Städte & Kultur

Nolde Stiftung Seebüll

Emil Nolde zählt zu den führenden Malern des Expressionismus. In Seebüll lebte er einige Jahre, und hier können Besucher viele seiner Werke ansehen und in Haus, Atelier und Garten mehr über den Maler erfahren.

Das heutige Ausstellungshaus im schönen Seebüll nahe der dänischen Grenze, war einst Emil Noldes Wohnhaus. 1927 hat es der Künstler selbst entworfen. Burgartig mit schmalen Fenstern und flachem Dach erhebt sich das Gebäude selbstbewusst aus der flachen Landschaft. Mit seiner gradlinigen Form erinnert es an die Architektur des Bauhauses der 1920er Jahre. Nolde hat bewusst den architektonischen Kontrast zu den geduckten, mit Reet gedeckten Friesengehöften in der Umgebung gewählt.

Die original möblierten Wohnräume im Erdgeschoss sind von außen einzusehen und folgen in ihrer Ausrichtung dem Lauf der Sonne. Zu Noldes Lebzeiten bot jedes Fenster einen herrlichen Blick in den Garten. Im Erdgeschoss befand sich auch Noldes Atelier. Heute werden hier seine religiösen Bilder ausgestellt. Direkt über dem Atelier liegt der Bildersaal. Die ehemaligen Wohnräume in der ersten Etage sind zu Kabinetten für Noldes grafische Arbeiten umgebaut worden. Sehenswert ist außerdem der von Nolde angelegte Garten. Öffnungszeiten: März bis Dezember: täglich 10.00 – 18.00 Uhr

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