Städte & Kultur

Museum Fridericianum Kassel

Das Haus am Friedrichsplatz ist der weltweit erste als öffentliches Museum konzipierte Bau. Es wurde von seinem Namensgeber Landgraf Friedrich II. im Sinne der aufklärerischen Bildungsreform erbaut und 1779 eröffnet.

Einst hatte in dem imposanten Bauwerk Landgraf Friedrich II hier seine Schatz- und Raritätenkammern untergebracht. 1580 zog in das Museumsgebäude die als fürstliche Bibliothek gegründete Landesbibliothek ein, die später auch Wirkungsstätte der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm war. Im Ersten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört und mit ihm fast alle im Haus befindlichen 350.000 Bücher. Seit 1955 die erste Documenta in den Ruinen Kassels und des Fridericianums stattfand, ist das Gebäude das Herzstück der alle fünf Jahre stattfindenden Kunstausstellung.

Doch auch, wenn die Documenta nicht stattfindet, hat das Haus als renommierte Kunsthalle seinen Besuchern viel zu bieten: Das Programm und die Ausrichtung wechseln mit der jeweiligen künstlerischen Leitung, immer aber geht es um internationale Gegenwartskunst. Signifikante Positionen und Strömungen der Kunst sowie gesellschaftlich relevante Fragestellungen werden hier aufgegriffen, präsentiert und verhandelt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 11.00 – 18.00 Uhr

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