Dresden Panorama
Dresden Panorama ©DMG/Dittrich

Dresden - das Wunder an der Elbe

Ganz gerecht ging es wohl nicht zu, als die Kunstschätze des Landes auf die deutschen Städte verteilt wurden. Denn so vieles davon hat sich über die Jahrhunderte in Dresden angesammelt, dass der Besucher nur staunen kann ob der Pracht und Fülle bedeutender Kulturgüter. Und weil die Dresdner auch dafür gesorgt haben, dass das alles in eine wunderschöne Flusslandschaft eingebettet ist, gesellt sich zum Staunen ganz schnell die pure Begeisterung.

Gesamtkunstwerk aus Architektur und Landschaft

Dresden, Hauptstadt des Freistaats Sachsen, verzaubert seine Besucher seit je mit einer faszinierenden Mischung aus Tradition und Moderne. Bei einem Spaziergang durch die traumhaft schöne Innenstadt mit der Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige als Mittelpunkt offenbart sich der einzigartige Charme Dresdens, das aus gutem Grunde auch Elbflorenz genannt wird.

Am linken Ufer, im Scheitel eines anmutigen Flussbogens, liegt das Zentrum Dresdens, geprägt von wunderbaren Bauwerken aus Renaissance, Barock und Klassizismus. Ein Blick vom jenseitigen Ufer oder von einer der Elbbrücken beweist: Hier präsentiert sich eine Kulturstadt von Weltrang.

Und trotz der schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Altstadt ihre schönsten Ensembles bewahrt oder wieder gewonnen. Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, die Elbschlösser oder die Hellerauer Gartenstadt – Dresden begeistert, wohin man schaut. Im Dialog mit diesem großartigen Erbe setzt auch die Gegenwart spannende Akzente, so mit der Neuen Synagoge, dem UFA-Kristallpalast oder dem Hauptbahnhof, dessen historische Eisenkonstruktion Stararchitekt Sir Norman Foster mit einer lichtdurchlässigen Teflon-Membran überspannen ließ. Peter Kulka entwarf das transparente Dach für den kleinen Hof des Residenzschlosses, und Daniel Libeskind lieferte den Entwurf für die Erweiterung und Umgestaltung des Militärhistorischen Museums.

Augenweide und Ohrenschmaus: Museen und Orchester von Weltruf

Kurfürst August der Starke und seine Nachfolger haben mit Kunstsinn und Leidenschaft einzigartige Museen wie das Grüne Gewölbe, die "Türckische Cammer" oder die Gemäldegalerie Alte Meister geschaffen – diese allein schon weltbekannt durch Raffaels Sixtinische Madonna. Insgesamt 44 Museen, 56 Galerien und 36 Bühnen schaffen sinnliches Vergnügen und intellektuellen Genuss für jeden Anspruch. Ganz neu jetzt auch im wiedereröffneten Albertinum, das die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt.

Weltruf – und das seit annähernd 700 Jahren – genießt natürlich auch die Musikstadt Dresden. Semperoper, Staats­kapelle, Philharmonie und Kreuzchor begeistern mit ihren Orchestern; attraktive Festivals, aufregende Theater- und Tanzproduktionen und Topevents sind das ganze Jahr über ausgezeichnete Anlässe, die Stadt zu besuchen.

Die andere Seite Dresdens entdecken: Natur und Genuss
Picknick im Grünen mit Blick auf Schloss und Kathedrale, historische Dampfschiffe mit Dixieland-Musik, Schlösser, die über der Stadt thronen, Biergärten inmitten duftender Wiesen – Dresden entfaltet auch abseits großer Kunst ungeahnte Qualitäten. Ungehindert und wiesengesäumt fließt die Elbe auf 23 Kilometern durch die Stadt. Direkt durch die Wiesen führt der Elberadweg, und in nur einer Stunde radelt man ganz entspannt von der Altstadt zum Schloss Pillnitz – vorbei an Weinbergen und hübschen alten Dörfern. Außerdem bildet die Flusslandschaft auch die erlesene Kulisse für viele Open-Air-Events wie die Filmnächte am Elbufer, das Elbhangfest und Konzerte in den romantischen Parkanlagen der Elbschlösser.

Highlights

Der Petersdom des Protestantismus: die Frauenkirche

Deutschlands schrägstes Kino: „Kristall“ UFA-Palast

Prunkbau und Klangwunder: die Semperoper

Kunst in der Gartenstadt: das Festspielhaus Hellerau

Ingenieurskunst im Bürgerviertel: das Blaue Wunder

Goldene Zeiten im Grünen Gewölbe

Zu Hause beim Kurfüsten: der Dresdner Zwinger

Blauer Dunst und Orient: die Yenidze

Dieser guten Dinge sind drei: die Elbschlösser

Alternativrepublik: das Barock- und Szeneviertel Neustadt

Wie man heute Autos baut: die Gläserne Manufaktur

Architektur und Einkaufserlebnis: die Neustädter Markthalle