Ruhrgebiet

Ruhrgebiet: Vom Hochofen zur Hochkultur.

Die einstige Kohlengrube Deutschlands, mit fünf Millionen Einwohnern einer der größten europäischen Ballungsräume, präsentiert sich heute als eine der dichtesten Kulturlandschaften des ganzen Kontinents. Mit den Metropolen Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen und vielen weiteren Städten formt das Ruhrgebiet einen einzigartigen urbanen Raum voller Überraschungen.

Liegt das Ruhrgebiet an der Ruhr? Nicht nur, und das ist vielleicht die erste Überraschung: Denn neben der Ruhr, die als südliche Grenze der gesamten Region den Namen gegeben hat, prägen die Flüsse Emscher und Lippe das ehemalige Industriegebiet. Aber an welchem Gewässer auch immer gelegen, alle großen und kleinen Städte hier haben eines gemeinsam: den Wandel von der Industrie zur Kultur bravourös gemeistert zu haben. Seit dem europäischen Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 ist dieser Rollenwechsel manifest, unumkehrbar, gelebte Realität und neue Identität zugleich: nicht nur in den „Big Five“ Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum und Dortmund, sondern in allen mehr als 50 Städten des Ruhrgebiets. Internationale Großevents wie die Ruhrtriennale, das Klavier-Festival Ruhr und die Ruhrfestspiele erfassen die ganze Region und bieten mit das Aufregendste, was derzeit auf Bühnen und in Konzertsälen überhaupt zu erleben ist. Die RuhrKunstMuseen bilden weltweit die dichteste Landschaft von Museen moderner Kunst: 20 Museen in 15 Städten, alle nur ein paar Kilometer auseinander. Selbst sind sie wiederum nur ein Teil eines rund 200 Museen umfassenden Netzwerks, mit dem 1883 eröffneten Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund als ältestem Ausstellungshaus der Metropolregion und dem Museum Folkwang mit rund 800.000 Besuchern jährlich als größtem. Und auch das ist selbst wieder eingebunden in etwas noch Bedeutenderes, in das Werden einer neuen Kulturregion, die aber ihr großes industrielles Erbe ehrt, schätzt und bewahrt. Wandel durch Kultur und Kultur durch Wandel, Industrieanlagen als neue Bühnen und eine Bevölkerung, die diesen neuen Weg mit Begeisterung beschreitet: Das ist das Ruhrgebiet.

Sie stehen noch, die Hochöfen, Gasometer und Fördertürme, die sichtbaren Zeichen des industriellen Erbes. Und sie prägen bis heute das Gesicht des Ruhrgebiets, wenn auch hier nicht mehr Kohle gefördert wird, sondern Theater, Musik, Malerei, Tanz, Performance und mehr. An der Route der Industriekultur kann man diese Zeichen bis heute sehen: Ein 400 Kilometer langer Rundkurs durchs Ruhrgebiet, von Duisburg bis Hamm und Hagen, an 54 herausragenden Zeugnissen der industriellen Vergangenheit und Gegenwart entlang. Eines der besten Beispiele gehört gleich zu Duisburg selbst: der Landschaftspark Duisburg-Nord, wo aus Industriebrachen ein Multifunktionspark der ganz neuen Dimension entstanden ist, mit Europas größtem künstlichem Tauchzentrum im ehemaligen Gasometer, mit alpinen Klettergärten und vielem mehr, was man in der Industriemetropole nicht unbedingt erwarten würde. Oberhausen, gleich nebenan, hat mit dem Gasometer zwischen Rhein-Herne-Kanal und dem riesigen Einkaufs- und Erlebniszentrum CentrO sein altes Wahrzeichen neu entdeckt: ein stählerner Gigant, ein 1929 erbauter ehemaliger Kokereigasspeicher und heute wohl eine der außergewöhnlichsten Ausstellungshallen Europas. Essen, wenn man so will der zentrale „Stadtteil“ der Kulturhauptstadt RUHR.2010, hat mit der Zeche Zollverein nicht nur ein UNESCO-Welterbe, sondern das Symbol schlechthin für den Wandel der ganzen Region. Nicht ganz so spektakulär, aber genauso sehenswert ist „Essen sein Schatz“, die Goldene Madonna im Domschatz des Essener Münsters. Das früheste vollplastische Marienbild der Welt und eines der bedeutendsten Kunstwerke des frühen Mittelalters überhaupt, ergreifend schlicht und atemberaubend schön zugleich. Eher weltliche Kultgegenstände finden sich dagegen im red dot design museum, der weltweit größten Ausstellung zeitgenössischer Formgebung. Rund 1.000 Designikonen, die mit dem international begehrten und anerkannten red dot design award ausgezeichnet wurden, auf mehr als 4.000 Quadratmetern.

