Wismar und Stralsund: Städte aus einer anderen Zeit

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise zurück ins Mittelalter: Die an der Ostseeküste liegenden Städte Wismar und Stralsund waren frühe Handelsstädte, deren historischer Glanz bis heute überdauert hat. Die Bausubstanz, mit ihren zahlreichen Denkmälern, umfasst gotische Meisterleistungen der Kirchenbaukunst, wie St. Georgen und St. Marien in Wismar, oder die Nikolaikirche und das Katharinenkloster in Stralsund. Diese zeugen nicht nur vom architektonischen Erbe der einstigen Handelszentren, sondern weisen auch auf ihre politische und wirtschaftliche Bedeutung im Mittelalter hin. Seit 2002 gelten zahlreiche Bauten beider Städte als UNESCO Weltkulturerbe. Neben eindrucksvoller Architektur bieten die Altstädte auch zahlreiche Naturschönheiten, Nationalparks und Meilen zum Flanieren.

Stadt der Brautradition

Bereits im 13. Jahrhundert erlebten Wismar und Stralsund einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Wohlstand der Hansestädte resultierte aus der berühmten Bierproduktion. Allein Wismar verschiffte im Mittelalter bis zu sechs Millionen Liter pro Jahr. Im Dreißigjährigen Krieg eroberte das schwedische Königreich die Region. Heute finden Sie in beiden Städten zahlreiche barocke Bürgerhäuser und schwedische Regierungsbauten. Hinter den schmucken Giebeln erwarten Sie Kaffee, Kuchen und regionale Köstlichkeiten, vorzugsweise wird hier natürlich klassisch frischer Fisch serviert.

Eine Stadt wie eine Filmkulisse

Die Stadt Wismar diente 1922 als Drehort für den weltersten Gruselklassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“. Jedes Wochenende können Sie hier am Turm der Marienkirche an Führungen zu den bekannten Kulissen des Films teilnehmen.

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