Steiner Schlüssel bei Apeldorn, Emsland
Steiner Schlüssel bei Apeldorn, Emsland ©Tourismusverband Osnabrücker Land e. V. (Hartwig Wachsmann)
Ferienstrassen von A bis Z
Die Straße der Megalithkultur

Mystisches Steinreich – unterwegs zu steinernen Zeitzeugen

Auf der ausgeschilderten Strecke von ca. 330 km verbindet die Straße der Megalithkultur im Osnabrücker Land und Weser-Ems-Gebiet rund 33 eindrucksvolle, kulturgeschichtlich bedeutende Stätten der Megalithkultur mit mehr als 70 Großsteingräbern aus der Jungsteinzeit (3500–2800 v. Chr.). Fast alle Gräber gehören dem Verbreitungsgebiet der Trichterbecherkultur an, kommen aber je nach Region in deutlich unterschiedlichen Bauweisen vor.

Die Steinzeitbauern errichteten für ihre Vorfahren eindrucksvolle Grabanlagen aus Findlingen – die Großsteingräber. In der Archäologie werden diese Monumentalbauten, die älter sind als die ägyptischen Pyramiden, als „Megalithgräber“ bezeichnet. Die archäologische Erlebnisreise zu den Dolmen und Ganggräbern entlang der Straße der Megalithkultur wird hier zu einer faszinierenden Reise mit Mythen und Legenden in die Urgeschichte.

Die Steinzeit-Elite hat sich ein Monument gesetzt

Zwischen Osnabrück, Meppen und Oldenburg schlängelt sich die Straße der Megalithkultur durch das Osnabrücker Land, das Emsland, das Oldenburger Münsterland und dem Naturpark Wildeshauser Geest. Es sind großartige Bauwerke aus Granitsteinen, die die vorletzte Eiszeit aus Skandinavien hierher verfrachtet hat. Ihre Faszination erhalten die frühgeschichtlichen Großsteingräber nicht zuletzt durch ihre besondere Lage, oft inmitten großer Wälder durch deren Baumkronen die Sonne manchmal geheimnisvolle Schattenspiele auf die mystisch anmutenden Grabstätten zaubert.

Mystische Steine in Szene gesetzt

Sagenumwobene Großsteingräber wie die „Glaner Braut“, „Visbeker Braut und Bräutigam“, die „Kleinenkneter Steine“ und der „Heidenopfertisch“ liegen hier dicht beieinander und lassen inmitten der waldreichen idyllischen Moor- und Heidelandschaft und in attraktiver Nähe zu den malerischen Dörfern und kleinen Städtchen der Region 5.000 Jahre Geschichte lebendig werden.

Nicht nur Relikte der Megalithkultur

Außer zu den sagenumwobenen Grabanlagen aus der Jungsteinzeit führt die Route zu vielen Orten mit antiker, mittelalterlicher oder neuzeitlicher Bedeutung. Kirchen, Klöster und Mühlen säumen den Weg. Der Schauplatz der legendären Varusschlacht ist ebenso mühelos zu erreichen wie die beeindruckende Ruine des Zisterzienserklosters in Hude.

Das Steinzeit-Rätsel

Entlang des Weges erfährt der Besucher viel Wissenswertes über die rätselhaften SteinZeitzeugen: Von der raffinierten Bauweise, über den geheimnisvollen Totenkult, den Jenseitsglauben sowie dem bislang noch weitgehend unbekannten Alltagsleben der vor über tausenden von Jahren hier lebenden Menschen bis hin zu mystischen Verklärungen der jüngeren Vergangenheit. Das Steinzeiträtsel – Megalithkultur als Ursprung der Baukunst. Wie Stonehenge und andere Bauwerke der Vorgeschichte entstanden sind und welchem Zweck sie dienten, kann bis heute nicht eindeutig beantwortet werden

Straße der Megalithkultur

Länge: ca. 330 km

Thematik: Megalithkultur, Archäologie, Landschaft

Highlights:
Bramsche: Kloster Malgarten
Cloppenburg: Museumsdorf
Kalkriese: Museum und Park Varusschlacht
Meppen: Sakralbauten, Museen, Stadtwall
Oldenburg: Landesmuseum
Osnabrück: Friedensstadt
Sögel: Schloss Clemeswerth
Wallenhorst: Alexanderkirche
Wildeshausen: Naturpark, Stiftskirche
Venne: Eisenzeithaus

www.strassedermegalithkultur.de

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