Wieder nur einen Steinwurf weiter, in Bochum, ist die zentrale Spielstätte der Ruhrtriennale zu bewundern, die Jahrhunderthalle, eines der ersten Beispiele modernen, zweckorientierten Ingenieurbaus und eines der Wahrzeichen des neuen Ruhrgebiets. Dass Bochum eine Stadt war, in der die Schornsteine rauchten und die Hochöfen glühten, davon berichtet das Deutsche Bergbau-Museum, das weltweit größte seiner Art. Über 400.000 Besucher jährlich fahren hier erst unter Tage und dann hoch hinaus auf den Förderturm, der aus 63 Metern Höhe einen großartigen Blick über Bochum und den „Pott“ bietet. Apropos Ruhrtriennale: Dieses Fest der internationalen Künste findet jedes Jahr statt, der Name kommt von der alle drei Jahre wechselnden künstlerischen Leitung. Und was Bochum betrifft: Die Stadt mit den einst meisten Zechen im Ruhrgebiet ist heute die mit den meisten Theatern. Und die Party- und Kneipenmeile der ganzen Region. Wer einmal im Bermudadreieck versumpft ist, vergisst das so schnell nicht. Sterne sehen kann man allerdings auch im Zeiss-Planetarium Bochum. Kein X für ein U vormachen lassen sollte man sich wiederum in Dortmund: Schon von Weitem strahlt dem Betrachter ein gewaltiges „U“ am Horizont entgegen. „Dortmunder U“ genannt, ist das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei heute das neue Zentrum für Kunst, Kreativität und Wirtschaft. Und auf seinem Dach thront seit 1962 das neun Meter hohe goldene „U“, das Firmenzeichen der Brauerei und leuchtendes Wahrzeichen der Stadt. Ein anderes Wahrzeichen Dortmunds, die Borussia, kickt übrigens auch nur ein paar Kilometer entfernt. Und wieder ein bisschen weiter, südöstlich der Stadt, entspringt die Emscher. Früher galt sie als schmutzigster Fluss Deutschlands, mittlerweile wird sie renaturiert. Bis 2020 entsteht hier mit viel Einsatz und Aufwand eine neue Landschaft von geradezu lieblichem Reiz, und auch das ist ein Zeichen für das neue Ruhrgebiet: aus dem Gestern ins Morgen. Und das Heute genießen. Nur noch ein Wort: Sie werden es lieben, das neue Revier.

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Was Reisende aus der ganzen Welt sagen

Konnopke`s Currywurst

Berlins legendäre Currywurst

„Von himmlisch bis höllisch“ – so werden bei Konnopke’s Imbiss die fünf Schärfegrade der Currysaucen unterschieden. Anfänger sollten lieber im unteren Segment anfangen wie die hochroten Gesichter der Profis verraten, die sich (fast) tagtäglich zum kleinen, privaten Schärfe-Battle treffen. Konnopke’s ist eine absolute Institution in Berlin. Seit 1930 werden hier in Prenzlauer Berg die würzigen Würste (mit oder ohne Pelle) durch die Glasscheibe des curryfarbenen Kabuffs an der Schönhauser Allee gereicht. Es befindet sich auf dem Mittelteil der Straße, direkt unter der U-Bahn-Trasse – eigentlich nicht zu übersehen, denn es existiert zu jeder Zeit eine enorme Schlange vor der Bude. Und die Wartezeit kann man bestens nutzen, um sich noch mal genau zu überlegen, welchen Schärfegrad die Currywurst denn nun haben soll. Konnopke’s Imbiss Schönhauser Allee 44a 10435 Berlin www.konnopke-imbiss.de Als ideale Ergänzung zum Thema lohnt sich übrigens ein Besuch im Deutschen Currywurst Museum, das nicht nur die Karriere dieser Berliner Erfindung beleuchtet, sondern auch gleich noch die Geschichte von Fast Food generell erzählt. Hier geht's wirklich um die Wurst. Deutsches Currywurst Museum Schützenstraße 70 10117 Berlin www.currywurstmuseum.de

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christoph@reiseblogger-kollektiv.com

