Angermuseum Erfurt

Angermuseum

Der  vormals kurmainzische Pack- und Waagehof aus dem frühen 18. Jahrhundert mit  seiner reich verzierten Prunkfassade gehört zu den schönsten Bauwerken der  Erfurter Altstadt. Vor über hundert Jahren, 1886, wurde hier eine Gemäldegalerie  eröffnet. Daraus entwickelten sich in kurzer Zeit die Spezialmuseen Stadtmuseum, Volkskundemuseum und Naturkundemuseum. 

Der Stadtpalast am Anger beherbergt heute das Kunstmuseum der Landeshauptstadt  Erfurt: Hier sind Landschaftsmalereien, Stilleben und Porträts vom 19.  Jahrhundert bis zur Gegenwart zu sehen, die größte Sammlung Thüringer Fayencen  sowie Kunsthandwerk. Prominent ist bedeutendste Sammlung mittelalterlicher  Kunst aus Erfurt und Thüringen, die Werke von internationalem Rang enthält.

Zertifiziert im Zeitraum

Mai 2019 - April 2022

Barrierefreiheit geprüft Menschen mit Gehbehinderung Rollstuhlfahrer

Informationen zur Barrierefreiheit

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Es ist ein öffentlicher Parkplatz in 200 m Entfernung am Hirschlachufer 86 vorhanden.
  • In 40 m Entfernung befindet sich der S-Bahnhof Anger.
  • Der Weg vor dem Eingang ist leicht begeh- und befahrbar.
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich über den Haupteingang.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos/ebenerdig oder über einen Aufzug zugänglich.
  • Die Aufzugkabine ist 116 cm x 215 cm groß. Die Aufzugtür ist 100 cm breit.
  • Fast alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Ausnahmen: Die Tür zum Junkersandzimmer ist 86 cm breit. Die schmalste Durchgangsbreite auf dem Rundweg durch die Ausstellung ist kleiner als 88 cm.
  • Der Schalter/Kassentresen ist an der niedrigsten Stelle 111 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden.
  • Die Exponate und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Es ist eine Voranmeldung notwendig.
  • Die Gästeführer sind so ausgebildet, dass Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer an jeder Führung teilnehmen können.
  • Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung (Untergeschoss)

  • Die Bewegungsflächen betragen:
    vor/hinter der Tür, vor dem WC und dem Waschbecken mindestens 150 cm x 150 cm;
    links neben dem WC 88 cm x 70 cm und rechts neben dem WC 100 cm x 70 cm.
  • Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden. Die Haltegriffe sind hochklappbar.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar.
  • Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.
  • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur, Knopf) vorhanden.

Prüfbericht: Download als PDF

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Es gibt keinen optisch deutlich wahrnehmbaren Alarm.
  • Es gibt keine induktive Höranlage.
  • Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt. Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Die Informationen zu den Exponaten werden schriftlich vermittelt.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Hörbehinderung angeboten, jedoch nicht für gehörlose Menschen. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Prüfbericht: Download als PDF

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden.
  • Außenwege haben keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung.
  • Der Eingang ist visuell kontrastreich gestaltet und durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Es sind keine visuell kontrastreichen oder taktil erfassbaren Bodenindikatoren vorhanden.
  • Die Gehbahnen in Fluren/Wegen/Gängen sind überwiegend visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt.
  • Die Gehbahnen in Fluren/Wegen/Gängen sind überwiegend mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet oder die Wände oder andere bauliche Elemente können überwiegend zur Orientierung genutzt werden.
  • Die Beschilderung in gut lesbarer und kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Es sind keine Hindernisse, z. B. in den Weg/Raum ragende Gegenstände, vorhanden.
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • Es gibt vereinzelt Glastüren ohne Sicherheitsmarkierungen.
  • Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt. Die Halteposition wird durch Sprache angesagt. Die Bedienelemente sind nicht visuell kontrastreich gestaltet jedoch taktil erfassbar.
  • Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Treppenstufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet. Treppen haben mindestens einen einseitigen Handlauf.
  • Die Exponate sind allgemein gut ausgeleuchtet.
  • Die Informationen zu den Exponaten werden überwiegend schriftlich vermittelt und sind meist visuell kontrastreich gestaltet.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung angeboten, jedoch nicht für blinde Menschen. Es ist eine Voranmeldung notwendig.
  • Die Gästeführer sind so ausgebildet, dass Menschen mit Sehbehinderung an jeder Führung teilnehmen können.
  • Informationen sind nicht in Braille- oder Prismenschrift verfügbar.

Prüfbericht: Download als PDF

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Name bzw. Logo des Museums sind von außen klar erkennbar.
  • Die Ziele der Wege sind in Sichtweite. Es sind Wegezeichen in sichtbaren Abständen oder ein unterbrechungsfreies Wegeleitsystem vorhanden.
  • Es ist kein farbliches oder bildhaftes Leitsystem vorhanden.
  • Die Informationen zu den Exponaten werden schriftlich vermittelt, jedoch nicht in Leichter Sprache.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.
  • Es gibt keine Informationen in Leichter Sprache.
  • Informationen sind nicht mit Piktogrammen oder Bildern dargestellt

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