So schmeckt Deutschland.

Dass Bier und Bratwurst zu Festen und Rummel dazu gehören, versteht sich natürlich von selbst – und ist doch nur ein winziger Ausschnitt aus der großen Welt des Genießens, die sich Ihnen in Deutschland offenbart. Gehen Sie auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch Deutschland. Sie werden staunen, welche Vielfalt Ihnen an Gaumenfreuden und Geschmackserlebnissen geboten wird.

Kaffeeröster haben an der Weser Tradition. 1673 öffnete das erste Kaffeehaus im deutschsprachigen Raum im hohen Norden seine Türen. Seither ist Kaffee in aller Munde. Und die Chancen stehen gut, dass die Bohnen oder der gemahlene Kaffee aus Bremen stammen. Jede zweite Tasse Kaffee, die zwischen Nordsee und Alpen eingeschenkt wird, stammt aus Bremen. Und nicht nur die Variante mit Koffein. Dank Ludwig Roselius liegt auch die Wiege der Entkoffeinierungsindustrie an der Weser.

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Dass die Schleswig-Holsteiner auch eine Schwäche für die süßen Seiten des Lebens haben, zeigt sich in Lübeck, Heimat des weltberühmten Lübecker Marzipans. Früher ein Privileg der Reichen und Mächtigen, wird es noch immer weitgehend in Handarbeit hergestellt. Im Niederegger Marzipan-Salon in Lübeck erfahren Besucher alles über die lange Reise, die die Mandel-Spezialität in vielen Jahrhunderten von ihren orientalischen Ursprüngen bis in die Hansestadt zurückgelegt hat. Denn erfunden haben die Lübecker das Marzipan nicht, wohl aber zur Vollendung verfeinert.

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Um die Entstehung der schwäbischen Maultasche ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn, daher auch der Name Maultasche, in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten wollten. Kurzerhand versteckten sie die verbotene Speise vor den Augen des Herrn in einer Teighülle. Das brachte der Maultasche auch den volkstümlichen Beinamen „Herrgottsb’scheißerle“ ein.

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Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnacht ist das traditionelle Festessen "Neunerlei" an Heiligabend. Es besteht aus neun Speisen. Sie symbolisieren Erinnerungen, Wünsche und zeigen her, was man geschaffen hat. Dazu gehören zum Beispiel Linsen oder Erbsen, Bratwurst mit Sauerkraut, Hering oder Fischhappen mit Apfelsalat, Kartoffelsalat mit Würstchen, Grütze, Hirsebrei oder Hagebuttensuppe, Schweinebraten mit Klößen, Semmelmilch mit gehackten Nüssen, Brot und Salz, Backpflaumen.

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Das Alte Land wird zu Recht als der größte Obstgarten Deutschlands bezeichnet. In der Region vor den Toren Hamburgs wachsen auf über 10.000 Hektar vor allem Äpfel. Aber auch Kirschen, Birnen, Pflaumen und Beerenfrüchte finden von hier aus den Weg in die deutschen Obstläden. In Niedersachsen wird das heimische Obst vor allem auch für die Zubereitung leckerer Kuchen und Süßspeisen verwendet. Auf dem Land werden die Spezialitäten in zahlreichen Bauernhofcafés angeboten.

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Die orangefarbenen Beeren an den dornigen Sanddornsträuchern sind typisch für die Küstenvegetation. Die Beeren enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und sind damit einer der wichtigsten einheimischen Energielieferanten und beliebtes Mitbringsel für Urlauber als Öl, Saft und Nektar, Tee, Konfitüre und andere Süßigkeiten, Likör, Wein und Grog sowie Kosmetik. Auf Rügen ist es sogar möglich bei der Sanddorn Ernte auf einer Plantage dabei zu sein.

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Auch heute noch ist es in Ostfriesland Brauch, dem Besucher Tee anzubieten, und zwar immer mit Kandiszucker und einem Klecks Sahne obendrauf. Danach ist eine ruhige Hand gefragt, denn echter Ostfriesentee darf weder gerührt, noch geschüttelt werden. Nur so erschließt sich der wahre Teegenuss in drei Stufen: erst sahnig-sanft, dann bitter und zum Schluss zuckersüß. Eine Einweisung in die ostfriesische Teezeremonie erhalten Anfänger im Teemuseum in Norden sowie in den vielen netten kleinen Cafés entlang der Küste.

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Pulsnitzer Pfefferkuchen werden seit 1558 im Oberlausitzer Städtchen Pulsnitz in acht handwerklichen Pfefferküchlereien und einer Lebkuchenfabrik hergestellt. Immer am ersten November-Wochenende stehen die Menschen auf dem Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt Schlange nach den Spezialitäten. Im Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt im Haus des Gastes können Besucher die Backtraditionen entdecken und sogar eigene Pfefferkuchen backen – an 365 Tagen im Jahr.

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