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Hamburg: Maritime Weltstadt mit Fernwehfaktor.

Hamburg: Maritime Weltstadt mit Fernwehfaktor.

Die weite Welt entdecken und zurück nach Hamburg: Das wohl schönste Reiseprogramm, das man sich denken kann. Tor zur Welt, Schönheit am Meer, maritimes Hoch im Norden – selbst die sonst so zurückhaltenden Hanseaten können den Stolz auf ihre Stadt nur schwer verbergen, auf die Atmosphäre und den weltoffenen Charme, den sie ausstrahlt.

Eine Hafenrundfahrt, dann einen Altstadtbummel und anschließend die HafenCity, Hamburgs neue Innenstadt, entdecken? Oder umgekehrt? Es gibt viele Wege, sich dem faszinierendem Flair der traditionsreichen und doch so modernen Hanse- und Handelsstadt zu nähern. Ganz sicher aber legt die Hafenrundfahrt die Basis für jeden gelungenen Hamburg-Besuch. Von den Landungsbrücken aus geht es auf einer Barkasse zwischen riesigen Containerschiffen, majestätischen Ozeandampfern und eleganten Yachten durch einen der größten Häfen Europas; ein Erlebnis der Marke „unvergesslich“. Vertieft wird es noch durch einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt, wo früher vornehme Kaufleute mit Kaffee, Tee und Gewürzen gute Geschäfte machten und heute, zwischen wunderschönen Kontor- und Wohnhäusern aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, originelle Restaurants und Kneipen zum Verweilen einladen. Typisch Hamburg ist auch die historische Speicherstadt mit ihrem weltweit größten zusammenhängenden Komplex an Lagerhäusern in klassischer Backsteinarchitektur, ruhend auf Tausenden von Eichenpfählen und durchzogen von kleinen Wasserläufen, den Fleeten. Das Hamburg von heute und morgen lässt sich dagegen in der HafenCity entdecken, wo eines der größten innerstädtischen Bauprojekte Europas entsteht. Ein Kontrastprogramm aus Seefahrertradition und modernster Architektur, dessen Herz im Überseequartier schlägt: Zwischen Speicherstadt und Hafen gelegen, entsteht hier eine maritime Erlebniswelt mit vielen Geschäften an einem breiten Boulevard, der bis zum Hamburg Cruise Center führt.

Wer da nicht Lust auf eine Kreuzfahrt bekommt, ist wohl wirklich eine notorische Landratte. Denn wenn hier die größten und schönsten Kreuzfahrtschiffe ein- und auslaufen, verspürt eigentlich jeder die Sehnsucht nach der großen weiten Welt. Eine besondere Liebe pflegen die Hamburger übrigens zur Queen Mary 2, die hier so etwas wie ihren inoffiziellen Heimathafen gefunden hat. Jede Ankunft des stolzen Ocean Liners wird von Tausenden Besuchern entlang der Elbe gefeiert – oft mit einem großen Feuerwerk und immer mit geradezu überschäumender Freude.

Wunderbare Aussichten auf das maritime Geschehen der Stadt eröffnen sich vom View Point am Cruise Center, von der „Perlenküste“ entlang der Elbe mit ihren prächtigen Villen und erstklassigen Restaurants oder von den Magellan-Terrassen, die einen einzigartigen Blick auf das neue Wahrzeichen Hamburgs, die Elbphilharmonie an der westlichen Spitze der HafenCity, bieten. Und auch vom futuristischen (Dockland aus, einem 40 Meter über die Elbe ragenden Bürogebäude mit öffentlicher Aussichtsterrasse, lässt sich das Flair der Hafenstadt ganz intensiv erleben. Flair der etwas anderen Art bieten der quicklebendige, leicht ausgeflippte und alternativ angehauchte Stadtteil St. Pauli und seine sündige Meile, die Reeperbahn, und natürlich der Fischmarkt in Altona, wo jeden Sonntag in aller Herrgottsfrühe frischer Fisch (und vieles mehr) versteigert wird – ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Apropos einkaufen: In Hamburg kommt garantiert jeder auf seine Kosten. Zum Beispiel am Jungfernstieg, der mondänen Shopping- und Finanzmeile der Stadt, die an der Binnenalster beginnt. Sogar hier, mitten im Zentrum, lässt es sich an schönen Uferpromenaden entlangflanieren, ebenso wie an der Außenalster, dem citynahen Freizeit- und Erholungsgebiet der Hansestadt. Und sollten Sie jetzt denken, dass die Hamburger wohl gar nicht genug vom Wasser bekommen können – dann liegen Sie genau richtig.

