Städte & Kultur

Mainz: Gutenbergstadt und Deutschlands Weinkönigin

Mainz: Blick auf Hohe Dom St. Martin zu Mainz ©DZT (Christof Herdt)

Mainz ist Universitätsstadt, Römerstadt, Medienstadt, Landeshauptstadt – und steht für den berühmten Dreiklang aus romanischem Dom, Gutenbergs Schwarzer Kunst und rheinischer Fastnacht.

Seit über 1.000 Jahren wird das Stadtbild von einem Bauwerk dominiert: Vom Mainzer Dom, einem der bedeutendsten Sakralbauten Deutschlands, dessen Grundstein um das Jahr 975 gelegt wurde. In seinem Schatten erstreckt sich das mittelalterliche und frühneuzeitliche Mainz: In den winkligen Passagen, kleinen Läden, Boutiquen und Cafés um den schönen Kirschgarten mit seinen Fachwerkhäusern und dem Marienbrunnen pulsiert das Leben. Rheinhessen ist die größte Weinbauregion im Land und der Weinmarkt, neben Fastnacht und der Johannisnacht, die Johannes Gutenberg gewidmet ist, eines der drei großen Feste der Stadt.

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Im Gegensatz zur quirligen Altstadt erscheint das Mainzer Panorama von der Rheinseite her beinahe streng. Die Epochen des Barock und der Renaissance spiegeln das Neue Zeughaus, das Deutschordenshaus und das Kurfürstliche Schloss wider. Aus der einzigartigen Mainzer Museumslandschaft ragen vor allem das Gutenberg-Museum für Druckkunst, das Römisch-Germanische Zentralmuseum und die Kunsthalle heraus. Ihr Gebäude wurde mit einem um sieben Grad geneigten Ausstellungsraum gestaltet. Sollten Sie aber eine solche Neigung an sich selbst feststellen, dann wird das an den vorzüglichen Weinen liegen, die in der Stadt kredenzt werden. Was kein Malheur ist: In Mainz sind Sie damit wahrscheinlich in bester Gesellschaft.

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