Fit und gesund dank der Heilkräfte der Natur

Seit jeher schöpft der Mensch seine Kraft aus der Natur. Natürliche Heilmittel sind Wohltaten für Körper und Seele. Deutschland besitzt Mineral- und Thermalquellen, Bodenschätze wie Torf, Kreide und Schlick und dazu Berg- und Meeresklima – alles wahre Gesundbrunnen aus der Natur. Moor, Schlamm, Sole, Schwefel und Kräuter verfügen über therapeutische Eigenschaften. Sie spenden neue Energie und helfen, die innere Balance wiederzufinden, wirken lindernd und heilend, aber auch vorbeugend. Heilbäder und Kurorte müssen ein natürliches Heilmittel als Grundlage ihrer therapeutischen Angebote nachweisen.

Schlick und Meeresklima

Küsten sind Wellnessoasen. Das Zusammenspiel von Luft, Wasser, Sonne, Wind und Temperatur schafft ein Klima, das die Anfälligkeit für Infekte verringert. Der Salz- und Jodgehalt von Küstenluft ist zudem eine Wohltat für die Atemwege. Salznebel in der Luft macht Bewegung am Wasser besonders wirkungsvoll. Schlick regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und wirkt etwa bei Rheuma lindernd.

Wasser aus Mineral- und Thermalquellen

Wasser kann mehr als nur Durst stillen: Es erfrischt, belebt und wirkt lindernd. Schon die Römer kannten die positiven Eigenschaften von Mineral- und Thermalquellen. In Deutschland wird Grundwasser mit einer Temperatur von mindestens zwanzig Grad als Thermalwasser bezeichnet. Das meist mineralisierte Wasser entspannt, regt den Kreislauf an und wirkt sich positiv bei Rheuma, Gelenkerkrankungen und Allergien aus.

Moor und Naturschlamm

Naturmoor, Torf, Lehm, Kreide und Mineralschlamm werden aufgrund ihrer Zusammensetzung therapeutisch genutzt. Natürlicher Torf aus Mooren wirkt durch Minerale und wärmespeichernde Eigenschaften durchblutungsfördernd, regt Immunsystem und Stoffwechsel an und hilft bei Arthrose, Rheuma und Muskelverspannungen. Mineralschlamm wirkt bei Hautkrankheiten positiv, Heilkreide bei rheumatischen Erkrankungen.

Natürliche, ortsgebundene Heilmittel

Quellen, Böden und Klima prägen mit Mineral-, Thermal- und Heilwasser, mit Meer, Moor, Torf sowie Heilgasen wie Radon und Kohlendioxid die Anwendungen in Kurorten und Heilbädern. Die meisten Orte bieten mehrere Therapieformen an. Einzig die Thalassotherapie, die auf Meerwasser und Schlick basiert, wird ausschließlich am Meer angeboten. Thalassobäder dürfen maximal 300 Meter vom Ufer entfernt sein.

Sole und Schwefel

Sole (Salzwasser) wird in Salinen oder Salzbergwerken gefördert. Ab einem Salzgehalt von 1,5 Prozent wird Sole therapeutisch genutzt und hilft bei Hauterkrankungen, aber auch bei Atemwegs- und Kreislaufbeschwerden. Der Salzgehalt beruhigt irritierte Haut und wirkt schleimlösend. Schwefelsole wirkt sich bei Hautkrankheiten, Entzündungen und Rheuma positiv aus.

Urlaubswelten: von den Küsten in die Berge

Deutschlands Kurorte und Heilbäder sind in ihren natürlichen Heilmitteln so vielseitig wie in ihren Landschaften. Dünen und Meer, Wälder und Seen oder eindrucksvolle Bergpanoramen – hier finden Sie eine Auswahl der über 350 zertifizierten Heilbäder und Kurorte.

Deutschland entdecken

Broschüre jetzt online blättern und herunterladen
(PDF, 2,12 MB)