Städte & Kultur

Augsburg: Früher Glanz und großes Geld

Augsburg: Herkulesbrunnen und St. Ulrich Kirche im Hintergrund ©DZT (Francesco Carovillano)

Die schöne Mozartstadt Augsburg ist eine der geschichtlich bedeutendsten Städte Deutschlands. Wer auf alten Wegen durch die Stadt wandelt, wird ahnen, welche Bedeutung Augsburg zu den Zeiten der Bankiers- und Kaufmannsdynastie Fugger gehabt haben muss.

Augsburg war schon immer ein bisschen glanzvoller als andere Städte. Prächtige Brunnen, ehrwürdige Zunfthäuser, wunderschöne Kirchen und natürlich das Rathaus formen ein Stadtbild von seltener Intensität. Und auch spätere Epochen haben der Stadt ihren Stempel aufgedrückt; vor allem Zeugnisse des Barock, des Rokoko und des Jugendstils machen jeden Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis. Schon im Hochmittelalter staunten Reisende über den Dom mit seinen fast 1.000 Jahre alten Bronzetüren oder die Basilika St. Ulrich und Afra. Und gestaunt wurde auch über den Reichtum der Familie Fugger, die in nur drei Generationen den Aufstieg zu einer Weltmacht des Kapitals schaffte.

Noch eine zweite Familie ist übrigens eng mit der Stadt verbunden: Die Mozarts. Leopold, Wolfgang Amadeus’ Vater und selbst ein bedeutender Komponist, wurde hier geboren. Daran erinnert nicht nur das Mozart Festival, das jedes Jahr im Mai stattfindet. Wussten Sie, dass Augsburg einst von einer durchgehenden Stadtmauer umgeben war? Innerhalb dieser Mauern siedelten sich viele Gold- und Silberschmiede an, deren Werke in Museen betrachtet und in kleinen Betrieben gekauft werden können. Im Anschluss lassen Sie sich am besten in einer der vielen netten Altstadtkneipen nieder und stoßen auf den Tag an.

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