Städte & Kultur

Ludwigshafen: Wo Chemie auf Kunstsinn trifft

Ludwigshafen am Rhein: Gelände der BASF, abends ©Lookphotos (H & D Zielske)

Ludwigshafen, mit der Chemie groß geworden, hat erst im 19. Jahrhundert die Bühne der Geschichte betreten und sich durch Kunst und Kultur eine neue Identität gegeben. Wie alle Städte am Rhein ist Ludwigshafen ein attraktives Ziel, urban und grün zugleich, historisch interessant und von eigenem Charme.

Im Bundesland Rheinland-Pfalz gelegen, wurde Ludwigshafen erst 1859 zur Stadt. Und obwohl kurze Zeit später der Weltkonzern BASF hierhin übersiedelte und die Gegend prägte, hat sich Ludwigshafen längst von der Chemie emanzipiert. Ludwigshafen ist eine unkomplizierte, kunstsinnige und freundliche Stadt mit gutem Lebensgefühl. Und einer lebhaften gastronomischen Szene, besonders im ältesten Stadtteil, dem Hemshof. Und wenn der Einkaufsbummel in der Rhein-Galerie mit ihren rund 130 Geschäften und Gastronomiebetrieben oder im Shopping- und Kinocenter Walzmühle beendet ist, bietet der Ludwigsplatz in der City unter hohen Platanen eine Oase der Ruhe.

Viele Kunstwerke, die über die Stadt verteilt sind, darunter die berühmte „Endlose Treppe“ des Schweizers Max Bill, machen Ludwigshafen zu einem Schauplatz moderner Kunst, und das Wilhelm-Hack-Museum mit seiner bekannten Miró-Wand und einem Bestand von weit über 9.000 Kunstwerken genießt internationalen Ruf. Ganz und gar der Freizeit gewidmet ist der Ebertpark, die innerstädtische Erholungsoase mit seinem Rosengarten, einem Blindengarten und dem Quellgarten mit verschiedenen Wasserbecken. Ein harmonisches Ganzes – wie eigentlich die ganze Stadt, wenn der Besucher nur etwas genauer hinsieht. Und genau dazu lädt Sie Ludwigshafen herzlich ein.

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