10 x Hamburg für Lau

Willkommen in Hamburg, der „schönsten Stadt der Welt“ (O-Ton Hamburg). Wir wollen uns hier nicht auf Grundsatzdiskussionen einlassen, aber eines steht außer Frage: Man braucht für die Hansestadt ein paar mehr Taler in der Tasche. Das stimmt aber nur teilweise. Hier 10 Tipps wie man die Hansestadt auch ohne fette Geldbörse entdecken kann. 1. Fischmarkt Hamburg ohne Fischbrötchen ist wie Köln ohne Karneval. Und woher kommt der Fisch? Genau, vom Fischmarkt. Zwischen April und Oktober ab 05:00 Uhr und November bis März ab 07:00 Uhr ist ein Besuch absolutes Pflichtprogramm. Charmanter könnt ihr euch nirgends von einem Marktschreier anbrüllen lassen. 2. Feuerschiff Die Luft ist Rauch verhangen, die Stimmung lässig. Die Hanseatische Version von einem coolen Jazzabend findet man auf dem Feuerschiff. Nicht nur der Name ist vielversprechend sondern auch das Programm. Jeden Montag findet ihr hier den Geschmack New Yorks mitten in Hamburg beim „blue monday“. 3. Zoologisches Museum Habt ihr schon mal den Schädel eines zweizähnigen Narwals oder einen Amurleoparden gesehen? Wenn du jetzt denkst: „Was ist das denn?“ Das Zoologische Museum von Hamburg schließt Bildungslücken und das, ohne euch einen Cent aus deiner Tasche zu ziehen. 4. Audioguide „Immer dem Regenschirm nach“ mit Socken in den Sandalen und Gürteltasche um. So sehen sie aus, die Touristen. Das muss nicht sein. Mit den kostenlosen Audioguides des HVV entdeckst du die Stadt entspannt mit deinem MP3-Player. Kein peinliches Outfit und das Beste: keine Kosten. 5. Trimm Dich Pfad Großstadturlaub und Fitness, geht das zusammen? Wer in Hamburg seine Figur nicht verlieren will, traut sich auf einen der Parcours und lässt die Pfunde gleich in der Hansestadt zurück. Der Geldbeutel behält dafür sein Gewicht. 6. Schauproduktion Wer trainiert, darf sich auch was gönnen. Im Bonscheladen wird jeden Freitag und Samstag gezeigt, wie in liebevoller Handarbeit Kalorienbomben entstehen. 7. Nachtvorlesung Bildung kostet Geld. Stimmt nicht. In Hamburg kann man jeden Donnerstag in der Asklepeios Klinik seinen Wissensdurst zum Thema Gesundheit und Medizin stillen. Los geht’s um 18:30. 8. Gängeviertel Vor Jahren dem Untergang geweiht, setzten sich Kreative und engagierte Bürger für den Erhalt ihres Gängeviertels ein. Seither wird mit den Mitteln der Kunst und Kultur für ein lebendiges Hamburg gekämpft. 9. Tropenhaus Die berauschende Farbenpracht von Blumen und den betörende Duft von seltenen Pflanzen könnt ihr euch im Tropenhaus im Planten Un Blomen zu Gemüte führen. Toll zum Entdecken und Entspannen. 10. Jugendherberge Für wenig Geld gut und zentral übernachten. Das geht in der Jugendherberge an der Horner Rennbahn. Alles was du brauchst, um ausgeschlafen diese schöne Stadt zu entdecken. Hier gibt es außerdem W-Lan für lau im Rezeptionsbereich.) (Titelfoto: www.mediaserver.hamburg.de/C.Spahrbier)