Städte Highlights

Ohne Zweifel beherbergen die drei Gebäude der Hamburger Kunsthalle eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands: Vielleicht der beste Ort, Zusammenhänge, Entwicklungen und Tendenzen aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte zu entdecken. Eine ständige Ausstellung von mehr als 700 Werken und wechselnde Präsentationen aus den Sammlungsbeständen geben einen einzigartigen Einblick in die Kunst vom Mittelalter bis heute.

Jede der einzelnen Sammlungen des Hauses ist für sich bedeutend, im Zusammenspiel aber entfalten sie eine unübertreffliche Wirkung. Angefangen bei mittelalterlicher Malerei – mit den Altären von Meister Bertram und Meister Francke – über niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts mit umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Adolph Menzel und Max Liebermann bis hin zur Klassischen Moderne mit Bildern und Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Edvard Munch, Emil Nolde, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Lyonel Feininger, George Grosz und Max Ernst. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst werden in wechselnden Präsentationen u.a. Georg Baselitz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Mona Hatoum und Jenny Holzer gezeigt. Das Kupferstichkabinett mit mehr als 120.000 Zeichnungen und Druckgraphiken ist ein eigenes Museum im Museum, und für das „Museum zuhause“ gibt es eine Bildersprechstunde, an der Gemälde auf Leinwand und Holz, Handzeichnungen und Druckgraphik gegen eine geringe Gebühr von einem Wissenschaftler begutachtet werden.

Zwischen Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die hundertjährige Speicherstadt, der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex.

Dort erwartet den Hamburg-Besucher eine Idylle, die er wohl kaum in einem Welthafen vermutet hat: wilhelminische Backsteingotik der Gründerzeit, bizarre Giebel und Türmchen, winkelige Gassen. Hinter dicken Mauern lagern wohltemperiert hochwertige Güter wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak, mittlerweile auch Computer – und Teppiche: Hier ist das größte Orientteppichlager der Welt. Die Speicherstadt ist eine der Haupt­attraktionen bei der großen Hafenrundfahrt.

„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins ...“: Das Lied von Hans Albers kennt fast jeder, und für einen unterhaltsamen Abend ist St. Pauli noch immer erste Wahl: Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Entlang der Straße, auf der in früheren Zeiten die hundert Meter langen Schiffstaue – Reepe – gedreht wurden, haben sich zahlreiche Kneipen und Pubs, Bars, Diskotheken, Cafés, Clubs, Snackstationen und vornehmlich rot beleuchtete Etablissements angesiedelt. Aber auch Liebhaber seriöseren Entertainments finden vom Operettenhaus über Schmidt Theater und Schmidts Tivoli bis zum Café Keese und dem Quatsch Comedy Club ihre Möglichkeiten, den Abend zu gestalten.

Das sechsgeschossige Bürohaus am Elbufer gehört zu den außergewöhnlichsten Gebäuden Hamburgs. Der von Ost nach West gekippte Baukörper, der die Form eines Parallelogramms aufnimmt, ragt wie ein Schiffsbug 40 Meter frei in die Elbe. Eigens für die expressive Gebäudeform wurde eine Landzunge in die Elbe hineinragende Landzunge aufgeschüttet. Über eine Freitreppe auf der Ostseite des Hauses gelangt man auf die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform im sechsten Stock, von der aus man einen atemberaubenden Blick über die Elbe und Hamburg hat. Eine weitere Besonderheit sind die beiden gläsernen Schrägaufzüge, die zu den einzelnen Etagen führen.

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Ohne Zweifel beherbergen die drei Gebäude der Hamburger Kunsthalle eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands: Vielleicht der beste Ort, Zusammenhänge, Entwicklungen und Tendenzen aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte zu entdecken. Eine ständige Ausstellung von mehr als 700 Werken und wechselnde Präsentationen aus den Sammlungsbeständen geben einen einzigartigen Einblick in die Kunst vom Mittelalter bis heute.

