Mittelalterliche Mikwe in Erfurt

Mittelalterliche Mikwe in Erfurt

2007  entdeckten Archäologen die mittelalterliche Mikwe Erfurt, die aus dem 13.  Jahrhundert stammt. Sie wurde von der ersten und zweiten jüdischen Gemeinde  genutzt, bis der Stadtrat 1453 die Auswanderung von Juden aus Erfurt erzwang.  Das Becken wurde verfüllt, der Raum darüber bis in das 20. Jahrhundert als  Keller genutzt. Eine Mikwe war – und ist – neben Synagoge und Friedhof ein  wichtiger Bestandteil der jüdischen kultischen Reinigung nach Berührungen mit  Toten, mit Blut oder anderem, in religiösem Sinne, Unreinen. Heute dient ein  moderner Schutzbau zur Sicherung des archäologischen Funds. Das Ritualbad kann  im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Zertifiziert im Zeitraum

Januar 2019 - Dezember 2021

Barrierefreiheit geprüft Menschen mit Gehbehinderung Rollstuhlfahrer Gehörlose Menschen Blinde Menschen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Informationen zur Barrierefreiheit

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes. 

  • Parkplätze sind im öffentlichen Parkraum vorhanden. Die nächsten Stellplätze für Menschen mit Behinderung befinden sich in der Michaelisstraße bei der alten Synagoge oder in der Predigerstraße (Entfernung zum Eingang ca. 250 m).
  • Von den Parkplätzen aus gelangt man über einen nicht leicht begeh- und befahrbaren Weg zum Eingang.
  • Der Eingang zur Mikwe ist über eine 6 m lange Rampe mit 6 % Steigung und Handläufen stufen- und schwellenlos erreichbar. Die Eingangstür wird durch eine Servicekraft geöffnet.
  • Die Mikwe kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Besichtigungsebene im Inneren ist 320 cm breit und 380 cm lang. Der Untergrund des Weges im Inneren der Mikwe ist ein Gitterrost (Neigung 3 % - 6 %). Der Weg wird im Verlauf immer schmaler (von 150 cm auf 100 cm Breite).
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume sind ebenerdig oder über eine Rampe zu erreichen.
  • Alle erhobenen Durchgänge und Türen sind mindestens 90 cm breit.
  • Die Station / das Objekt / Exponat ist im Sitzen sichtbar, wahrnehmbar oder erkennbar.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar. Mobile oder feste Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung. Es ist eine Voranmeldung für die Führung notwendig.

Prüfbericht: Download als PDF

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Hörbehinderung“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes. 

  • Es ist kein Alarm vorhanden.
  • Eine induktive Höranlage ist nicht verfügbar.
  • Informationen zur Station / Objekt / Exponat sind in Schriftform verfügbar.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Hörbehinderung angeboten, für gehörlose Menschen nicht. Es stehen FM-Anlagen (z.B. Kopfhörer, Halsringschleifen) zur Verfügung. Es ist eine Voranmeldung für die Führung notwendig.

Prüfbericht: Download als PDF

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes. 

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Der Eingang ist visuell kontrastreich gestaltet, jedoch nicht durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • An der Treppe zur Mikwe besteht ein visueller und taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und Treppenauf- oder abgang.
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • Informationen sind in gut lesbarer Schrift vorhanden.
  • Die Station/das Objekt/Exponat kontrastiert visuell mit der Umgebung.
  • Gehbahnen sind überall visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt und mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet oder die Wände oder andere bauliche Elemente können als Orientierung genutzt werden.
  • Es sind keine Hindernisse, z.B. in den Weg / Raum ragende Gegenstände, vorhanden.
  • Gehwegbegrenzungen sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten. Während der Führungen werden Exponate zum Tasten integriert. Es ist eine Voranmeldung für die Führung notwendig.

Prüfbericht: Download als PDF

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes. 

  • Name und Logo des Betriebes sind von außen klar erkennbar.
  • Die Ziele der Wege sind in Sichtweite.
  • Es ist kein farbliches oder bildhaftes Leitsystem vorhanden.
  • Es gibt Informationen in fotorealistischer Darstellung.
  • Es werden Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Es ist eine Voranmeldung für die Führung notwendig.

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