Zu Besuch beim deutschen Adel: das Schloss Wernigerode

Funkelnde Kronjuwelen und pompöse Thronsäle – deutsche Schlösser sind wahre Prachtbauten und gehören zu den wichtigsten Denkmälern der deutschen Kultur. Auch im Herzen des Landes thront ein ganz besonderes Bauwerk: das Schloss Wernigerode. Das liebevoll restaurierte Schloss kann in zwei Rundgängen besichtigt werden, um so Einblicke in die Lebensweise des deutschen Hochadels zu erhalten. Dabei stehen neben fast 50 Räumen auch der Dachboden, Schlosstürme und der Keller Besuchern offen. Außerdem bietet das Schloss einen wunderschönen Ausblick über die bunte Stadt Wernigerode und auf den Brocken, den höchsten Berg im Mittelgebirge Harz.

Die norddeutsche Kulturstätte über die Jahre

Bereits im 12. Jahrhundert beginnt der Bau des Schlosses. Allerdings erlebt das Anwesen über die Jahre viele Veränderungen durch Zerstörungen, Besitzwechsel und Einflüsse neuer Baustile, wie der Spätgotik oder Renaissance. Der Vizekanzler des Deutschen Reichs – der Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode – ließ das Schloss von 1862 bis 1885 in seinen heutigen Zustand umbauen. Doch noch heute weisen Teile des Schlosses auf die verschiedenen Baustile früherer Epochen und auf das Alter des Bauwerks hin. Inzwischen ist das Schloss das erste Zentrum für deutsche Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.

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