Sächsisch-Böhmische Silberstraße
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Sächsisch-Böhmische Silberstraße: Bergbaukultur, Brauchtum und Silberschätze im Erzgebirge

Wer das traditionsreiche Erzgebirge kennenlernen will, das Brauchtum der Steiger, Bergleute und Erzgebirgler, der sollte sich von der 230 Kilometer langen Silberstraße führen lassen, die wie ein silbernes Band Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft.

Die Sächsisch-Böhmische Silberstraße gilt als Europas größtes Freilichtmuseum und grüßt mit einem herzlichen „Glück auf!“. Sie beginnt in Zwickau, wo früher der Trabant produziert wurde, und endet, wo einst das Silber die Schatzkammern füllte und sich in Macht verwandelte: in Dresden. Der Erzbergbau bescherte der Region Reichtum und ließ sie kulturell erblühen. Von Städten wie Freiberg, Schneeberg, Marienberg und Annaberg gingen wirtschaftliche und kulturelle Impulse aus. Zahlreiche beeindruckende Zeugnisse bergmännischer Traditionen aus acht Jahrhunderten, altehrwürdige Bergstädte, interessante Museen und imposante Sakralbauten vermitteln ein authentisches Erlebnis. Auch berühmte Persönlichkeiten wirkten hier: Der Rechenmeister Adam Ries, der Montanwissenschaftler Georgius Agricola oder der Orgelbaumeister Gottfried Silbermann sind weithin bekannt. Erlebbar, und das nicht nur zur Weihnachtszeit, sind für Gäste in einigen Schauwerkstätten die einzigartige Holz- und Drechselkunst, die Spielwarenherstellung sowie die Handklöppelei, die hier ihren Ursprung haben. Die Silberstraße präsentiert sich im Sommer mit bunten Farben in malerischer Schönheit – und im Winter als liebevolles Weihnachtsmärchenland mit einem Flair von Romantik.

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