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lucas@youpodia.de

10 x München für lau

München. Das Prachtstück Bayerns. Heim der Schickeria und des Oktoberfestes, der Brezen und des Bieres. München ist eine der teuersten Städte Deutschlands, das ist kein Staatsgeheimnis. Doch wer sich auskennt, kann die Metropole von einer anderen Seite kennenlernen. Hier also 10 Tipps, um in München nicht all seine Ersparnisse zu lassen. 1. FC Bayern München Die ganz großen Stars der Bundesliga zum Greifen nah. Wer Schweini, Lahm und Co ohne teures Eintrittsticket erleben möchte, muss zum öffentlichen Training in die Säbener Straße. 2. Culture Clubbing Kultur und Feiern. Das hört sich doch nach einem guten Ausgleich an. Wer dabei nicht gleich die Euros aus der Tasche gezogen bekommen will, hängt sich an das Culture Clubbing ran. Das Studentenwerk München veranstaltet regelmäßig kulturelle Veranstaltungen mit Aftershowparty. Für lau. 3. Konzert Konzerte sind ein teures Vergnügen. Locker ist man bis zu hundert Euro los. Muss nicht sein. Wenn mal wieder ein internationaler Act im Olympiastadion spielt, umgeht man die Kosten auf dem Olympiaberg. Man erkennt nicht mehr jedes Kostüm von Beyoncé, dafür hat man einen sensationellen Ausblick auf die Stadt. 4. Brotzeit Für das echt bayerische Lebensgefühl ist ein Besuch im Biergarten unumgänglich. Das Bier muss man natürlich bezahlen. Laut bayerischen Biergartenverordnung, ist das Mitbringen der eigenen Brotzeit jedoch sehr erwünscht! Also rein in die Tracht und ran an den Tisch. Zum Beispiel hier. 5. Geburtstag Geburtstag zu haben lohnt sich in München besonders. An seinem Ehrentag bekommt man im Café Rialto ein Küchlein umsonst. In den Bädern kann man für lau plantschen. Auch die Bavaria Filmstadt ist für Geburtstagskinder umsonst! 6. Grillen Mit Freunden grillen, was gibt es schöneres... Mit Freunden am Flaucher grillen! Ein wunderschöner Ort an der Isar. Ein breiter, weißer Steinstrand lädt zum baden und sonnen ein. 7. Himmel Wann bekommt man schon mal den Himmel zu Füßen gelegt? Immer Dienstag und Freitag kann man in der „Sternwarte des Deutschen Museums“ den Mond oder die Ringe des Jupiters bestaunen. 8. Pinakothek Die Pinakotheken und das Museum Brandhorst kann man jeden Sonntag für einen Euro besuchen. Gut, das ist nicht ganz umsonst, aber das ist es Wert! 9. Philharmonie Sechs mal im Jahr haben Schüler und Studenten die Möglichkeit den Münchner Philharmonikern bei ihren Endproben zuzuhören. Was normalerweise eine ganze Stange Geld kostete, könnt ihr hier umsonst erleben. 10. Gebettet Für so ein volles Programm sollte man schon ausgeschlafen sein. In der Jugendherberge München-City bist du bestens aufgehoben. Zentral gelegen, kannst du hier Leute aus der ganzen Welt kennenlernen. (Titelfoto: Michael Nagy)

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lucas@youpodia.de

10 x Leipzig für lau

Leipzig. Gerade noch Geheimtipp, mausert sich Laaaipzschh, wie es liebevoll von ihren Bewohnern genannt wird, für viele zu einem neuen Berlin. Im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten ist die schöne Stadt in Sachsen richtig günstig. Trotzdem lohnt es sich natürlich auch hier den Geldbeutel zu schonen. Hier also 10 Dinge, die man in Leipzig ohne oder nur mit ganz kleinem Geldbeutel unternehmen kann. 1. Leipzig ist eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Das zeitgeschichtliche Forum nimmt ein mit in die bewegte Vergangenheit der Stadt. Das moderne Museum bereitet die Geschichte der DDR auf, erzählt vom Widerstand der Bürger und der friedlichen Revolution. Nach dem Besuch versteht man die Stadt einfach besser. Eine Kasse hat das Museum nicht. 2. Aus einem dunklen Keller kommen Töne, die bis tief in die Seele dringen. Mit Hingabe werden Schlagzeug, Bass und Trompete zu den Hauptakteuren des Abends. Im Cafe Telegraph wird einmal in der Woche umsonst gejazzt. 3. Entspannen und die Natur entdecken, kann man im Wildpark Leipzig. Der wirklich wunderschöne Park, kümmert sich um den Erhalt der einheimischen Tiere und Pflanzen. Es kann also sein das beim Picknick ein hungriger Rehbock, was von deinem Brötchen will. 4. Leipzig ist Schauplatz weltliterarische Dramatik. Wer das mit einem Bier in der Hand erleben will, darf am Auerbachkeller nicht vorbei. Hier lässt es sich leicht leben und Mephisto sitzt vielleicht einen Tisch weiter. 5. Wer dann in Laune ist, sollte sich das naTo nicht entgehen lassen. Hier trifft sich das kulturelle Leben in Leipzig. Filme, Ausstellungen, Gesangsabende hier bekommst du alles. Mal für lau, mal mit kleiner Beteiligung. 6. Wer sich einfach mal in die Nacht treiben lassen möchte, der ist im Barfußgäßchen richtig. Kneipen und Altstadt links und rechts. Hier ist es schön und wild. 7. Wer nach einer wilden Nacht etwas Kraft tanken möchte, sollte die „Weiße Elster“ nicht verpassen. Leipzig ist eine Stadt am Wasser und die „Weiße Elster“ ein herrlicher Nebenfluss der Saale den es zu entdecken gilt. 8. Für Fußball und Sportfans ist die Red Bull Arena ein regelrecht magischer Ort. Eine Führung durch das Stadion bringt dich an Ecken, die der Öffentlichkeit eigentlich vorenthalten sind. Nicht ganz umsonst, aber für den ganz kleinen Geldbeutel zu haben. 9. Dem Weltlichen entfliehen, wer will das nicht manchmal. Ein Muss ist die Thomaskirche. Sie ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und natürlich umsonst. 10. Wer günstig die Nachtruhe finden will pilgert in den Nordosten der Stadt. Die Jugendherberge ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet alles, was man braucht. (Titelfoto: Sebastian Raskop)

