Städte & Kultur

Memorium Nürnberger Prozesse

Die Informations- und Dokumentationsstätte klärt auf über die Angeklagten des NS-Regimes und ihre Verbrechen, die 1946-49 durchgeführten "Nürnberger Nachfolgeprozesse" sowie die Auswirkungen der Verfahren bis in die Gegenwart.

Von 1945 bis 1949 fanden im Schwurgerichtssaal des Nürnberger Justizpalastes die Nürnberger Prozesse statt. In dieser Zeit mussten sich hier führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes vor einem internationalen Gericht für ihre Taten verantworten. Das Verfahren hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Völkerrechts bis in die Gegenwart. Bis heute ist der Saal 600 ein Ort der Rechtsprechung, im Dachgeschoss befindet sich das Memorium Nürnberger Prozesse, die Informations- und Dokumentationsstätte.

Sie klärt auf über die Angeklagten und ihre Verbrechen, die 1946-49 durchgeführten "Nürnberger Nachfolgeprozesse" sowie die Auswirkungen der Verfahren bis in die Gegenwart. Teile der originalen Anklagebank aus dem Saal 600 sowie historische Ton- und Filmdokumente geben einen lebendigen Eindruck vom Prozessgeschehen. Insgesamt 21 Angeklagte hatten sich in Nürnberg wegen Kriegsverbrechen sowie wegen Verbrechen gegen Frieden und Menschlichkeit zu verantworten. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag: 10.00 –18.00 Uhr

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