Brandenburg, Blick auf Dom
Brandenburg, Blick auf Dom ©STG

Nah am Wasser gebaut: Brandenburg an der Havel

Im blauen Norden Deutschlands liegt Brandenburg: Mitten im wasserreichsten Bundesland , 3.500 Seen und 6.700 Kilometer Wasserstraßen in unmittelbarer Reichweite. Dass sich hier Wassersportler zu Hause fühlen, ist kein Wunder. Viele unberührte Flussarme laden ein zu spannenden Naturexpeditionen, und dass es hier ideal zum Radeln und Radwandern ist, kann bei dieser Landschaft auch nicht überraschen.

Wasserwandern mit dem Kanu oder dem Motorboot, Segeln, Wasserski, Angeln, eine romantische Bootstour über Potsdamer und Brandenburger Havelseen, auf dem Hausboot zwischen Wiesen herumtuckern, in einsamen Buchten ein Sonnenbad nehmen, einfach die Seele baumeln lassen – hier in Brandenburg geht alles. Denn die Seen und Flüsse rund um Brandenburg an der Havel bieten inmitten einer reichen, grünen Natur- und Kulturlandschaft hervorragende Möglichkeiten zu Wassersport aller Art – von sportlich-aktiv bis entspannt-beschaulich. Wer die vielen Möglichkeiten des Wassersports in der Region nutzen möchte, ist in einer Bootsfahrschule vielleicht am besten aufgehoben, gerade auch als Ferienfahrschule im Urlaub. Denn hier gibt es in der Theorie, was dann in der Praxis, auf einem gecharterten Motor- oder Segelschiff beispielsweise, umso mehr Freude bereitet.

Die Stadt entdecken – am besten mit dem Fahrrad

Hier, direkt bei Brandenburg an der Havel, beginnt eines der größten Binnenfeuchtgebiete Mitteleuropas – die „Untere Havelniederung“, wo sich seltene Tiere wie Biber und Fischotter in freier Wildbahn beobachten lassen. Und eine großartige Stadt, die sich vielleicht am besten auf dem Radweg erkunden lässt: Entlang der innerstädtischen Route durch Brandenburg liegen gleich die wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Neustadt, Dominsel und Altstadt. Dass Brandenburg auch ein weithin leuchtendes Zentrum geistlicher Größe war, lässt sich eindrucksvoll am Dom ablesen: St. Peter und Paul ist die Mutterkirche des Landes Brandenburg. Otto der Große gründete hier 948 das Bistum Brandenburg; in Anbetracht der ringsum siedelnden slawischen Stämme eine durchaus mutige Entscheidung.

Ein starker Ritter und zwei alte Boote

Wer sich ein bisschen mehr Zeit nehmen möchte, könnte vom Rad steigen und zwei einzigartige Museen besuchen: das Archäologische Landesmuseum und das Stadthistorische Museum im Frey-Haus, einem ehemaligen Stadtpalais. Von den guten Zeiten der Stadt kündigt auch der Roland vor dem Altstädtischen Rathaus, das monumentale Standbild eines Ritters. Ein Sinnbild der Eigenständigkeit Brandenburgs, damals schon eine Stadt mit bürgerlichen Freiheiten und geprägt von wirtschaftlicher Blüte. Von noch früheren Zeiten berichtet das Slawendorf: Es stellt Leben, Kultur und Geschichte der Slawen im Havelland dar, die vor über 1.000 Jahren hier siedelten. Zwei Boote, „Dragomira“ und „Triglav“, gebaut nach alter slawischer Art, stehen für Charterfahrten und Touren über die wildromantische Fluss- und Seenlandschaft zur Verfügung.

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