Halle

Gutes Leben unter Sonne, Mond und Sternen: Halle

Schöne Dinge kaufen, gut essen gehen, Kunst, Kultur und das Leben genießen: In Halle und seiner weitgehend original erhaltenen historischen Innenstadt liegt das Gute so nah beieinander wie kaum in einer anderen Stadt. Altehrwürdige Architektur an wunderbaren Plätzen begeistert den Gast genauso wie das pulsierende Leben in dieser alten, jungen Stadt.

Wer durch die Straßen der Altstadt spaziert, spürt Geschichte allerorten. Doch ist Halle gleichzeitig sehr gegenwärtig, wie das muntere Leben in Cafés, Restaurants und Kneipen beweist. Schicke Galerien, große Kaufhäuser und hübsche kleine Läden freuen sich auf Kunden, und die weitläufigen Plätze der Stadt scheinen vor Leben zu vibrieren. Zum Beispiel der Universitätsplatz mit seinem beeindruckenden klassizistischen Gebäudeensemble. Oder der Marktplatz, der größte Platz in Halle und ein traditioneller Handelsplatz, den schon vor 800 Jahren Weber und Tuchhändler bevölkerten. Im Mittelpunkt des Marktplatzes steht das Denkmal des 1685 in Halle geborenen Komponisten Georg Friedrich Händel, und von hier aus sind die Silhouetten der fünf Türme auszumachen, die zusammen als Wahrzeichen Halles gelten.

Zu Besuch bei Martin Luther und Georg Friedrich Händel

Der Rote Turm ist einer von ihnen, und er ist so sehens- wie hörenswert: Er hat das drittgrößte Glockenspiel der Welt mit 76 Glocken und einem Gesamtgewicht von über 45 Tonnen. Die anderen Türme gehören zur Marienkirche, auch Marktkirche genannt. Martin Luther scheint noch sehr lebendig zu sein – so natürlich wirkt seine hier bewahrte Totenmaske. Die große Orgel wurde in Gegenwart von Johann Sebastian Bach eingeweiht, und auch heute, 300 Jahre später, ist es ein erhebendes Erlebnis, sie zu hören. Noch weiter zurück in die Geschichte geraten Besucher im Domviertel. In der Nähe der alten Dominikanerkirche steht dann auch das Geburtshaus Georg Friedrich Händels, ein Renaissancehaus, das seit 1948 das Museum des großen Meisters ist.

Schatz der Menschheit: die Himmelsscheibe von Nebra

Dass Halle Sonne, Mond und Stern im Wappen führt, geht vielleicht auf die weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra zurück, die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit. Zu bewundern ist die 3.600 Jahre alte Kostbarkeit im Landesmuseum für Vorgeschichte, einem der wichtigsten archäologischen Museen in Europa. Die außergewöhnliche Ausstellung lässt ein lebendiges Bild stein- und bronzezeitlichen Lebens entstehen, als Neandertaler, Höhlenlöwen und Mammuts die Szenerie beherrschten. Etwas näher an der Gegenwart ist das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in der Moritzburg: Gemälde, Grafiken, Plastiken, Fotografien und Kunsthandwerk aus dem 19. und 20. Jahrhundert in einer hochklassigen Dauerausstellung. Und ganz in der Gegenwart ist, wer sich nach einem Besuch in Oper, Theater, Varieté oder Kabarett durch diese wunderbare Stadt treiben lässt und sich des Lebens freut.

Highlights
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