News
11. September 2026
Deutscher Incoming-Tourismus mit dynamisch wachsender Nachfrage zum Start in die Sommersaison
Frankfurt am Main, 11. September 2026 – Das Reiseland Deutschland setzt seine positive Entwicklung im internationalen Tourismus fort: Zu Beginn der Haupturlaubszeit im Juli stieg die Zahl der Ausländerübernachtungen in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent auf 10,8 Millionen in einem volatilen Marktumfeld.
Insgesamt wurden von Januar bis Juli 47,1 Millionen Übernachtungen internationaler Gäste registriert – ein Plus von 1,0 Prozent gegenüber 2025. Damit stabilisiert sich das positive Halbjahresergebnis weiter. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) weiteres Wachstum möglich.
Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, erklärt dazu: „Der deutsche Incoming-Tourismus behauptet sich trotz geopolitischer Konflikte und wirtschaftlicher Unsicherheiten mit einer wachsenden Nachfrage. Die aktuelle Entwicklung spiegelt die Strahlkraft der Marke Reiseland Deutschland und die solide Positionierung im internationalen Wettbewerb wider. Die Wahrnehmung als serviceorientiertes sicheres Qualitätsreiseziel, das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis und die breite Aufstellung und Präsenz in unseren Quellmärkten tragen dazu bei, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Deutschland zählt auch in diesem Sommer wieder zu den Top-Urlaubsdestinationen in Europa.“
Ein weiterer Indikator für ein optimistisches Stimmungsbild liefert das aktuelle DZT Travel Industry Expert Panel für das 3. Quartal: Demnach schätzen 45 Prozent der Entscheider in der internationalen Reiseindustrie ihr aktuelles Deutschlandgeschäft positiv ein – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal. Die Entwicklung der Geschäftssituation in den kommenden sechs Monaten bewerten 51 Prozent positiv.
Auf der Kundenseite bestätigt das aktuelle ETC Monitoring Sentiment for Intra-European Travel, dass der Anteil der Europäer, die zwischen Juni und November eine Reise planen, gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 81 Prozent steigt.