Jede der einzelnen Sammlungen des Hauses ist für sich bedeutend, im Zusammenspiel aber entfalten sie eine unübertreffliche Wirkung. Angefangen bei mittelalterlicher Malerei – mit den Altären von Meister Bertram und Meister Francke – über niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts mit umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Adolph Menzel und Max Liebermann bis hin zur Klassischen Moderne mit Bildern und Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Edvard Munch, Emil Nolde, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Lyonel Feininger, George Grosz und Max Ernst. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst werden in wechselnden Präsentationen u.a. Georg Baselitz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Mona Hatoum und Jenny Holzer gezeigt. Das Kupferstichkabinett mit mehr als 120.000 Zeichnungen und Druckgraphiken ist ein eigenes Museum im Museum, und für das „Museum zuhause“ gibt es eine Bildersprechstunde, an der Gemälde auf Leinwand und Holz, Handzeichnungen und Druckgraphik gegen eine geringe Gebühr von einem Wissenschaftler begutachtet werden.

Nächste Termine:

10.05.2019 - 22.09.2019

13.08.2019 - 05.01.2020

23.08.2019 - 10.11.2019

Ort der Veranstaltung

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 1
20095 Hamburg

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Hamburg weiß zu feiern: Gleich dreimal im Jahr treffen sich die Hamburger mit ihren Gästen auf dem größten Volksfest des Nordens – und das jeweils 30 Tage lang. 

Im Frühling, Sommer und Winter laden Fahrgeschäfte, Shows und gastronomische Angebote fast einen Monat lang auf das Heiligengeistfeld in der Hansestadt. Familien freuen sich jeden Dom-Mittwoch über vergünstigte Preise – romantisch wird es immer freitags mit dem riesigen Feuerwerk.

Nächste Termine:

26.07.2019 - 25.08.2019

08.11.2019 - 08.12.2019

27.03.2020 - 26.04.2020

24.07.2020 - 23.08.2020

06.11.2020 - 06.12.2020

Ort der Veranstaltung

Heiligengeistfeld
20359 Hamburg

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Begründet im Jahr 1996 als „Hamburger Radrennen für Profis und Jedermann“, verdient sich Deutschlands größtes Radsport-Event seinen Namen wirklich: Die Cyclassics Hamburg sind mittlerweile ein echter Klassiker geworden. Die Streckenlängen haben sich verändert. Nun wird über 60, 120 und 180 Kilometer gefahren (bisher: 55, 100, 155).

Es ist immer wieder ein imposantes Bild, wenn am Tag des Rennens ein endlos scheinender Tross von über 20.000 Hobbyradlern durch die Straßen des Stadtzentrums fegt, bevor er sich dann im Umland der Stadt verteilt. Um die 800.000 Zuschauer bevölkern dann das Zentrum der Hansestadt und vollführen ein Spektakel, das schon für sich sehenswert ist. Bevor dann die Profis an den Start gehen, besteht reichlich Gelegenheit, das attraktive Rahmenprogramm rund um Jungfernstieg und Rathaus zu erleben. Neben Show und Unterhaltung findet hier auch eine kleine Radsportmesse statt, wo an rund 80 Ständen das Neueste rund ums Fahrrad begutachtet, getestet und erworben werden kann. Seit Jan Ullrich 1997 hier gewann, ist das Rennen auch in Profikreisen ein Event der absoluten Spitzenklasse; der Radsportweltverband UCI adelte die Cyclassics als eines der bedeutendsten Radsport-Eintagesrennen der Welt. Mittlerweile ist es das einzige Profirennen in Deutschland, das zur höchsten Kategorie „UCI World Tour“ zählt. Kein Wunder also, dass hier regelmäßig die besten Rennställe der Welt antreten. Schon das ist ein Grund, sich dieses begeisternde Event nicht entgehen zu lassen. Und bei dieser Gelegenheit festzustellen, dass die Hamburger gar nicht so kühl sind, wie man immer sagt.

Nächste Termine:

25.08.2019

Ort der Veranstaltung

Hamburg
Wexstraße 4
20355 Hamburg
Fon: +49 1805-77 17 30

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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