Flensburg: Willkommen in der nördlichsten Stadt Deutschlands

Kreischende Möwen, die über dem Hafen schweben, um etwas Futter abzugreifen und dabei gegen die nautischen Böen ankämpfen. Das ist die idyllische Küstenromantik, die Sie in Flensburg erleben werden. Als naturverbunden und weltoffen lassen sich die Menschen in der Hafenmetropole Flensburg am ehesten bezeichnen. Die Stadt an der Ostsee ist bekannt für Rum und die Silberschmiedekunst. Und auch beim Bummeln durch die malerischen Gassen fällt auf, dass Flensburg sein Erbe als historische Schiffs- und Hafenstadt noch heute pflegt.

Der Nachlass der Seefahrer

Hoch im Norden, nur einen Katzensprung von der dänischen Grenze entfernt, war das Leben durch die Seefahrt geprägt. Flensburg war im 18. Jahrhundert ein beliebter Handelshafen für die Schiffe der Dänisch-Westindien-Flotte, die aus der Karibik den Rum in die Stadt brachten. Schnell brachte das Rumfabrikanten auf den Plan, die das flüssige Gold der Karibik veredelten – bis heute. Flensburg ist außerdem für sein Silberbesteck weltberühmt. Zahlreiche Manufakturen dengeln seit Generationen kostbares Tafelsilber. Damals war das über den Seeweg ein Exportschlager. Heute gelangen die wertvollen Stücke zusätzlich über Land und Luft in die ganze Welt.

Handelsschifffahrt in Deutschland heute

Die Deutschen sind auch heute noch eine Seefahrernation. Natürlich wird der Handel heute nur noch über die großen Containerhäfen in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven abgewickelt. Aber immerhin ein Drittel der Containerschiffe weltweit gehört deutschen Reedern.

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