Bergbaukultur, Brauchtum und Silberschätze im Erzgebirge
Bootsfahrt unter Tage im Besucherbergwerk Dorothea Stollen „Himmlisch Heer“ ©Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Ferienstrassen von A bis Z
Die Sächsisch-Böhmische Silberstraße

Bergbaukultur, Brauchtum und Silberschätze im Erzgebirge

„Silberstraße“ – Verborgene Schätze heben, lebendiges Brauchtum erleben – das klingt ganz nach aufregender Schatzsuche, nach Glanz und faszinierenden Entdeckungen. Und genauso ist es auch: Auf 275 Kilometern zieht die Sächsisch-Böhmische Silberstraße wie ein silbernes Band von Zwickau bis nach Dresden über Annaberg-Buchholz bis nach Ostrov in Böhmen.

Die Sächsisch-Böhmische Silberstraße gilt als Europas größtes Freilichtmuseum und begrüßt seine Gäste mit einem herzlichen „Glück auf!“ Die gut ausgeschilderte Wegstrecke, die die ursprüngliche Route der Grubenholzwagen und Silberfuhrwerke einschließt, führt zu zahlreichen Sachzeugen der Montanregion und bildet einen sehr guten Einstieg zum Kennenlernen des Erzgebirges.

Erlebnis Bergbau und Kulturschätze

Mehr als 30 Besucherbergwerke, Museen, Schauplätze lebendigen Brauchtums, prächtige Hallenkirchen und historische Bergstädte reihen sich wie Perlen an einer Schnur. Große Erfinder und Wissenschaftler, Geistergrößen jener Zeit wie der Montanwissenschaftler G. Agricola, der Orgelbaumeister G. Silbermann oder der Rechenmeister A. Ries wirkten hier.

Brauchtum und Tradition im Erzgebirge

Schon der Name „Erzgebirge“ hält, was er verspricht und assoziiert Bilder aus jahrhundertealten Zeiten, als über das ganze Land das „Berggeschrey“ von den Silberfunden kündete. Acht Jahrhunderte Bergbautradition leben im Erzgebirge in bis heute bewahrten Bräuchen, Traditionen und Handwerkstechniken, in Kunst, Kultur und Religion weiter. Das Brauchtum der Hauer und Steiger, der Bergleute im festlichen Habit – in Bergparaden und vielen Festen lebt es wieder auf.

Hier ist immer irgendwo etwas los

Viele Veranstaltungen entlang der Strecke geben Einblick in die Bergparaden, Weihnachtsbräuche und Volkskunde. Von Handwerk und Kunsthandwerk sind insbesondere das Schnitzen, Klöppeln und das Zinngießen sowie die Herstellung der weltbekannten Weihnachtspyramiden, Krippen, Nussknacker, Räuchermännchen, Schwibbögen, Bergmänner, Lichterengel, Spielzeug und andere erzgebirgische Holzkunst zu nennen.

Ein Ganzjahresziel

In über 1.600 Handwerksbetrieben lassen sich die Meister bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die Sächsisch-Böhmische Silberstraße präsentiert sich im Sommer mit bunten Farben in malerischer Schönheit – und im Winter als liebevolles Weihnachtsmärchenland mit einem Flair von Romantik.

Sächsisch-Böhmische Silberstraße

Länge: ca. 275 km

Thematik: Bergbaukultur, Brauchtum, Silberschätze

Highlights:
Annaberg-Buchholz: Adam-Ries-Museum, St. Annnenkirche, Frohnauer Hammer,
Aue: Vestenburger Stollen, Kirchen, Museen
Bad Schlema: Heilbad, Besucherbergwerk
Dresden: Zwinger, Semper Oper, Museen
Freiberg: Dom, Himmelfahrt Fundgrube, terra mineralia
Marienberg: Rathaus, St. Marien, Museum
Schneeberg: Besucherbergwerk, Sternwarte, Museen
Zwickau: August-Horch-Museum, Schloss Osterstein, Johannisbad

www.silberstrasse.de

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