Städte & Kultur

Gutes Leben unter Sonne, Mond und Sternen: Halle

Halle / Saale: Blick auf die Stadt mit Hausmannstürmen der Marienkirche ©Getty Images (sven.dressler)

In Halle und seiner weitgehend original erhaltenen historischen Innenstadt liegt das Gute so nah beieinander wie kaum in einer anderen Stadt. Altehrwürdige Architektur an wunderbaren Plätzen begeistert genauso wie das pulsierende Leben in dieser alten, jungen Stadt.

Wer durch die Straßen der Altstadt spaziert, spürt Geschichte allerorten. Doch ist Halle gleichzeitig sehr gegenwärtig, wie das muntere Leben in Cafés, Restaurants und Kneipen beweist. Im Mittelpunkt des historischen Marktplatzes steht das Denkmal des 1685 in Halle geborenen Komponisten Georg Friedrich Händel, und von hier aus sind die Silhouetten der fünf Türme auszumachen, die zusammen als Wahrzeichen Halles gelten. Der Rote Turm mit dem drittgrößten Glockenspiel der Welt ist ein weiteres von ihnen. Die große Orgel in der Marienkirche wurde vor 300 Jahren in Gegenwart von Johann Sebastian Bach eingeweiht. Ihre Krypta beherbergt auch die Totenmaske Martin Luthers.

Noch weiter zurück in die Geschichte geraten Sie im Domviertel. Dort steht das aus der Renaissance stammende Geburtshaus Georg Friedrich Händels. Dass Halle Sonne, Mond und Stern im Wappen führt, geht vielleicht auf die weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra zurück, die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit. Zu bewundern ist die 3.600 Jahre alte Kostbarkeit im Landesmuseum für Vorgeschichte, einem der wichtigsten archäologischen Museen in Europa. Und auch im Kunstmuseum Moritzburg bestaunen Sie Kleinode verschiedenster Epochen. Ganz in der Gegenwart ist allerdings, wer sich nach einem Besuch in Oper, Theater, Varieté oder Kabarett durch diese wunderbare Stadt treiben lässt und sich des Lebens freut.

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