Städte & Kultur

Trier: Römisches Erbe und jede Menge Charme

Trier: Marktkreuz auf dem Hauptmarkt ©DZT (Francesco Carovillano)

Trier, im Jahr 16 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus gegründet, ist nicht nur als älteste Stadt Deutschlands bekannt, sondern auch als bedeutendes Zentrum antiker Kunstschätze und Baudenkmäler, wie der Porta Nigra, dem am besten erhaltenen Stadttor der antiken Welt.

Römische Kaiser, später Bischöfe, Kurfürsten und Bürger haben Trier ihr Gesicht gegeben; eine ganze Reihe Baudenkmäler von Weltrang – viele davon Teil des UNESCO-Welterbes – und Kunstschätze sind erhalten geblieben und erzählen ihre bewegte Geschichte. Die Porta Nigra, das Amphitheater oder die berühmten Kaiserthermen, in denen es sich die Römer gutgehen ließen, zeugen von der großzügigen Anlage der Stadt in der Antike. Aber auch die mittelalterlichen Baudenkmäler, wie der Dom St. Peter, der älteste Deutschlands, oder die frühgotische Liebfrauenkirche hinterlassen einen tiefen Eindruck.

Auch kulinarisch braucht Trier keinen Vergleich zu scheuen. Große Weine von Mosel, Saar und Ruwer spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Überall in der Stadt bieten sich Geschäfte, Cafés und Bistros zum Bummeln und Verweilen an. In Kultureinrichtungen und Szeneclubs wird ein vielfältiger Mix aus Musik, Kleinkunst und Unterhaltung geboten. Und auf dem Hauptmarkt locken im Juni das Altstadtfest-Spektakel sowie an sechs Tagen der Woche Verkaufsstände mit Obst, Blumen und Gemüse. Ende November strömt der Duft von Lebkuchen und Glühwein durch die lichtergesäumten Gassen zwischen den urigen Holzständen. Jede Wette, dass das auch schon Kaiser Augustus gefallen hätte.

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