Jena

Jena: Schönheit zwischen Saaletal, Historie und Hightech.

Geprägt von Unternehmen wie Schott Glas und Zeiss, ist Jena eine faszinierende Verbindung von industrieller und intellektueller Vergangenheit, Forschung, Innovation und akademischem Leben. Dieses spielt sich in Instituten und Bildungseinrichtungen ebenso ab wie in den Kneipen der wunderbaren Altstadt, die gleichzeitig gemütlich und traditionsreich sind.

Licht, Glas, Optik: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Jena dank des Dreigestirns Carl Zeiss, Otto Schott und Ernst Abbe zu einer der führenden Industriestädte Deutschlands. Durch ihr Zusammenwirken entstanden die weltbekannten Zeisswerke und Schott Glas. Forschung und Wirtschaft bildeten das zweite Standbein Jenas als Wissenschaftsstandort, und so kann Jena auf verschiedene herausragende Museen verweisen. Dass das Schott GlasMuseum und das Optische Museum, das Leben und Wirken von Carl Zeiss und Ernst Abbe gewidmet ist, dabei eine führende Rolle spielen, liegt nahe. Doch findet man auch interessante literatur- und kunstgeschichtliche Museen in der Stadt, darunter das Stadtmuseum in der Alten Göhre oder den Kunsthof Jena. Daneben prägen einige Baudenkmäler, verbunden mit den großen Namen, das Bild Jenas. Dazu zählen das 1926 eröffnete Zeiss-Planetarium ebenso wie der JenTower, der an ein Fernrohr erinnert und bis heute das höchste Haus der Stadt und das zweithöchste in den neuen Bundesländern ist.

Interessant sind auch drei Hochhäuser, die ganz pragmatisch nach dem Jahr ihrer Fertigstellung benannt wurden: Bau 15 – Deutschlands erstes Hochhaus überhaupt –, Bau 36 und Bau 59 sind markante Punkte im Zentrum Jenas. Doch machen auch die herrliche Lage der Stadt im Saaletal und die steil aufragenden Muschelkalkberge der Umgebung den Besuch Jenas zu einem besonderen Erlebnis. Das wusste schon Goethe, der oft und gerne in Jena war und schließlich fünf Jahre in der Stadt verbrachte. Doppelt so lange lebte Friedrich Schiller hier. Sein Gartenhaus im Schillergässchen ist Ziel vieler Literaturfreunde – im Garten steht sogar noch der ovale Steintisch, an dem er oft mit Goethe zusammensaß. Damals wie heute schätzt man das gesellige, studentisch-literarische Leben in den gepflegten Straßenzügen der Altstadt, die jetzt natürlich auch von schicken Cafés, guten Restaurants und schönen Geschäften aufgelockert wird. Und auch einige der „Sieben Wunder“ Jenas können Sie hier noch sehen, so die astronomische Kunstuhr am Rathaus oder den Draco aus der Zeit um 1600, einen schrecklichen Drachen mit sieben Köpfen, der, so vermutet man, eine Prüfungskommission der Universität darstellt.

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