Städte & Kultur

Wiesbaden: Wo das Besondere ganz normal ist

Wiesbaden: Kurhaus am Abend ©DZT (Francesco Carovillano)

Wiesbaden, die Deluxe-Ausgabe einer Stadt, gleichsam die höhere Tochter unter Deutschlands Großstädten und eines der traditionsreichsten und vornehmsten Kurbäder. Ob Saunieren oder Dinieren, Flanieren oder Konsumieren: Hier spielt sich alles auf höchstem Niveau ab.

26 heißen Quellen, Kurhaus, Park, Spielbank, Kurhauskolonnaden – mit 129 Metern die längste Säulenhalle Europas -, alles da, was Wiesbaden hat zum Inbegriff einer Kurstadt werden lassen. Aber auch ein Spaziergang durch die Altstadt mit dem Alten Rathaus von 1610, mit der eleganten Wilhelmstraße, einer Shopping- und Kulturmeile par excellence, bietet Sehenswertes. Neben noblen Boutiquen, Galerien und Cafés haben hier auch zwei Museen von internationalem Ruf ihren Sitz. An der Ostseite der Wilhelmstraße wurde 1860 der Landschaftspark Warmer Damm angelegt, und wiederum etwas östlich davon thront die Söhnlein-Villa, wegen ihres Washingtoner Vorbilds auch „Weißes Haus“ genannt.

Das Wilhelmstraßenfest gilt übrigens als größtes Straßenfest Deutschlands, ein Anlass, der jährlich Champagnerlaune der ausgelassenen Art garantiert. Das Savoir-vivre der Wiesbadener spiegelt sich aber auch wider in den nahe gelegenen Weinbergen, in schicken Restaurants, Bistros und Brasserien, gepflegten Weinstuben, Bars und Cafés. Und in einem breiten Angebot an Theater, Literatur und Musik, wie dem Rheingau Musik Festival, das die ganze Region um Wiesbaden in eine einzige sommerliche Konzertbühne verwandelt. Wonach auch immer Ihnen in Wiesbaden gerade der Sinn steht: Es ist angerichtet. Sie müssen nur kommen.

Mehr entdecken

Umgebung erkunden