Hannover

Hannover: Marktplatz internationaler Innovationen.

Der Messestandort mit dem größten Ausstellungsgelände der Welt? Vielleicht Tokio? Nein, leider nicht. Chicago, London, Schanghai? Auch nicht. Frankfurt? Knapp daneben. Die richtige Antwort lautet: Hannover. Mit ihrem modernen Messegelände ist die Stadt einer der Motoren der Weltwirtschaft geworden, Symbol für Ideen, Innovationen und Investitionen.

Man kann es fast als Faustregel betrachten: Wenn es einen neuen Trend in Industrie und Technik gibt, wird er zuerst in Hannover sichtbar. Genauer: Auf einer der großen internationalen Leitmessen, die den Messestandort in Niedersachsen zu einem der führenden der Welt gemacht haben. Auf rund einem Quadratkilometer Ausstellungsgelände bieten 466.100 Quadratmeter Fläche die beste Bühne für die großen Leistungsschauen der internationalen Wirtschaft. So beispielsweise auf der CeBIT, der weltweit führenden Fachmesse für Lösungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, auf der HANNOVER MESSE, dem Weltereignis in Sachen Technologie und Automation, oder auf der BIOTECHNICA, dem wichtigsten europäischen Branchentreffen für Biotechnologie und Life Sciences. Um nur einige der Leitmessen Hannovers zu erwähnen. Nun braucht es für eine erfolgreiche Messe aber mehr als Hallen und Flächen: Kongresse und Symposien sind mindestens genau so wichtig. Und auch da kann Hannover mit Superlativen aufwarten: Das Convention Center mit 35 Räumen und Sälen ist, wie auch die Messehallen und die Pavillons der EXPO 2000, ein wahrer Verwandlungskünstler, der jedem Event den perfekten Rahmen verleiht. Modernste Infrastruktur, nachhaltige Technologie und attraktive Ruhezonen schaffen eine ebenso entspannte wie produktive Atmosphäre. Dass Service und Betreuung der Aussteller und Besucher ebenfalls perfekt sind, muss man da eigentlich gar nicht mehr erwähnen.

Für Aussteller und Besucher – und alle anderen – hat Hannover aber noch viel mehr zu bieten als Messen und Kongresse. Zum Beispiel die beiden Rathäuser der Stadt, jedes für sich eine Sehenswürdigkeit von Rang. Das eine spätmittelalterlich und wunderschön restauriert, praktischerweise direkt gegenüber der Markthalle gelegen, das andere neogotisch, 1913 eingeweiht und beeindruckend durch schiere Pracht und seine wuchtige, fast 100 Meter hohe Kuppel. Andere Publikumsmagneten, die an vergangene, aber um so schönere Zeiten Hannovers als Königreich erinnern, sind das Leineschloss, Sitz des niedersächsischen Landtags und früher königliche Residenz, oder die opulenten Herrenhäuser Gärten mit dem Großen Garten, eine der wenigen weitgehend erhaltenen Barockanlagen Europas, dem Berggarten, dem Georgen- und dem Welfengarten. Am Schloss beginnt auch die sehenswerte Skulpturenmeile, deren bekannteste Objekte die 1974 aufgestellten Nanas von Niki de Saint Phalle sind. Auch wenn die drallen Figuren damals nicht den Geschmack aller Hannoveraner trafen, so sind sie doch mittlerweile „adoptiert“ und gehören zur Stadt wie, nun ja, Messegelände, Altstadt, Staatstheater und Maschpark. Und natürlich wie eines der bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts, das 1979 eröffnete Sprengel Museum mit Schwerpunkten auf deutschem Expressionismus, französischer Moderne und rund 300 Arbeiten von Niki de Saint Phalle, einem Geschenk der Künstlerin an die Stadt, mit der sie sich tief verbunden fühlte. Etwas leichtere Kunst bietet dagegen das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst, und gleich noch viel entspannter ist die Atmosphäre im Zoo, einer ganz eigenen, aufregenden Erlebniswelt. Versäumen Sie es nicht, den tierischen Bewohnern dort oder einer der anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt einen Besuch abzustatten. Auch dann nicht, wenn Sie eigentlich vorhatten, wegen einer Messe oder eines Kongresses nach Hannover zu kommen.

Highlights
  • Kunst von Weltrang: das Sprengel Museum

    Zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts zählt das 1979 eröffnete Sprengel Museum. Grundstock war die Sammlung Dr. Bernhard Sprengels, der Schwerpunkte im Bereich des deutschen Expressionismus und der französischen Moderne gelegt hat. In den letzten 20 Jahren ist die Sammlung um die wesentlichen Epochen moderner Kunst erweitert worden – von Schwitters bis Saint Phalle. Dieses lebendige Forum für Kunst und Wissenschaft bietet neben dem beeindruckenden Bestand zudem jährlich auch rund 25 Wechselausstellungen. Mehr lesen

  • Die hohe Kunst des Gartenbaus: Herrenhäuser Gärten

    Die Herrenhäuser Gärten in Hannover setzen sich aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgen- und dem Welfengarten zusammen. Die wichtigsten Stilrichtungen der Gartenbaukunst finden sich in der gesamten Anlage wieder. Der Große Garten wurde 1666 begonnen und in seiner heutigen Form von 1696 bis 1714 unter Kurfürstin Sophie gestaltet. Er zählt zu den wenigen in ihrer Grundstruktur erhaltenen Barockanlagen Europas. Ganzjährig lädt der Große Garten zu einem Besuch der Grotte von Niki de Saint Phalle und im Sommer zum Kleinen Fest und dem internationalen Feuerwerkswettbewerb sowie zu Konzert und Theater ein. Mehr lesen

