Städte & Kultur

Marktplatz der Möglichkeiten und Erlebnisse: Freudenstadt

Iphofen: Feierliches Einholen der letzten Fuhre ©DZT (Jens Wegener)

Die Geschichte hat es nicht immer gut gemeint mit Freudenstadt: Feuer, Krieg und Pest haben die kleine Stadt im Schwarzwald über die Jahrhunderte heimgesucht. Die Einwohner haben sie immer wieder aufgebaut - stets ein bisschen schöner, so dass sie heute ein echtes Schmuckstück ist.

Weithin berühmt ist Freudenstadt für seinen Marktplatz: Es ist der größte in ganz Deutschland, annähernd quadratisch, gesäumt von markanten historischen Bauwerken und vor allem den hübschen Häusern mit ihren Arkadengängen, in denen Sie Dutzende kleiner Geschäfte erwarten. Leicht und fröhlich wird die Atmosphäre durch 50 Wasserfontänen, die im Sommer für angenehmes Klima sorgen. Mit der evangelischen Stadtkirche hat der Platz eine besondere Sehenswürdigkeit: Ihre zwei Schiffe stehen nämlich im rechten Winkel zueinander.

Und überhaupt, der Schwarzwald: Eine überreiche Natur mit weiten, wildromantischen Tannenwäldern bietet Sport- und Erholungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Und natürlich die typischen Schwarzwaldstädtchen, in denen Brauchtum und Festlichkeiten gepflegt und gefeiert werden. Besonders schön zu sehen ist das alles von der Schwarzwaldhochstraße aus. Auf 60 Kilometern von Freudenstadt nach Baden-Baden bieten sich herrlichste Ausblicke in die Täler. Die eröffnen sich übrigens auch auf dem Friedrichsturm, einem Aussichtsturm auf 739 Metern Höhe, der zum 300. Stadtjubiläum erbaut wurde. Er liegt im Kurgebiet Kienberg, das auch den belohnt, der lieber am Boden bleibt: Denn hier wartet Deutschlands höchstgelegener Rosenweg mit geradezu berauschenden Düften und Farben.

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