Städte & Kultur

Charmantes Hafenidyll an Nordsee und Wattenmeer: Husum

Husum: Altstadt am Binnenhafen, Nordfriesland ©DZT (Francesco Carovillano)

Kleine Stadt am großen Wasser: Das Hafenstädtchen Husum bietet maritimen Charme in seltener Intensität. Beschauliches Leben regt sich zwischen alten Fischergässchen mit Hafenkneipen und Fischrestaurants. Und das alles unweit des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer.

Die Seele baumeln lassen, da und dort ein bisschen shoppen, sich die Seeluft um die Nase wehen lassen: Das ist Husum. Aber die hübsche Hafenstadt hat auch viel Kultur – so viel, dass sie eigens einen Kulturpfad eingerichtet hat, der die 32 wichtigsten Punkte verbindet: Die Marienkirche, eines der bedeutendsten klassizistischen Bauwerke Schleswig-Holsteins, das Geburtshaus Theodor Storms, ein literarischer Botschafter der Stadt, das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland oder das NordseeMuseum Husum: Hier wird das Leben am und mit dem Meer lebendig, der Kampf gegen die Naturgewalten, aber auch die kulturellen Besonderheiten der Region.

Eine kulturelle Besonderheit ist auch das Schloss vor Husum: Es liegt am Rande des Zentrums in einem Park, der sich alljährlich zur Krokusblüte in ein einziges Blütenmeer verwandelt. Hier finden internationale Konzertreihen statt, und auch Aufführungen im Rahmen des internationalen Figurentheaterfestivals „Pole-Poppenspäler-Tage“ haben hier eine wunderschöne Kulisse. Übrigens: Ganz in der Nähe, im Binnenhafen, der fast bis an den Marktplatz heranreicht, wartet dann das Restaurantschiff Nordertor, eines der ältesten schwimmenden Restaurants Deutschlands, auf Gäste, die nach so viel Sehenswertem einen gesunden Appetit entwickelt haben.

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