  • Besser als ein GPS: Roter Faden

    Roter Faden Hannover – ein Stadtrundgang „auf eigene Faust“. Auf einer Länge von 4.200 Metern ist eine rote Linie auf das Straßenpflaster gemalt, die so einfach wie sicher zu 36 Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt führt. Hannovers Roter Faden ist ein vollständig barrierefreies touristisches Leitsystem, mit dem sich die Stadt völlig entspannt erkunden lässt. Hilfreich außerdem: die Begleitbroschüre im handlichen Taschenformat: „Roter Faden Hannover – Ihr ganz persönlicher Stadtführer“, mit Wissenswertem und Amüsantem zu allen Attraktionen entlang des Roten Fadens.

  • Sieben Erlebniswelten in einem: der Zoo

    Das perfekte Reiseziel für Erwachsene und Kinder: der Erlebnis-Zoo Hannover, Deutschlands spektakulärster Tierpark. Ein Ausflug in die faszinierende Welt der Tiere. Über 3.000 Bewohner in sieben einzigartigen, aufwendig gestalteten Themenwelten: Eintauchen in Kanadas Wildnis, einer abenteuerlich inszenierten Landschaft für die Eisbären, Bootfahren auf dem Sambesi, ein Besuch im indischen Dschungelpalast, auf dem faszinierenden Gorillaberg, im australischen Outback oder auf dem urig-niedersächsischen Bauernhof. Oder im Kinderparadies „Mullewapp“. Außerdem sorgen täglich bis zu 29 Shows und Show-Fütterungen für einen gelungenen Tag.

  • Mit spitzer Feder: das Museum Wilhelm Busch

    Das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst Wilhelm Busch steht seit Jahrzehnten für Humor und Ironie, Satire und Kritik. Als Wilhelm-Busch-Museum 1937 gegründet, hat es sich seit 1950 kontinuierlich den Wilhelm Busch im Geist verwandten Künstlern in Geschichte und Gegenwart zugewandt. Eine erfolgreiche Sammlungspolitik zeichnet das Museum ebenso aus wie seine weithin beachteten Ausstellungen. An keinem Ort der Welt kann das Werk von Wilhelm Busch so umfassend studiert werden wie in Hannover, und über 35.000 Blätter dokumentieren die Geschichte der Karikatur von ihren Anfängen um 1600 bis heute.

  • Raum für Innovationen: die Messe Hannover und EXPO 2000

    466.000 qm Hallenfläche, 58.000 qm Freifläche, 26 Hallen und Pavillons – Hannover hat eines der größten Messegelände der Welt. Neben der markanten Hallenarchitektur sorgen das Convention Center mit 35 Räumen und Sälen, die gläsernen Passagen und Grün- und Ruhezonen für eine ebenso entspannte wie produktive Atmosphäre. Hier findet der Messegast ganz außergewöhnliche Räumlichkeiten; die Messehallen sind genauso flexible Verwandlungskünstler wie die Kongresssäle. Die Freiflächen sind ideale Bühnen für innovative Ausstellungskonzepte und kreative Ideen, und auch die Expo-Pavillons bieten dem Außergewöhnlichen einen ebensolchen Raum.

  • Mediterranes Flair im Norden: der Maschsee

    Eines der beliebtesten Ausflugsziele Hannovers ist der rund 0,8 qkm große Maschsee. Das zwischen 1934 und 1936 angelegte künstliche Gewässer lädt auf seinen weitläufigen Uferwegen zum Flanieren, Radfahren oder Joggen ein, und als Veranstaltungsort für Regatten und das alljährliche Drachenbootrennen ist es genauso gut geeignet wie für jede andere Art von Sport im und auf dem Wasser. Aber auch Wasserscheue können den Maschsee erleben – auf den Personenschiffen der Hannoverschen Verkehrsbetriebe oder auf dem Maschseefest, einem der Höhepunkte der Festsaison mit jährlich über einer Million Besucherinnen und Besucher.

  • Bürgerliche Pracht unter hoher Kuppel: das Neue Rathaus

    „Alles bar bezahlt, Majestät“, hat der damalige Stadtdirektor Heinrich Tramm Kaiser Wilhelm II., der 1913 zur Einweihung gekommen war, stolz verkündet. Immerhin über zehn Millionen Mark hatte sich die Stadt den Prachtbau, der auf 6.026 Buchenpfählen errichtet wurde, kosten lassen. In der Halle unter der fast 100 Meter hohen Kuppel sind vier Modelle zu sehen, die Hannover im Mittelalter, 1939, 1945 und heute zeigen – ein echter Publikumsmagnet. Weltweit einzigartig ist der Bogenaufzug zur Kuppel: Der Weg führt zuerst senkrecht nach oben und knickt dann in einem Winkel von 17 Grad ab. Von hier hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt.

  • Schützenfest Hannover

    Das Schützenfest in Hannover gilt als das weltgrößte seiner Art. Zehn Tage lang verwandeln mehr als 250 Karussells, Fahrgeschäfte, Losbuden und Schankbetriebe den Schützenplatz in der niedersächsischen Hauptstadt in einen großen Vergnügungspark. Höhepunkt des Festes ist der Schützenausmarsch. Mehr als 10.000 Schützen, Tänzer, Gaukler und Artisten sowie zahlreiche prachtvolle Festwagen bilden einen rund zwölf Kilometer langen Zug durch die Innenstadt.

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