Städte & Kultur

Nah am Wasser gebaut: Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel: Der Steintorturm am Wasser ©Getty Images (ebenart)

Sich im wasserreichsten Bundesland als Wassersportler wie im Paradies zu fühlen, ist ein Leichtes. Viele unberührte Flussarme bieten spannende Naturexpeditionen. Und die 7000 Kilometer ausgebauten Radwege rufen förmlich nach einer Radpartie durch Stadt und Land.

Im blauen Norden Deutschlands liegt das Land Brandenburg, 3.000 Seen und 6.700 Kilometer Wasserstraßen in unmittelbarer Reichweite. Wasserwandern mit dem Kanu oder dem Motorboot, Segeln, Wasserski, Angeln, eine romantische Bootstour über Potsdamer und Brandenburger Havelseen, auf dem Hausboot zwischen Wiesen herumtuckern, in einsamen Buchten ein Sonnenbad nehmen, einfach die Seele baumeln lassen.

Unweit der Domstadt Brandenburg an der Havel beginnt eines der größten Binnenfeuchtgebiete Mitteleuropas – die „Untere Havelniederung“, wo sich seltene Tiere wie Biber und Fischotter in freier Wildbahn beobachten lassen.

Die Stadt entdecken Sie am besten mit dem Fahrrad. Entlang der innerstädtischen Route liegen gleich die wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Neustadt, Dominsel und Altstadt. Dass sie ein weithin leuchtendes Zentrum geistlicher Größe war, lässt sich eindrucksvoll am Dom ablesen: St. Peter und Paul ist die Mutterkirche des Landes Brandenburg. Wer sich ein bisschen mehr Zeit nehmen möchte, könnte vom Rad steigen und zwei einzigartige Museen besuchen: Das Archäologische Landesmuseum und das Stadthistorische Museum im Frey-Haus, einem ehemaligen Stadtpalais. Oder die vielfältige märkische Küche genießen und den gefeierten heimischen Fisch probieren.

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