Das Land der Porzelliner – eine harmonische Symbiose aus Industrie, Kultur und Natur
Porzellankanne in der „Porzellanwelt Selb“ ©Beate Elisabeth Liewald
Ferienstrassen von A bis Z
Die Porzellanstraße

Das Land der Porzelliner – eine harmonische Symbiose aus Industrie, Kultur und Natur

Wer auf den Spuren des „Weißen Goldes“ 550 km durch den gesamten nordostbayerischen Raum, von Bamberg bis Bayreuth und bis nach Tschechien die Porzellanstraße bereist, entdeckt über 300 Jahre Porzellangeschichte, lernt eine Menge über die besondere Tradition des Porzellans und die Menschen, die es herstellen.

Entlang der Porzellanstraße durch die hinreißenden Landschaften von Steigerwald, Oberes Maintal, Coburger Land, Frankenwald , Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald, kann der Besucher im wahrsten Sinne des Wortes viel „Schönes erfahren“. Entdecken Sie einen natürlichen Werkstoff, dessen Verwendung und Gestalt kaum zu übertreffen sind.

Ein Blickfang aus Glas und Porzellan

Immer wieder offenbart sich die stolze Vergangenheit des heimischen Porzellans: Museen, Werksverkäufe, Fachgeschäfte und Manufakturen zeigen die ganze Bandbreite des edlen Stoffes. Darunter weltberühmte Marken wie Seltmann, Arzberg, Walküre, Bauscher, Goebel, Hutschenreuther und viele andere, die in der Tradition des Porzellans stehen.

Solides Kunsthandwerk und stilvolles Design

Zugreifen können Besucher beim Werksverkauf und günstig so manches schöne Stück vom Alltagsgeschirr, über edles Luxus-Design bis hin zum handbemalten Unikat erstehen. Vielerorts bieten Hersteller Werksführungen an und gewähren Einblick, wie Porzellan von der Rohmasse bis zur Fertigung geformt, gebrannt, bemalt, staffiert und glasiert wird. Erleben Sie, wie die Kraft des Feuers vollendet, was Menschenhände begonnen haben.

Fein schimmernde Kostbarkeiten

Detaillierte Kenntnisse – von den Ursprüngen der ersten Keramiken bis zu Lifestyleobjekten des 21. Jh. – gewinnt man im Europäischen Industriemuseum für Porzellan und Technische Keramik „Porzellanikon“ in Selb. Auch einige Stilepochen wie zum Beispiel die Romanik, Barock, Jugendstil, Rokoko oder Art Déco drücken sich in der Porzellankunst aus. Wie wäre es mal mit einem Kurs in Porzellanmalen?

Auf dem Tisch wird’s natürlich elegant

In der gehobenen Tafelkultur sind Glas und Porzellan nicht wegzudenken und nicht zu trennen. Der Lust, genussvoll zu speisen, hat auch die moderne Zeitnotkultur nichts anhaben können. Tischkultur ist seit jeher ein Höhepunkt menschlicher Gesellschaft, schuf für immer weiter verfeinerte Speisen ein ästhetisches Ambiente aus Tafelschmuck, Dekoration und edlen Behältnissen. Die Porzellanstraße ist ein Erlebnis, das man sehen, fühlen, riechen und sogar schmecken kann.

Die Porzellanstraße

Länge: ca. 800 km

Thematik: Porzellangeschichte, Porzellanherstellung

Highlights:
Arzberg: Porzellanmuseum
Bamberg: Unesco, Museen, Sakralbauten
Bayreuth: Wagner-/Festspielstadt, Schloss, Museen
Coburg: Alttadt, Veste, Museen
Selb: Porzellanikon, Porzellanbrunnen
Tirschenreuth: Werksverkauf, Fischereimuseum mit über 3000 Teichen und 4 große Aquarien
Weiden: Keramikmuseum
Windischeschenbach: Burg Neuhaus, Werksverkauf

www.porzellanstrasse.de

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