Städte & Kultur

Gedenkstätte Buchenwald Weimar

Buchenwald bei Weimar ist mit Ausstellungen, Archiv und Bibliothek die größte deutsche KZ-Gedenkstätte und ein elementares Zeugnis der nationalsozialistischen Verbrechen.

Von 1937 bis 1945 betrieb die SS auf dem Ettersberg das Konzentrationslager Buchenwald. Dort wie in seinen über 130 Außenlagern hielt sie mehr als eine Viertelmillion Menschen aus über 50 Nationen gefangen. Über 56.000 von ihnen, darunter 11.000 Juden, wurden von der SS ermordet oder fanden den Tod durch Erschöpfung, Hunger, Folter und medizinische Experimente. Ab August 1945 nutzte die sowjetische Besatzungsmacht das Gelände bis 1950 als Internierungslager. Nach 1990 wurde die Geschichte des Ortes neu erforscht und die Gedenkstätte umgestaltet.

Die Dauerausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945" ist gemeinsam von Überlebenden, Historikern, Museologen und Geschichtsdidaktikern auf den Weg gebracht worden. Anhand von Biografien, Zeugnissen und Fallgeschichten beleuchtet sie nicht nur die Wirklichkeit des Konzentrationslagersystems Buchenwald, sondern bringt auch die politischen und gesellschaftlichen Gründe für dessen Entstehung und Akzeptanz zum Ausdruck. Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr, November bis März: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr

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