Städte & Kultur

Erfurt: Wo Schönheit auf Selbstbewusstsein trifft.

Erfurt: Krämerbrücke, Ägidienkirche, Abendstimmung ©DZT (Andreas Strauß)

Erfurt begeistert mit mittelalterlichem Charme und reicher Geschichte, mit Lebensfreude und Gastlichkeit. Gelegen am Kreuzungspunkt alter Handelsstraßen, ist die Landeshauptstadt Thüringens seit je Treffpunkt und Heimat bedeutender Geister und Magnet für Besucher aus der ganzen Welt.

Türmereiches Erfurt – so rühmte einst die Stadt, weil sich die Türme von 25 Pfarrkirchen, 15 Klöstern und Stiften und zehn Kapellen in den Himmel recken. Allen voran Mariendom und Severikirche, ein in Europa einzigartiges Ensemble architektonischer Meisterwerke der deutschen Gotik. Heute werfen die Kirchtürme ihre Schatten auf die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser und schönen Renaissancebauten des historischen Stadtkerns – und auf die jährlichen DomStufen-Festspiele, eines der schönsten Freilufttheaterevents Deutschlands.

Das Augustinerkloster, in dem Martin Luther fünf Jahre lebte, die Predigerkirche oder die Festungsanlagen der Zitadelle Petersberg sind großartige Beispiele mittelalterlicher und neuzeitlicher Baukunst. Erfurt ist aber nicht nur eine Stadt sakraler Bauwerke – sondern auch der Brücken. Die berühmteste unter ihnen ist die Krämerbrücke, die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas mit Galerien, Weinstuben und Antiquitätengeschäften. Und Erfurt kann feiern: Jeden Sommer wird beim Altstadtfest das Mittelalter wieder lebendig – und mit ihm alte Handwerkskunst und Minnesang, Gaukelei und das bunte Treiben fliegender Händler. Sie wollen noch mehr erleben? Rund um das Jahr verwandeln herrliche Märkte den Domplatz in ein Ort für die Sinne.

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