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Gelsenkirchen zeigt den Wandel des Ruhrgebiets auf überraschend vielseitige Weise. Ehemalige Zechen sind heute grüne Freizeitorte, moderne Kunst trifft auf eindrucksvolle Industriearchitektur und Fußball gehört fest zur Identität der Stadt.

Gelsenkirchen zeigt den Wandel des Ruhrgebiets auf überraschend vielseitige Weise. Ehemalige Zechen sind heute grüne Freizeitorte, moderne Kunst trifft auf eindrucksvolle Industriearchitektur und Fußball gehört fest zur Identität der Stadt. Im Nordsternpark verbinden sich Bergbaugeschichte, weite Grünflächen und der Rhein-Herne-Kanal. Spazier- und Radwege führen über das frühere Gelände der Zeche Nordstern, während das Amphitheater direkt am Wasser eine besondere Kulisse für Veranstaltungen bietet. Schon die Bundesgartenschau 1997 prägte den Park. Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 entwickelt sich die Emscherinsel weiter zu einem Zukunftsgarten für Wasser, Natur und klimaangepasste Stadtentwicklung.

Kunst und Architektur begegnen Reisenden im Musiktheater im Revier. Der transparente Bau von Werner Ruhnau öffnete 1959 seine Türen. Großformatige Arbeiten von Yves Klein und Jean Tinguely machen bereits das Gebäude zu einem kulturellen Erlebnis. Auf den Bühnen reicht das Programm von Oper und Musical bis zu Tanz und Konzert.

Auch außerhalb des Stadtzentrums warten ungewöhnliche Perspektiven. Im Industriewald Rheinelbe wächst die Natur zwischen ehemaligen Bahntrassen und Relikten der Montanindustrie. Auf der Halde Rheinelbe führt der Weg zur „Himmelstreppe“, einer monumentalen Skulptur aus alten Betonblöcken. Von oben öffnet sich der Blick über die Dächer und Landmarken des Ruhrgebiets.

Für Familien bietet die Zoom Erlebniswelt eine Reise durch die naturnah gestalteten Landschaften Alaskas, Afrikas und Asiens. Fußballfans zieht es dagegen zur Veltins-Arena. Bei Führungen öffnen sich Spielertunnel, Kabine, Stadionkapelle und Schalke Museum – und damit ein Stück königsblauer Stadtkultur.

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