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lucas@youpodia.de

Frankfurt Popguides

Mit Rockster durch Frankfurt am Main

Wer kennt das nicht? In den Stadtführern stehen nur Bars, in denen Touristen sitzen und die angeblichen Geheimtipps sind längst keine mehr. Das gibt es beim neuen Youpodia Pop-Guide garantiert nicht. Denn hier kommen die Tipps von echten Insidern der Szene ihrer Stadt. Dieses Mal führt uns DJ Rockster durch Frankfurt am Main. ----------------------------------- Die Liebeserklärung: ----------------------------------- Was macht die Stadt für dich so besonders? Frankfurt ist einfach einzigartig. Schnelllebig, groß, hessisch und trotzdem international, in vielen Ecken auch gemütlich und urig auf der anderen Seite aber auch eine moderne Metropole. Welche Songs beschreiben deine Lieblingsstadt am besten? Vielleicht der Song “Zurück nach Frankfurt” von Caser Nova. ----------------------------------- Sightseeing: ----------------------------------- Welche drei Sehenswürdigkeiten sollte ich als Tourist auf jeden Fall gesehen haben? Den Römer, weil dieser historische Platz eine besondere Ausstrahlung hat. Oder die Zeil, weil man dort einfach nach Lust und Laune shoppen gehen kann und es viele sehenswerte Stores gibt. Und die Helaba (Hessische Landesbank) von oben, dort ist der Ausblick einfach großartig. Welche Orte sind völlig unterschätzt? Der Stadtwald in Sachsenhausen, denn so viel Grün erwartet man nicht. Zumindest keine 15 Minuten Autofahrt von der Innenstadt entfernt. Die Nordweststadt mit ihrem riesigen Einkaufszentrum und viel Natur auf einem Fleck. Rödelheim, der Stadtteil meiner Kindheit und eigentlich ein kleiner eigener Ort in Frankfurt mit Kultcharakter. Was zeigt ihr euren Gästen als erstes von der Stadt? Kommt drauf an. Ich würde in der Innenstadt starten, die macht auf jeden Fall am meisten Eindruck und wirkt international. ----------------------------------- Kultur ----------------------------------- In welches Museum sollte man gehen? Das Senkenberg Museum - es ist sehr beeindruckend und realistisch. Macht auch nach dem 57. Mal noch Spaß. Wo kann ich die jungen Bands der Stadt entdecken? Gute Frage. Die Bandszene in Frankfurt ist leider nicht sehr groß oder ich kenne sie einfach nicht. ----------------------------------- Kulinarisch: ----------------------------------- Welche Spezialität muss ich unbedingt probieren? Ganz klar: Frankfurter Grüne Soße (so wie Goethe sie mochte). Wo kann ich gut und günstig essen? Gut bürgerlich und typisch Frankfurterisch in Sachsenhausen. Ein Geheimtipp ist das Udon Thai am Lokalbahnhof. ----------------------------------- Shopping: ----------------------------------- Wo kriege ich die coolsten Klamotten der Stadt? Da sieht es schlecht aus in Frankfurt weil hier viele Leute Geld, aber keinen Geschmack haben. Bankfurt eben. Wo kann ich meine Musiksammlung erweitern? Die Plattenläden der Stadt haben den Kampf gegen die mp3 leider verloren. ----------------------------------- Nachtleben: ----------------------------------- Wo beginnt ihr eure Streifzüge durch die Nacht? Bars auf der Bergerstrasse oder der Fressgass - Mein Tipp ist das Sullivan in der Kaiserstraße. Dort findet man eine entspannte Atmosphäre, coole Leute und Billard spielen ist kostenlos. Wo kann ich am besten feiern gehen? Im APT- Apartment oder mittwochs im Velvet Club, der perfekt geeignet ist, um ausgelassen zu feiern, wenn man nicht auf’s Wochenende warten kann. Gibson – vor allem die Live Band am Donnerstag ist der Killer! ----------------------------------- Übernachten ----------------------------------- Hier findet ihr die passende Jugendherberge in Frankfurt am Main: http://www.youpodia.de/jugendherberge/frankfurt ----------------------------------- Wer ist Rockster? ----------------------------------- Mittlerweile ist Rockster seit knapp zehn Jahren DJ und hat sich in der Clubszene etabliert. In seiner Heimatstadt Frankfurt legt er in den angesagtesten Locations auf und deutschlandweit hat er sich bereits einen Namen gemacht. Seine musikalischen Wurzeln liegen im Hip Hop, Soul, R'n'B und Pop. Jedoch hat er sich weiterentwickelt und seinen eigenen, einzigartigen Sound kreiert – ein Sound aus den verschiedensten Musikstilen, eigenen Edits und Remixen. Wo er auftaucht bringt er die Menge zum Durchdrehen und die Nächte zum Brennen. Rockster ist ein Könner seines Fachs und sucht immer nach neuen Herausforderungen. Das nächste Ziel des Musikbesessenen ist es, die Spitze der Clubcharts zu stürmen. ----------------------------------- MEHR INFOS ----------------------------------- Infos zu Rockster : http://us2.campaign-archive1.com/?u=ca93e33b6be54bd68ced9a953&id=a71c5a486a Zum Blog: http://www.youpodia.de/blog/birk-grueling/pop-guides-mit-rockster-durch-frankfurt-am-main Interview: Birk Grüling

