Städte & Kultur

Das Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt

Die neue Dauerausstellung im Dokuzentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg macht sichtbar, wie die nationalsozialistischen Machtinszenierungen den Ort prägten – und wie er heute zu einem Raum kritischer Erinnerung und Vermittlung wird.

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände gehört mit zu Nürnbergs eindrucksvollsten Geschichtsorten. Insbesondere Kongresshalle, Zeppelintribüne und Zeppelinfeld zeugen bis heute von den monumentalen Machtinszenierungen der Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1938. Im nördlichen Kopfbau der Kongresshalle lädt das Dokuzentrum seit 2001 zur kritischen Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit ein. Nach umfassendem Umbau und neuem Konzept zeigt das Dokuzentrum seit Mai 2026 eine neue Dauerausstellung. Auf 1.600 Quadratmetern führen 250 Exponate, 500 Fotografien und Dokumente, Medienstationen und mehrsprachige Media-Guides durch die Geschichte des Reichsparteitagsgeländes: Vom Ende des Ersten Weltkriegs über die Zeit des Nationalsozialismus und der Verbrechen im Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Die Ausstellung macht die historischen Spuren des Ortes vielschichtig sichtbar und verständlich. Auch das Gelände wandelt sich: Das künftige Kulturareal Kongresshalle vereint dann neben dem Dokuzentrum auch Räume für Kunst, eine Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg und die Nürnberger Symphoniker. Zeppelinfeld und Zeppelintribüne werden bis 2030 zu einem Lern- und Begegnungsort entwickelt.

Ein weiterer zentraler Erinnerungsort liegt räumlich getrennt vom Reichsparteitagsgelände: der Justizpalast mit dem Memorium Nürnberger Prozesse, der bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar ist. Das Museum informiert über die Hauptkriegsverbrecherprozesse von 1945/46 und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Völkerstrafrechts.

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