsal, das einzige fürstbischöfliche Barockschloss am Oberrhein, ist vor allem durch „die Krone aller Treppenhäuser des Barockstils“ von Baumeister Balthasar Neumann berühmt geworden. Drei Behindertenparkplätze befinden sich in der Nähe des stufenlos erreichbaren Eingangs, von dem breite Flure ins Schloss führen.

Blick auf das Schloss Herrenchiemsee und den davor liegenden See mit Fama-Brunnen und der Figur der "Seine" im Vordergrund
Schloss Herrenchiemsee

König Ludwig II. begann 1878 mit dem Bau des „bayrischen Versailles“, das Schloss Herrenchiemsee zeigte seine Verehrung für König Ludwig XIV. von Frankreich. Die Anfahrt verläuft im rollstuhlgerechten Boot über den Chiemsee, neben dem Museum im Neuen Schloss ist das Museum im Augustiner-Chorherrenstift zu empfehlen.

Ruderboot auf dem Grienericksee mit Schloss Rheinsberg im Hintergrund
Schloss Rheinsberg

Als Kronprinz ließ Friedrich der Große in Rheinsberg einen Musenhof entstehen. Bis heute wird in Schloss Rheinsberg – malerisch am Grienericksee gelegen – die Tradition von Musik-, Opern- und Theaterdarbietungen aufrechterhalten. Ein Aufzug ermöglicht einen bequemen Zugang zum Schloss.

Innenraum der Zederngalerie im Schloss Schönhausen
Schloss Schönhausen in Berlin

Das barocke Schloss Schönhausen in Berlin war im 18. Jahrhundert Sommerresidenz von Königin Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen, später Sitz des DDR-Präsidenten. Für die Erkundung werden Audio-Guides in leichter Sprache und für Sehbehinderte sowie Video-Guides mit Gebärdensprache angeboten.

Figur im Terrassengarten Sanssouci mit Schloss Sanssouci im Hintergrund
Schloss und Park Sanssouci

Zum Lustwandeln ließ Friedrich der Große vor den Toren Potsdams nach eigenen Skizzen Schloss und Park Sanssouci mit dem berühmten Terrassengarten errichten. Später entstanden das Neue Palais und die Bildergalerie. Auf der Höhe des Schlosses, Teil des UNESCO-Welterbes, liegt die Grabstätte Friedrichs II.

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