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florian@youpodia.de

MS Dockville

Ein Sommer für Kunst und Musik in Hamburg

Auf einem Deich mitten im Hamburger Hafen findet jeden Sommer das MS Dockville statt. Bereits im April startet auf dem Gelände das Kunstcamp mit Performances, Parties und Abendessen unter freiem Himmel bevor es dann Mitte August mit einem Festival vor der Kulisse von Hafencontainern, Kränen und Speichern für knapp 20.000 Indie-Musik-Fans über drei Tage seinen krönenden Abschluss findet. Für Fans von: Foals, Woodkid, Maximo Park, Editors, James Blake, Crystal Castles http://msdockville.de/

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nina@reiseblogger-kollektiv.com

Goldig

Lokale und internationale Jungdesigner in der Marktstraße

Nach Berlin und Köln verfügt nun auch Hamburg über einen "Goldig" Shop auf der Marktstraße mitten im Karoviertel. In diesem verspielt eingerichteten Geschäft bekommt man einen schönen Mix aus internationalen Labels wie Nümph, Motel, St. Tropez und ausgewählten Teilen deutscher Jungdesigner.  Im "Goldig" warten überall liebevolle Details, neben bunten Bonbongläsern liegen ausgefallene Schmuckstücke und die Wände zieren bunt bedruckte Jutetaschen. Alles in allem macht der Laden seinem Namen alle Ehre. Goldig Marktstraße 143 https://www.facebook.com/annas.goldig

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nina@reiseblogger-kollektiv.com

Mono Concept Store

Shop & Galerie in der Sternschanze

Der Mono Concept Store ist seit 2007 abseits der Sternschanze eine zentrale Anlaufstelle für modebewusste Hamburger und verfügt mit geraden Linien und zeitlosen Schnitten über Streetwear aus Hamburg, Holland, Frankreich und Skandinavien im guten Preis - Leistungsverhältnis. In den Regalen liegen Marken wie Red Collar Project, Keds, Suit, Acne und Clae und in der angrenzenden Galerie werden außerdem Stücke aufstrebender Street Art Künstler ausgestellt und verkauft.  Mono Concept Store Rosenhofstraße 5 http://www.mono-concept.com/

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nina@reiseblogger-kollektiv.com