Eine bezaubernde Altstadt mit Hunderten von Fachwerkhäusern, dazu ein Schloss zwischen Renaissance und Barock, das Ganze am Fluss Aller und an der Lüneburger Heide gelegen. Ist es ein Märchen, oder ist es eine Stadt? Wer durch Celle spaziert, wird sich diese Frage unwillkürlich stellen.

Die Stadtkirche und das Alte Rathaus gehören zu den ältesten Bauwerken der Stadt, Inseln in einem Meer von Fachwerk aus verschiedenen Jahrhunderten; darunter auch die Celler Synagoge und das Hoppener Haus von 1532, ein überreich mit Schnitzereien versehenes Giebelhaus, stattliche sechs Geschosse hoch. Ihm gegenüber stehen zwei sprechende Laternen, die den verblüfften Besuchern Fakten, Anekdoten oder auch witzige Sprüche und kleine Sketche vortragen. Ebenfalls in der Innenstadt wurde das Herzogsschloss errichtet, das wohl bedeutendste Bauwerk der Stadt, das auf eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht. Ab 1530 wurde es zunächst zum Renaissance- und später zum Barockschloss umgebaut. Heute sind das Schlosstheater und das Residenzmuseum die Hausherren der prächtigen Residenz.

So einzigartig wie die Altstadt ist auch das Kunstmuseum Celle: Ein 24-Stunden-Museum, das nicht nur tagsüber, sondern gerade in der Nacht als Gesamtkunstwerk seine faszinierende Wirkung erzielt. Tagsüber werden Malerei, Grafik, Skulptur, Licht- und Objektkunst des 20. Jahrhunderts gezeigt, darunter viele Multiples von Joseph Beuys. Nachts erstrahlt dann das gläserne Foyer wie ein von innen farbig beleuchteter Kristall, während Licht- und Klanginstallationen die Grenzen zwischen Kunst und Raum, zwischen dem Gebäude und der Umgebung verschwimmen lassen.

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